Hohe Acht

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Dieser Artikel behandelt den Berg in der Eifel. Siehe auch Hohe Acht (Nordschleife), Nürburgring.
Hohe Acht
Die markante Kuppe der Hohen Acht vom Gipfelplateau des Raßbergs aus betrachtet

Die markante Kuppe der Hohen Acht vom Gipfelplateau des Raßbergs aus betrachtet

Höhe 746,9 m ü. NHN [1][2]
Lage Rheinland-Pfalz, Deutschland
Gebirge Eifel
Dominanz 63 km → An den zwei Steinen (Hunsrück)
Schartenhöhe 525 m ↓ WSW of Sorel[3]
Koordinaten 50° 23′ 9″ N, 7° 0′ 40″ O50.3858333333337.0111111111111746.9Koordinaten: 50° 23′ 9″ N, 7° 0′ 40″ O
Hohe Acht (Rheinland-Pfalz)
Hohe Acht
Blick von der Hohen Acht in Südwest-Richtung zur Nürburg

Blick von der Hohen Acht in Südwest-Richtung zur Nürburg

pd3

Die Hohe Acht ist mit 746,9 m ü. NHN[1][2] der höchste Berg der Eifel und markiert die Grenze zwischen dem Landkreis Ahrweiler und Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Geologie [Bearbeiten]

Die Hohe Acht befindet sich in der Hocheifel rund 5,5 km östlich von Adenau und etwa 3,3 km nördlich von Herresbach; benachbart liegen im Ostnordosten Jammelshofen und im Ostsüdosten Siebenbach. Der Berg ist ein tertiärer Vulkan, dessen Kegel aus Gesteinen des Unterdevons und dessen Kuppe aus Basalt besteht.

Kaiser-Wilhelm-Turm [Bearbeiten]

Auf der Hohen Acht wurde 1908/09 der Kaiser-Wilhelm-Turm errichtet. Anlass zur Errichtung dieses steinernen Aussichtsturms nach Plänen des Berliner Architekten Freiherr von Tettau war die Silberne Hochzeit von Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Viktoria sowie das Gedenken an Kaiser Wilhelm I.

Der Turm ist 16,30 m hoch, die Wandstärke beträgt im Erdgeschoss einen Meter. Ausgeführt wurde der Bau von den Maurermeistern Karl und Johannes Leidinger aus Adenau unter Verwendung einheimischen Bruchsteins. Die Baukosten betrugen 18.000 Mark. Seit 1987 steht der Turm unter Denkmalschutz.

Der Kaiser-Wilhelm-Turm bietet einen hervorragenden Blick in die gesamte Eifel (unter anderen mit Scharteberg, Döhmberg, Michelsberg, Hochthürmerberg, Schöneberg, die nahe Nürburg und Hochkelberg), in das Siebengebirge mit dem Großen Ölberg und bei guter Witterung bis in den Westerwald, den Taunus, den Hunsrück und auf den Niederrhein.

Wandern und Wintersport [Bearbeiten]

Rund um die Hohe Acht ist ein Netz von Wanderwegen angelegt. An zahlreichen Stellen ist ein weiter Blick über die Eifellandschaft möglich.

Im Winter bestehen an der Hohen Acht sehr gute Wintersportmöglichkeiten. Gespurte Loipen, Rodelstrecken und Skilifte sind vorhanden.

Eine Ski-Sprungschanze existierte an der Hohen Acht von 1934 bis in die 1980er Jahre.[4] In älteren Wanderkarten ist sie noch am Nordosthang des Berges vermerkt.[5]

Motorrennsport [Bearbeiten]

Ganz in der Nähe der Hohen Acht liegt auf einem 678 m hohen Vulkankegel die Nürburg. Ein Streckenabschnitt der dort verlaufenden Nordschleife der Formel-1-Rennstrecke Nürburgring wird als Hohe Acht bezeichnet.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. a b Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. a b Kartendienst des Landschaftsinformationssystems der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)
  3. Schartenhöhe nach Eberhard Jurgalski, sol.co.uk
  4. K-Punkt: 25 m, Rekord: 22,5 m (Karlheinz Buchholz BRD, 13.03.1955) http://www.skisprungschanzen.com/DE/Schanzen/GER-Deutschland/RP-Rheinland-Pfalz/Adenau/0827/
  5. Bsp.: Kompass Wanderkarte 1:50.000, 820 Bonn - Ahrtal, ISBN 3-87051-135-4

Literatur [Bearbeiten]

  • Werner d´Hein: Nationaler Geopark Vulkanland Eifel. Ein Natur- und Kulturführer. Gaasterland-Verlag, Düsseldorf 2006, ISBN 3-935873-15-8

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Hohe Acht – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien