Hofamt Priel
| Hofamt Priel | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Niederösterreich | |
| Politischer Bezirk: | Melk | |
| Kfz-Kennzeichen: | ME | |
| Fläche: | 39,63 km² | |
| Koordinaten: | 48° 12′ N, 15° 5′ O48.19722222222215.075240Koordinaten: 48° 11′ 50″ N, 15° 4′ 30″ O | |
| Höhe: | 240 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.694 (1. Jän. 2011) | |
| Bevölkerungsdichte: | 42,75 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 3680 | |
| Vorwahl: | 07412 | |
| Gemeindekennziffer: | 3 15 11 | |
| NUTS-Region | AT121 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Dorfplatz 1 3680 Hofamt Priel |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Friedrich Buchberger (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2010) (19 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Hofamt Priel im Bezirk Melk | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Hofamt Priel ist eine Gemeinde mit 1694 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) im Bezirk Melk in Niederösterreich.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Hofamt Priel liegt im Waldviertel am Nordufer der Donau in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 39,6 Quadratkilometer. 71,02 Prozent der Fläche sind bewaldet. Katastralgemeinden sind Hofamt Priel, Rottenberg, Rottenhof, Weins und Ysperdorf.
[Bearbeiten] Geschichte
Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs. Eines der ältesten Gebäude ist der Rottenhof in der gleichnamigen Katastralgemeinde. Aus dem Wappen eines der ersten Besitzer des Rottenhofes (Mangold Irnfried) geht auch das Wappen der Gemeinde Hofamt Priel hervor. In einem Auszug aus "Das Donauländchen der k.k. Patrimonialherrschaften im Viertel Obermannhartsberg in Niederösterreich" von Johann Anton Friedrich Reil, veröffentlicht 1835 heiß es:
Den Rothenhof bei Persenbeug verkaufte 1455 König Ladislaus an Jörg Frey. 1533 war Mang (Mangold) Irnfrid Besitzer, (laut Originalkaufbriefes „wegen Altenmarkt nebst Pisching von Ulrich v. Lapitz zu Reiben u. Weittenegkh Baider Rechten Doctor an Manngen. Irnfried van Ratenhof), und als solcher kommt er 1550 auch im Archive des Marktes Melk vor). Mangs eigene Unterschrift nebst Siegel, einer Rose mitten auf 3 Zinnen folgt auf den Schreiben. Auch liest man auf seinem Grabsteine zu Gottsdorf 1568 zu seinem Namen den Zusatz „vom Rotnhof". Mangold war ein Protestant, auch sein Sohn Andre Irnfrid, welcher 1580 im Rothenhof lebte. [1]
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1648 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 1624 Einwohner, 1981 1604 und im Jahr 1971 1463 Einwohner.
[Bearbeiten] Politik
Der Gemeinderat hat 19 Sitze, Bürgermeister der Gemeinde ist Friedrich Buchberger.
Bei der Gemeinderatswahl 2005 erreichte die ÖVP 12 und die SPÖ 7 Mandate. Bei der Gemeinderatswahl 2010 verlor die SPÖ zwei Sitze an die ÖVP.[2]
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Altes Bahnhofsgebäude in Weins
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 46, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 82. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 749. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 46,66 Prozent.
[Bearbeiten] Vereine
- ASKÖ TC Hofamt Priel
- Musikverein Persenbeug Gottsdorf - Hofamt Priel
- Dorferneuerungsverein Weins
- FF. Weins-Ysperdorf
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Das Donauländchen der k.k. Patrimonialherrschaften im Viertel Obermannhartsberg in Niederösterreich, Autor: Johann Anton Friedrich Reil, 1835
- ↑ Endergebnis der Gemeinderatswahl 2010
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