Hockey Club de Mulhouse

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Scorpions de Mulhouse
Hockey Club de Mulhouse
Erfolge
Vereinsinfos
Geschichte Hockey Club de Mulhouse (1997–2005)
Standort Mülhausen, Frankreich
Vereinsfarben schwarz, rot
Spielstätte Patinoire de l'Illberg

Die Scorpions de Mulhouse (offizieller Name: Hockey Club de Mulhouse) waren eine französische Eishockeymannschaft aus Mülhausen, welche von 1997 bis 2005 existierte und deren größter Erfolg der Gewinn des französischen Meistertitels in der Saison 2004/05 war.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Hockey Club de Mulhouse wurde 1997 gegründet und nahm den Spielbetrieb in der viertklassigen Division 3 auf. In der Folgezeit gelang der Mannschaft der Durchmarsch bis in die zweite französische Spielklasse, die Division 1, in der die Mannschaft in der Saison 2000/01 den Aufstieg in die Ligue Magnus erreichte. Erstmals auf sich aufmerksam machen konnte der HC Mulhouse durch das Erreichen des dritten Platzes in der Saison 2002/03. In der Saison 2004/05 gelang Mulhouse überraschend der Gewinn des französischen Meistertitels. Im Playoff-Finale setzten sich die Elsässer – verstärkt durch zahlreiche ausländische Topspieler wie aufgrund des Lockouts in der National Hockey League durch die Kanadier Steven Reinprecht und Steve Montador – gegen die Diables Noirs de Tours in der Best-of-Three-Serie mit 2:0 Siegen durch. Im Anschluss an diesen Erfolg wurde die verschuldete Mannschaft allerdings aus der Ligue Magnus ausgeschlossen und der Verein aufgelöst.[1]

Als Nachfolgeverein des HC Mulhouse wurde 2005 die Association pour le Développement du Hockey Mulhousien gegründete, welche in Anlehnung an den HCM ebenfalls als Scorpions de Mulhouse aufläuft und in der Saison 2010/11 in der Division 1 spielt.

Meisterkader 2004/05[2][Bearbeiten]

Französischer Meister


HC Mulhouse

Torhüter: Fabrice Lhenry

Verteidiger: Francis Ballet, Allan Carriou, Jérôme Catil, Jukka Hakkarainen, Steve Montador, Lilian Prunet, Miikka Ruokonen, Jani Virtanen

Angreifer: Jérémy Bigot, Lionel Bilbao, Ryan Christie, Olivier Coqueux, Greg Day, Juho Jokinen, Jani Kiviharju, Steve Michou, Milos Palovcik, Steven Reinprecht, Maurice Rozenthal, Pavol Segľa, Hermanni Vidman

Cheftrainer:

Weitere bekannte Spieler[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ehcf., de Die Skorpione stechen wieder
  2. eliteprospects.com, Kader 2004/05

Weblinks[Bearbeiten]