Holy Blood
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Folk Metal / „Unblack Metal“ | |
|---|---|---|
| Gründung | 1999 | |
| Website | http://www.holyblood.org.ua/ | |
|
|
||
| Fedor Buzilevich | ||
|
Bass
ab 2001 Gitarre |
Mihail Rodionov (bis 2003) | |
| Dmitry Titorenko | ||
|
|
||
| Fedor Buzilevich | ||
|
Gitarre
|
Sergei Nagorny (seit 2003) | |
|
Bass
|
Alexei Andrushenko (seit 2003) | |
|
Schlagzeug
|
Dmitry Titorenko | |
| Vladislav Malitskiy (seit 2005) | ||
|
|
||
|
Keyboard
|
Vera Knyazyova (2001 – 2005) | |
|
Gitarre
|
Alexei Furman (2001 – 2002) | |
|
Gitarre
|
Artyom Stupak (2002 – 2003) | |
|
Bass
|
Eugen Tsesarev (2001 – 2003) | |
| Vyacheslav Kirishun (2005 – 2006) | ||
Holy Blood ist eine Unblack-/Folk-Metal-Band aus der Ukraine.
Holy Blood ist eine der wenigen christlichen Folk-Metal-Bands. Thematisch behandeln sie den Kampf zwischen Gut und Böse sowie die spirituelle Erlösung. Die Texte sind zum größten Teil in russischer Sprache gehalten, da die Bandmitglieder kein Ukrainisch sprechen.
Die Bandmitglieder gehören der protestantischen Kirche an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Holy Blood wurde im Jahr 1999 von Mihail Rodionov, Dmitry Titorenko und Fedor Buzilevich als Metalcore-Band gegründet. Allerdings änderten sie ein Jahr darauf ihren Stil in Richtung Death Metal/Grindcore.
2001 wurde die Band um drei Mitglieder erweitert (Tsesarev, Furman, Knyazyova) und begann Melodic Death Metal zu spielen. Ein Jahr darauf wurde das erste Album The Wanderer aufgenommen und bei einem ukrainischen Label veröffentlicht. Im gleichen Jahr verließ auch Alexei Furman die Band und wurde durch Artyom Stupak ersetzt, und Fedor Buzilevich begann auch die Blockflöte zu spielen.
2003 ersetzte Sergei Nagorny Rodionov an der E-Gitarre und die Songs für das zweite Album Waves are Dancing wurden geschrieben. Die Band wandte sich mit diesem Werk nun dem Folk Black Metal zu. Einen weiteren Ausstieg bei der Band verursachte Artyom Stupak, der sein eigenes True Black Metal-Projekt „Evroklydon“ gründete. An seine Stelle als Lead-Gitarrist trat Nagorny und Buzilevich übernahm die Rhythmus-Gitarre. Im selben Jahr nahmen Buzilevich und Rodionov auch das Album des Studio-Projektes „Requital“, Retribution for Sin auf, welches bis dato unveröffentlichte „Holy Blood“-Songs enthielt. Im Herbst jenes Jahres verließ Eugen Tsesarev die Band und Alexei Andrushenko übernahm die Stelle am E-Bass.
Im darauf folgenden Jahr wurde ein Vertrag beim christlichen Label „Bombworks Records“ unterzeichnet, die das neue Album Waves are Dancing, sowie das erste Werk The Wanderer, veröffentlichten, bzw. wiederveröffentlichten. Im September 2005 verließ Vera Knyazyova die Band und wurde durch Vladislav Malitskiy ersetzt, während ebenfalls 2005 mit Vyacheslav Kirishun ein Sackpfeifen- und Flötenspieler zur Band stieß, der aber 2006 aus unbekannten Gründen[1] diese wieder verließ.
Die Band spielte die meisten ihrer Live-Auftritte in ihrem Heimatland und dort vor allem in Kiew, wobei 2006 jedoch ein Auslandsauftritt in der Schweiz am Elements of Rock stattfand.
[Bearbeiten] Stil
Holy Blood spielt Folk Metal mit Death- und Black Metal-Elementen. Ihre Musik ist durch Elemente der ukrainischen Folklore und keltischen Musik gekennzeichnet. Es werden sowohl ethnische Instrumente wie Blockflöte und Dudelsack verwendet als auch klassische Metalinstrumente. Der Gesang ist größtenteils guttural und dem Screaming zuzuordnen, allerdings treten in den Liedern oftmals auch klare Männerchöre auf. Der Stil der Band wird stark durch Gruppen wie Ensiferum und Finntroll beeinflusst. Während der Stil des Debütalbums The Wanderer sich stark an Blackmetalbands wie Dissection orientiert, werden auf Waves Are Dancing mehr volkstümliche Instrumente wie Dudelsack oder Sackpfeife verwendet. Die größtenteils russischen Lyrics der Band handeln ausschließlich von christlichen Themen.
[Bearbeiten] Diskografie
- 2002: The Wanderer
- 2004: Waves are Dancing
- 2007: The Patriot
- 2010: Shining Sun
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Biographie von „Holy Blood“ auf der offiziellen Homepage (Zugriff: 13. April 2007)