Hollstadt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hollstadt
Hollstadt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hollstadt hervorgehoben
50.3510.3252Koordinaten: 50° 21′ N, 10° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Heustreu
Höhe: 252 m ü. NHN
Fläche: 24,31 km²
Einwohner: 1534 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97618
Vorwahl: 09773
Kfz-Kennzeichen: NES, KÖN, MET
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 136
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Wetterstr. 4
97618 Heustreu
Webpräsenz: www.hollstadt.de
Bürgermeister: Georg Menninger (CSU)
Lage der Gemeinde Hollstadt im Landkreis Rhön-Grabfeld
Fladungen Hausen (Rhön) Bundorfer Forst Burgwallbacher Forst Forst Schmalwasser-Nord Forst Schmalwasser-Süd Mellrichstadter Forst Steinacher Forst rechts der Saale Sulzfelder Forst Weigler Willmars Nordheim vor der Rhön Sondheim vor der Rhön Stockheim (Unterfranken) Mellrichstadt Mellrichstadt Ostheim vor der Rhön Oberelsbach Bischofsheim an der Rhön Bischofsheim an der Rhön Sandberg Schönau an der Brend Hohenroth Niederlauer Burglauer Strahlungen Salz (Unterfranken) Bastheim Oberstreu Unsleben Wollbach (Unterfranken) Bad Neustadt an der Saale Heustreu Hendungen Hollstadt Rödelmaier Wülfershausen an der Saale Höchheim Saal an der Saale Aubstadt Herbstadt Trappstadt Großeibstadt Großbardorf Sulzfeld (im Grabfeld) Bad Königshofen im Grabfeld Bad Königshofen im Grabfeld Sulzdorf an der Lederhecke Thüringen Landkreis Haßberge Landkreis Schweinfurt Hessen Landkreis Bad KissingenKarte
Über dieses Bild

Hollstadt ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Heustreu.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Hollstadt liegt in der Region Main-Rhön.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Hollstadt gliedert sich in fünf Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes ist umstritten und erfolgte entweder im Jahr 800 als Uulunastat oder im Jahr 808 als Holnstat. Nach einem Privilegienbrief des Kaiser Friedrich I. Barbarossa erhielt das Zisterzienser-Kloster Bildhausen 1157 Rechte im Ort. Das Amt des Hochstiftes Würzburg gehörte ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Es wurde, nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns, 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Anlässlich der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Januar 1978 die bis dahin selbständigen Gemeinden Wargolshausen und Junkershausen eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 1535[3]
  • 1970: 1555[3]
  • 1987: 1411
  • 2000: 1655
  • 2011: 1591

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Georg Menninger (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 573.000 Euro, davon waren umgerechnet 197.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto).

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Hollstadt ist Partnergemeinde von Frankenfels in Niederösterreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 4, im produzierenden Gewerbe 91 und im Bereich Handel und Verkehr 25 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 15 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 348. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 1 Betrieb, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 32 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 686 ha, davon waren 275 ha Ackerfläche und 411 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • 100 Kindergartenplätze mit 66 Kindern
  • Eine Volksschule mit 11 Lehrern und 232 Schülern

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hollstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Beölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111120/223734&attr=OBJ&val=1599
  3. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 740.