Hohe Loog (Haardt)

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Hohe Loog
HoheLoog Luftbild.JPG
Höhe 618,7 m ü. NN
Lage Neustadt an der Weinstraße
Gebirge Haardt (Pfalz), Pfälzerwald
Dominanz 1,73 km → Kalmit, 672,6 m ü. NN
Schartenhöhe 60,8 m ↓ Hahnenschritt, Sattel zwischen Kalmit und Zwergberg, an Landesstraße 515
Koordinaten 49° 20′ 1″ N, 8° 5′ 48″ O49.3336111111118.0966666666667618.7Koordinaten: 49° 20′ 1″ N, 8° 5′ 48″ O
Hohe Loog (Haardt) (Rheinland-Pfalz)
Hohe Loog (Haardt)
Gestein Gesteinseinheit Buntsandstein; Untere und mittlere Berglagen:Unterer Buntsandstein (Rehberg- und Schlossbergschichten); im Gipfelbereich: Mittlerer Buntsandstein (Karlstal-Felszone)[1]
Alter des Gesteins 251–243 Millionen Jahre
Besonderheiten Panoramablick vom Hohe-Loog-Haus nach Osten in die Rheinebene

Die Hohe Loog, gelegentlich auch falsch der Hohe Loog, ist ein 618,7 m ü. NN[2] hoher Berg in der Haardt, dem Ostrand des Pfälzerwaldes. Die Hohe Loog liegt auf dem Gemeindegebiet der Stadt Neustadt an der Weinstraße im südlichen Rheinland-Pfalz, Deutschland.

Lage und Umgebung[Bearbeiten]

Die Hohe Loog liegt westlich von Neustadt an der Weinstraße und 1,7 km nordöstlich der Kalmit, des höchsten Berges der Haardt. Der Name leitet sich von Loog für „Grenzzeichen“ ab.[3] Am vollständig bewaldeten Gipfel befinden sich einige Sandsteinfelsen. Eine Aussicht in die Umgebung ist nicht möglich. Östlich des Gipfels schließt sich die auf ungefähr 580 m ü. NN Höhe liegende, fast zwei Quadratkilometer große Hohe-Loog-Ebene an. Der nordöstliche Ausläufer der Hohen Loog ist der Rutschsteinberg, südöstlicher Ausläufer der Rittersberg mit einem Sühnekreuz, welcher wiederum in den Schlossberg mit dem Hambacher Schloss übergeht. Nördlich fällt die Hohe Loog in das Kaltenbrunnertal ab. Nahe dem Gipfel liegt das vom Pfälzerwald-Verein bewirtschaftete Hohe-Loog-Haus, von dem eine hervorragende Aussicht zum Kalmitmassiv und in das Rheintal möglich ist.[4]

Routen zum Gipfel[Bearbeiten]

Die Hohe Loog ist über mehrere durch den Pfälzerwaldverein markierte Wanderwege erreichbar. Von Neustadt erfolgt der Zugang über das Kaltenbrunner Tal oder über den Nollenkopf. Über das Hambacher Schloss und den Rittersberg ist der Berg von Diedesfeld erreichbar. Ein weiterer Aufstieg ist durch das Klausental von Maikammer aus möglich. Der kürzeste Weg führt vom Wanderparkplatz am Bergsattel Hahnenschritt unterhalb der Kalmit zum Gipfel.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hohe Loog – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz (Hrsg): Geologische Übersichtskarte. Abgerufen am 26. Dezember 2013
  2. LANIS: Topographische Karte. Abgerufen am 19. Februar 2014.
  3. Grenzzeichen, Untergänger und „Geheime Zeugen“ (PDF; 368 kB), Karl-Heinz Hentschel, abgerufen am 17. Oktober 2011
  4. Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz (Hrsg): Landschaftsinformationssystem, Kartendienst. abgerufen am 26. Dezember 2013