Holm (Kreis Pinneberg)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Holm
Holm (Kreis Pinneberg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Holm hervorgehoben
53.6166666666679.666666666666711Koordinaten: 53° 37′ N, 9° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Pinneberg
Amt: Moorrege
Höhe: 11 m ü. NN
Fläche: 16,05 km²
Einwohner:

3.101 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 193 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25488
Vorwahl: 04103
Kfz-Kennzeichen: PI
Gemeindeschlüssel: 01 0 56 028
Adresse der Amtsverwaltung: Amtsstraße 12
25436 Moorrege
Webpräsenz: www.amt-moorrege.de
Bürgermeister: Walter Rißler (CDU)
Lage der Gemeinde Holm im Kreis Pinneberg
Appen Barmstedt Bevern Bilsen Bokel Bokholt-Hanredder Bönningstedt Borstel-Hohenraden Brande-Hörnerkirchen Bullenkuhlen Ellerbek Ellerhoop Elmshorn Groß Nordende Groß Offenseth-Aspern Halstenbek Haselau Hasloh Heede Heidgraben Heist Helgoland Hemdingen Hetlingen Holm Klein Nordende Klein Offenseth-Sparrieshoop Kölln-Reisiek Kummerfeld Langeln Lutzhorn Moorrege Neuendeich Osterhorn Pinneberg Prisdorf Quickborn Raa-Besenbek Rellingen Schenefeld Seester Seestermühe Seeth-Ekholt Tangstedt Tornesch Uetersen Wedel Westerhorn Haseldorf Schleswig-Holstein Hamburg Niedersachsen Kreis Segeberg Kreis Steinburg ElbeKarte
Über dieses Bild

Holm ist eine Gemeinde im Kreis Pinneberg im Süden Schleswig-Holsteins.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie und Verkehr

Im östlichen Bereich der Gemeinde liegt das Naherholungsgebiet Holmer Sandberge, westlich von Holm beginnt die Elbmarsch.

Über die unmittelbar durch Holm verlaufende Bundesstraße 431 ist die Anbindung der Gemeinde außer an Wedel u. a. an die nächstgrößeren Städte Uetersen und Hamburg (Rissen) (je 7 km entfernt), Pinneberg und Tornesch (je 10 km entfernt) gewährleistet. In Wedel besteht Anschluss an die S-Bahn Hamburg. Drei Buslinien verbinden Holm mit dem S-Bahnhof in Wedel, weitere Busverbindungen gehen nach Norderstedt Mitte, nach Uetersen und nach Elmshorn.

[Bearbeiten] Geschichte

In einer Urkunde vom 29. April 1255 wird Holm erstmals erwähnt. In den Jahrhunderten wurden für das Dorf Holm unterschiedliche Schreibweisen verwendet: Holne, Hollen und Holling.

Holm liegt am Ochsenweg, einer alten Heerstraße, die zu Ochsendriften genutzt wurde. Seit Anfang des 15. Jahrhunderts wurden große Viehherden von Jütland über Holm nach Wedel getrieben.

Eine Dorfschule ist in Holm für 1708 nachgewiesen. Im Jahr 1716 gingen 80 Kinder im Winter in die Schule, im Sommer waren sie bei der Feld- und Gartenarbeit eingesetzt. Die Schulpflicht – gegen Schulgeld – bestand nur vom 7. bis zum 10. Lebensjahr. Danach hatten die Kinder bis zum 13. Lebensjahr im Winter zwei Tage den Katechismusunterricht zu besuchen und im Winter vor der Konfirmation wieder täglich Unterricht.

Die Freiwillige Feuerwehr Holm wurde am 1. April 1890 gegründet.

[Bearbeiten] Politik

Von den 17 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 13 Sitze und die SPD vier.

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „In Rot ein tordierter, bronzezeitlicher goldener Armring. Im vorderen Obereck ein goldenes Eichenblatt, im hinteren eine goldene Ähre.“[2]

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Holm hat ein eigenes Heimatmuseum, in dem unter anderem eine Schuhmacherwerkstatt und Einrichtungsgegenstände und Dokumente aus Privathaushalten, Schulen und öffentlichen Einrichtungen ausgestellt sind. Das Museum ist in einem um 1700 erbauten Gulf-Ständerhaus untergebracht, das Mitte des 19. Jahrhunderts an die heutige Stelle versetzt wurde.

[Bearbeiten] Kirchliches Gemeindezentrum

Das 1971 erbaute kirchliche Gemeindezentrum gehört zur Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche, der Kirche am Roland, Wedel, im Kirchenkreis Blankenese. Hier werden Gottesdienste gefeiert.

[Bearbeiten] Sonstige Einrichtungen

[Bearbeiten] Literatur

  • Planungsgruppe Holm: 725 Jahre Holm. Geschichte und Geschichten unseres Heimatortes. Uetersen 1980

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Holm (Kreis Pinneberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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