Holzheim (bei Dillingen an der Donau)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Dillingen a.d.Donau | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Holzheim | |
| Höhe: | 431 m ü. NN | |
| Fläche: | 40,86 km² | |
| Einwohner: |
3722 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 91 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 89438 | |
| Vorwahl: | 09075 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DLG | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 73 140 | |
| Gemeindegliederung: | 5 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hochstiftstr. 2 89438 Holzheim |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Erhard Friegel (WV / FWG / FWV) | |
| Lage der Gemeinde Holzheim im Dillingen a.d.Donau | ||
Holzheim ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Holzheim.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Die Gemeinde Holzheim grenzt an den Landkreis Augsburg.
Es existieren folgende Gemarkungen: Altenbaindt, Ellerbach, Eppisburg, Holzheim, Weisingen.
Nachbarstädte und größere Nachbarorte [Bearbeiten]
| Gundelfingen, Heidenheim 13 km, 33 km |
Dillingen an der Donau, Nördlingen 9 km, 38 km |
Donauwörth, Neuburg, Ingolstadt 30 km, 55 km, 71 km |
| Günzburg, Ulm 20 km, 41 km |
Wertingen, Meitingen 13 km, 24 km |
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| Burgau 13 km |
Zusmarshausen 14 km |
Augsburg, München 32 km, 85 km |
Geschichte [Bearbeiten]
Holzheim, das Kloster Fultenbach und seine heutigen Gemeindeteile gehörten bis 1803 zum Domstift Augsburg und fielen dann an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Holzheim.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Januar 1975 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Ellerbach eingegliedert. Am 1. Mai 1978 kamen Eppisburg und Weisingen (mit dem am 1. Oktober 1970 eingemeindeten Altenbaindt)[2] hinzu.[3]
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
- 1961: 2583 Einwohner[3]
- 1970: 2780 Einwohner[3]
- 1987: 3240 Einwohner
- 2000: 3732 Einwohner
- 2010: 3735 Einwohner
Politik [Bearbeiten]
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 468.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 52.000 €.
Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Gemeinderat hat 16 Mitglieder.
- Wählervereinigung Holzheim 6 Sitze
- Freie Wählergemeinschaft Weisingen 5 Sitze
- Wahlgemeinschaft Eppisburg 3 Sitze
- Freie Wählervereinigung Ellerbach-Fultenbach 2 Sitze
(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)
Bürgermeister [Bearbeiten]
Bürgermeister ist seit 1990 Erhard Friegel (WV/FWG/FWV).
Wappen [Bearbeiten]
Die Wappenbeschreibung lautet: Unter von Rot und Silber gespaltenem Schildhaupt gespalten von Silber und Blau; vorne ein linksgewendeter, golden gekrönter und bewehrter blauer Löwe, hinten drei sechsstrahlige goldene Sterne schräg hintereinander.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Katholische Pfarrkirche St. Martin im Ortsteil Holzheim
- Katholische Kapelle St. Sebastian im Ortsteil Holzheim
- Katholische Pfarrkirche St. Sixtus im Ortsteil Weisingen
- Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul im Ortsteil Ellerbach
- Katholische Pfarrkirche St. Stephan im Ortsteil Altenbaindt
- Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus im Ortsteil Eppisburg
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft [Bearbeiten]
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 62 und im Bereich Handel und Verkehr 48 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 366. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es jeweils einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 71 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1001 ha, davon waren 1301 ha Ackerfläche und 258 ha Dauergrünfläche.
Bildung [Bearbeiten]
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
- Kindergärten: 100 Kindergartenplätze mit 102 Kindern
- Grund- und Mittelschule: eine mit ca. 38 Lehrern und ca. 450 Schülern (VG Holzheim mit den Gemeinden Holzheim, Glött, Aislingen)
Weblinks [Bearbeiten]
- Holzheim (bei Dillingen an der Donau): Wappengeschichte vom HdBG
- Holzheim (bei Dillingen an der Donau): Amtliche Statistik des LStDV
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 446.
- ↑ a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 769 und 771.
Altenbaindt | Ellerbach | Eppisburg | Holzheim | Weisingen
Aislingen | Bachhagel | Bächingen a.d.Brenz | Binswangen | Bissingen | Blindheim | Buttenwiesen | Dillingen a.d.Donau | Finningen | Glött | Gundelfingen a.d.Donau | Haunsheim | Höchstädt a.d.Donau | Holzheim | Laugna | Lauingen (Donau) | Lutzingen | Medlingen | Mödingen | Schwenningen | Syrgenstein | Villenbach | Wertingen | Wittislingen | Ziertheim | Zöschingen | Zusamaltheim
