Hohenhain (Freudenberg)

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50.9113888888897.8491666666667421Koordinaten: 50° 54′ 41″ N, 7° 50′ 57″ O

Hohenhain
Höhe: 370–430 m
Fläche: 64 ha
Einwohner: 454 (31. Dez. 2011)
Eingemeindung: 1. Januar 1969
Postleitzahl: 57258
Vorwahl: 02734

Hohenhain ist ein Stadtteil von Freudenberg im Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen mit 454 Einwohnern (31. Dezember 2011).

Geographie[Bearbeiten]

Hohenhain liegt im oberen Talende des Wildenburger Baches. Der Ort liegt auf einer Höhe zwischen 370 und 430 m ü. NN. Berge in der Umgebung sind zum Beispiel der Ningelnberg mit 435,5 m Höhe. Die Gemarkung Hohenhain wird auf nordrhein-westfälischer Seite komplett von der Gemarkung der Freudenberger Kernstadt eingeschlossen. Nachbarorte sind Freudenberg im Osten und Südosten, Mausbach im Süden und Hammerhöhe (zu Friesenhagen) im Westen.

Geschichte[Bearbeiten]

1615 fand die erste Erwähnung Hohenhains als bewohnter Ort statt. Ab Juni 1930 wurde eine Schule im Ort errichtet, diese wurde am 1. September 1931 eingeweiht.[1]

Hohenhain wurde im Zuge der kommunalen Gebietsreform am 1. Januar 1969 nach Freudenberg eingemeindet[2] und gehörte bis dato dem Amt Freudenberg an.

Einwohnerzahlen[Bearbeiten]

Einwohnerzahlen des Ortes:[3][4]

Jahr Einwohner
1818 27
1885[5] 97
1895[6] 114
1905 177
1910[7] 109
Jahr Einwohner
1925[8] 131
1933[9] 123
1939[9] 118
1950 150
1961[10] 202
Jahr Einwohner
1967 273
1994[11] 409
2000[12] 406
2009 469
2010 461
Jahr Einwohner
2011 454

Verkehr[Bearbeiten]

Hohenhain liegt an der Kreisstraße 21, die von Freudenberg nach Friesenhagen in Rheinland-Pfalz führt. Die nächste Autobahnauffahrt befindet sich östlich von Büschergrund, etwa vier Kilometer östlich von Hohenhain.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschichte der Hohenhainer Volksschule und ihrer Glocke
  2.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 70.
  3. Otto Schaefer: Der Kreis Siegen, Siegen 1968
  4. freudenberg-stadt.de: Einwohnerverteilung (regelmäßig aktualisiert)
  5. Westfälisches Gemeindelexikon 1887, S. 110 / 111
  6. Westfälisches Gemeindelexikon 1897, S. 112 / 113
  7. gemeindeverzeichnis.de: Landkreis Siegen
  8. genealogy.net: Amt Freudenberg
  9. a b verwaltungsgeschichte.de: Stadt und Landkreis Siegen
  10.  Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 200.
  11. Bernhard Oltersdorf: Freudenberg, Stadt (PDF; 6,6 MB), ca. 1995
  12. Freudenberg: Ortsteile