Hollenbach

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Gemeinde Hollenbach im Landkreis Aichach-Friedberg. Andere Bedeutungen finden Sie unter Hollenbach (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hollenbach
Hollenbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hollenbach hervorgehoben
48.48333333333311.066666666667456Koordinaten: 48° 29′ N, 11° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Höhe: 456 m ü. NHN
Fläche: 26,12 km²
Einwohner: 2314 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 89 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86568
Vorwahl: 08257
Kfz-Kennzeichen: AIC, FDB
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 140
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 93
86568 Hollenbach
Webpräsenz: www.gemeinde-hollenbach.de
Bürgermeister: Franz Xaver Ziegler
Lage der Gemeinde Hollenbach im Landkreis Aichach-Friedberg
Baar (Schwaben) Pöttmes Todtenweis Aindling Petersdorf (Schwaben) Inchenhofen Kühbach Schiltberg Sielenbach Adelzhausen Eurasburg (Schwaben) Ried (bei Mering) Mering Merching Schmiechen Steindorf (Schwaben) Kissing Obergriesbach Hollenbach Rehling Affing Aichach Friedberg (Bayern) Dasing Augsburg Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Dachau Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Donau-Ries Landkreis Augsburg Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Donau-Ries Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Hollenbach ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreises Aichach-Friedberg und liegt rund 20 Kilometer nordöstlich der Stadt Augsburg.

Geographie[Bearbeiten]

Es existieren folgende Gemarkungen: Hollenbach, Igenhausen, Mainbach, Motzenhofen, Schönbach. Diese Orte mit ihren Ortsteilen Hirschbach und St. Georg waren bis zu ihrer Eingemeindung im Rahmen der Gebietsreform in Bayern 1971 selbstständige Gemeinden.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Hollenbach gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Aichach des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die gleichnamige Vorgängergemeinde. Die heutige Gemeinde Hollenbach entstand am 1. Januar 1971 durch Zusammenlegung der bis dahin selbstständigen Gemeinden Igenhausen, Mainbach, Motzenhofen und Schönbach mit der Gemeinde Hollenbach.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.681, 1987 1.996, 2000 2.303 und im Jahr 2005 2.376 Einwohner gezählt.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich aus dem 1. Bürgermeister und 14 Gemeinderäten zusammen.

Parteien 2008
Anteil Sitze
CSU/Freie Wählergemeinschaft 45,7 % 7
Bürgerwille 90 39,0 % 5
Aktive Bürger 15,3 % 2

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Zweimal geteilt von Rot, Silber und Blau; 1: schräg gekreuzt ein silbernes Schwert und ein silberner Schlüssel; 2 und 3: drei zwei zu eins gestellte Ringe in verwechselten Farben.

Der Schlüssel und das Schwert im Gemeindewappen verweisen auf die Patrone der Kirche von Hollenbach St. Peter und Paul.

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Seit 1991 verbindet Hollenbach mit der französischen Gemeinde Contest eine Partnerschaft.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Hollenbach

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 13, im produzierenden Gewerbe 264 und im Bereich Handel und Verkehr 144 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 343 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1877. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 1 Betrieb, im Bauhauptgewerbe 5 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 198 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3187 ha, davon waren 2709 ha Ackerfläche und 476 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten: 100 Kindergartenplätze mit 75 Kindern
  • Grundschule: mit 18 Lehrern und 260 Schülern

Telekommunikation[Bearbeiten]

Bekannte Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hollenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 415