Hohensteine (Wanhöden)

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Hohensteine (Wanhöden)
Großsteingrab Hohensteine

Großsteingrab Hohensteine

Hohensteine (Wanhöden) (Niedersachsen)
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Koordinaten 53° 43′ 47,4″ N, 8° 40′ 31,8″ O53.7298333333338.6755Koordinaten: 53° 43′ 47,4″ N, 8° 40′ 31,8″ O
Ort Wanhöden, Niedersachsen, Deutschland
Entstehung 3500 bis 2800 v. Chr.
Sprockhoff-Nr. 607

Die Hohensteine bei Wanhöden (Sprockhoff-Nr. 607) (auch Midlum 2 genannt) sind eine von mehreren Megalithanlagen dieses Namens in Norddeutschland.

Lage[Bearbeiten]

Die Hohensteine liegen im Hohensteinsforst, in Krempel, südwestlich von Wanhöden, einem Ortsteil von Nordholz im Landkreis Cuxhaven im Elbe-Weser-Dreieck in Niedersachsen.

Beschreibung[Bearbeiten]

Das Ganggrab hatte vier Decksteine. Drei mächtige Decksteine liegen noch in situ, einer der beiden mittleren liegt zerbrochen in der Kammer. Vier Tragsteine pro Seite und zwei Abschlusssteine bildeten die Wände der Kammer, einer der Tragsteine an der Südostseite fehlt.

Der aufliegende der mittleren Decksteine trägt einige Schälchen. Ob ein steinerner Gang vorhanden war, oder ob es sich um ein Portal (mit ggf. hölzerner Gangkonstruktion handelt) ist nicht zu erkennen.

Der Forst birgt noch eine Reihe verstreuter Hügelgräber und zwei weitere Steingräber. Im Nordteil des Hohensteinsforstes befindet sich der "Henkenstein“ (Sprockhoff-Nr. 606), der ansehnliche Rest einer Steinkammer, von dem nur der Abschlussteil erhalten ist.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • H. Schirnig (Hrsg.): Großsteingräber in Niedersachsen. 1979
  • Ernst Sprockhoff: Atlas der Megalithgräber Deutschlands. Teil 3: Niedersachsen – Westfalen. Rudolf-Habelt Verlag, Bonn 1975, ISBN 3-7749-1326-9, S. 3.