Hohenstein (Thüringen)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Hohenstein führt kein Wappen
Hohenstein (Thüringen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohenstein hervorgehoben
51.54333333333310.544444444444241Koordinaten: 51° 33′ N, 10° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Nordhausen
Höhe: 241 m ü. NHN
Fläche: 60,81 km²
Einwohner: 2331 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99755
Vorwahl: 036336
Kfz-Kennzeichen: NDH
Gemeindeschlüssel: 16 0 62 062
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ernst-Thälmann-Str. 62
99755 Hohenstein
Webpräsenz: www.gemeindehohenstein-harz.de
Bürgermeister: Andreas Gerbothe (CDU)
Lage der Gemeinde Hohenstein im Landkreis Nordhausen
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Über dieses Bild
Ev. St. Petri Kirche in Mackenrode

Hohenstein ist eine Gemeinde im Landkreis Nordhausen, Thüringen, die nach der früheren Grafschaft Hohenstein benannt wurde.

Gliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Hohenstein besteht aus den folgenden Ortsteilen:

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde Hohenstein entstand am 18. Oktober 1996[3] aus der 1991 gegründeten Verwaltungsgemeinschaft Grenzland, deren neun ehemalige Mitgliedsgemeinden heute Ortsteile der Gemeinde Hohenstein sind.

Während des Zweiten Weltkrieges mussten mindestens 100 Kriegsgefangene sowie Frauen und Männer aus Polen, Frankreich und der Sowjetunion Zwangsarbeit verrichten: in Klettenberg auf dem Gut Hickethier und in Börgardts Gipsfabrik sowie in der Landwirtschaft von Liebenrode-Steinsee, Limlingerode, Schiedungen und Mackenrode. Seit 1944 mussten in einem KZ-Außenkommando von Dora-Mittelbau 300 Häftlinge bei der Errichtung der Helmetalbahn arbeiten.[4]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Hohenstein besteht aus 14 Ratsmitgliedern:

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)

Windkraftanlagen[Bearbeiten]

Etwa 1.000 m westlich von Limlingerode sind (Anfang 2011) fünf Windkraftanlagen ("Schwachwindanlagen") mit einer Nabenhöhe von 100 m und einer Gesamthöhe von 150 m Höhe geplant. Gegen deren Errichtung hat sich eine "Bürgerinitiative Landschaftsschutz" gebildet. Sie begründet ihren Protest mit Erhaltung der Ästhetik der Landschaft und dem Vogelschutz.[5][6]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Michael Stampniok: 1000 Jahre Mackenrode. In: Meyenburg Museum (Hrsg.): Beiträge zur Heimatkunde aus Stadt und Kreis Nordhausen. Heft 4, Nordhausen 1979, S. 86-89.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996
  4. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 188, ISBN 3-88864-343-0
  5. Kristin Müller: Steife Brise gegen Windräder bei Limlingerode. Thüringer Allgemeine, 12. Januar 2011
  6. eichsfeld.thueringer-allgemeine.de: "Das wird alles hochgekocht", 21. Januar 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hohenstein (Thüringen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien