Hohentauern
| Hohentauern | ||
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Steiermark | |
| Politischer Bezirk: | Murtal | |
| Kfz-Kennzeichen: | MT | |
| Fläche: | 92,64 km² | |
| Koordinaten: | 47° 26′ N, 14° 29′ O47.43416666666714.4836111111111274Koordinaten: 47° 26′ 3″ N, 14° 29′ 1″ O | |
| Höhe: | 1.274 m ü. A. | |
| Einwohner: | 453 (1. Jän. 2011) | |
| Bevölkerungsdichte: | 4,89 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 8785 | |
| Vorwahl: | 0 36 18 | |
| Gemeindekennziffer: | 6 20 10 | |
| NUTS-Region | AT226 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hohentauern 8 8785 Hohentauern |
|
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Heinz Wilding (SPÖ) | |
| Gemeinderat: (2010) (9 Mitglieder) |
||
| Lage der Gemeinde Hohentauern im Bezirk Murtal | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Hohentauern ist eine Gemeinde mit 453 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) im Bezirk Murtal in der Steiermark.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Hohentauern liegt am Triebener Tauern-Pass in den Rottenmanner Tauern. Der Ort Hohentauern liegt in 1.274 m Seehöhe. Höchste Erhebung ist der westlich gelegene Große Bösenstein (2.448 m), östlich liegen die Gamskögel (2.386 m).
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die Gemeinde besteht aus der einzigen Katastralgemeinde Hohentauern mit den beiden Ortschaften Hohentauern und Triebental.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
| Rottenmann | Trieben | Gaishorn am See |
| Wald am Schoberpass | ||
| Sankt Johann am Tauern |
[Bearbeiten] Geschichte
Die Siedlung am Passübergang (Taurus Inferior) wurde 1140 erstmals urkundlich erwähnt. Ab dem 12. Jahrhundert wurde der Triebener Tauern von Säumern als Handelsweg genutzt. Von Bedeutung waren zudem der Magnesit- und der Graphitbergbau, die jedoch Ende des 20. Jahrhunderts stillgelegt wurden.
Die politische Gemeinde Hohentauern wurde 1849/50 errichtet.[1]
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
- "Bergbaustube" - Montanmuseum in Hohentauern
- Keltenberg, Naturerlebnispark
- Knappenkapelle Hohentauern
- Neben der Knappenkapelle gibt es 20 weitere Vereine und Ortsgruppen.
[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung

Quelle: Statistik Austria [2]
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Laut Arbeitsstättenzählung 2001 gibt es 32 Arbeitsstätten mit 96 Beschäftigten in der Gemeinde sowie 148 Auspendler und 30 Einpendler. Es gibt 25 land- und forstwirtschaftliche Betriebe (davon 8 im Haupterwerb), die zusammen 2.300 ha bewirtschaften (1999).
Auf dem Gemeindegebiet befindet sich das Schigebiet Hohentauern mit fünf Liften. Winter- (Schilauf) und Sommertourismus sind von einiger Bedeutung.
Die Verkehrserschließung erfolgt über die Triebener Straße (B114), eine wichtige Straßenverbindung über den Triebener Tauern vom Mur- ins Ennstal.
In Hohentauern gibt es eine Volksschule.
[Bearbeiten] Politik
Der Gemeinderat besteht aus 9 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
Die SPÖ stellt mit Heinz Wilding den Bürgermeister.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Ehrenbürger
- 1960 Ludwig Leitner (Bürgermeister von Hohentauern 1949-1960)
- 1964 Hannes Bammer (Landesrat)
- 1983 Hans Gross (Landeshauptmann-Stellvertreter)
- 1993 Abt Benedikt Schlömicher (Abt des Benediktinerstiftes Admont)
- 1996 P. Blasius Kneuper (Pfarrer von Hohentauern 1963-2002)
[Bearbeiten] Literatur
- Alois Leitner: Hohentauern. Bilder aus vergangener Zeit. Hohentauern 2009
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.
- ↑ Ein Blick auf die Gemeinde Hohentauern
[Bearbeiten] Weblinks
Amering | Apfelberg | Bretstein | Eppenstein | Feistritz bei Knittelfeld | Flatschach | Fohnsdorf | Gaal | Großlobming | Hohentauern | Judenburg | Kleinlobming | Knittelfeld | Kobenz | Maria Buch-Feistritz | Obdach | Oberkurzheim | Oberweg | Oberzeiring | Pöls | Pusterwald | Rachau | Reifling | Reisstraße | Sankt Anna am Lavantegg | Sankt Georgen ob Judenburg | Sankt Johann am Tauern | Sankt Lorenzen bei Knittelfeld | Sankt Marein bei Knittelfeld | Sankt Margarethen bei Knittelfeld | Sankt Oswald-Möderbrugg | Sankt Peter ob Judenburg | Sankt Wolfgang-Kienberg | Seckau | Spielberg bei Knittelfeld | Unzmarkt-Frauenburg | Weißkirchen in Steiermark | Zeltweg
