Holzsußra

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Holzsußra
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Holzsußra hervorgehoben
51.29277777777810.693888888889255Koordinaten: 51° 18′ N, 10° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Kyffhäuserkreis
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Ebeleben (erfüllende Gemeinde)
Höhe: 255 m ü. NHN
Fläche: 9,93 km²
Einwohner: 289 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99713
Vorwahl: 036020
Kfz-Kennzeichen: KYF, ART, SDH
Gemeindeschlüssel: 16 0 65 038
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 2
99713 Ebeleben
Bürgermeister: Steffen Lupprian
Lage der Gemeinde Holzsußra im Kyffhäuserkreis
Thüringen Abtsbessingen Artern/Unstrut Bad Frankenhausen/Kyffhäuser Kyffhäuserland Bellstedt Kyffhäuserland Clingen Borxleben Bretleben Donndorf Ebeleben Etzleben Freienbessingen Gehofen Kyffhäuserland Gorsleben Greußen Großenehrich Kyffhäuserland Kyffhäuserland Hauteroda Helbedündorf Heldrungen Hemleben Heygendorf Holzsußra Ichstedt Kalbsrieth Mönchpfiffel-Nikolausrieth Nausitz Niederbösa Oberbösa Oberheldrungen Oldisleben Reinsdorf Ringleben Rockstedt Roßleben Kyffhäuserland Kyffhäuserland Sondershausen Kyffhäuserland Thüringenhausen Topfstedt Trebra Voigtstedt Wasserthaleben Westgreußen Wiehe WolferschwendaKarte
Über dieses Bild

Holzsußra ist eine Gemeinde im thüringischen Kyffhäuserkreis. Erfüllende Gemeinde für Holzsußra ist die Stadt Ebeleben.

Lage[Bearbeiten]

Der ländlich geprägte Ort Holzsußra liegt westlich der Kerngemeinde Ebeleben in einem intensiv genutzten Ackerbaugebiet im äußersten Nordwesten des Thüringer Beckens. Durch den Ort "fließt" kanalisiert der wasserarme Urbach, der aus Richtung Westen aus dem Ort Urbach kommt. Zwischen diesem und Holzsußra liegt das landschaftlich reizvolle Urtal, ein Trockental.

Die Kreisstraße 4 verbindet den Ort verkehrsmäßig mit Ebeleben im Osten und Peukendorf im Westen.

Geschichte[Bearbeiten]

Zu Beginn des 9. Jahrhunderts wird Sußra in einem Verzeichnis der von Erzbischof Lullus († 786) von Mainz für das Klosters Hersfeld von Freien verliehenen Gütern erstmals urkundlich als Suzare erwähnt. Kahl fand 842-856 in CE II cap. 40,2 die Bestätigung der frühen urkundlichen Ersterwähnung. Damals wurden womöglich mehrere Ansiedlungen mit dem Namen Sußra gemeint, denn später erhalten die Orte Marksußra und Rockensußra Urkunden zur Ersterwähnung. [2] Neben Bauernhöfen gab es in Holzsußra ein Gut. Bis 1918 gehörte der Ort im Amt Ebeleben zur Unterherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994 - 355
  • 1995 - 356
  • 1996 - 345
  • 1997 - 352
  • 1998 - 347
  • 1999 - 349
  • 2000 - 332
  • 2001 - 329
  • 2002 - 327
  • 2003 - 319
  • 2004 - 325
  • 2007 - 313
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Vereine[Bearbeiten]

  • Männergesangverein Holzsußra e.V.: hervorgegangen aus der Liedertafel von 1848. 1945 aufgelöst und einige Jahre später als Volkschor Holzsußra wiedergegründet.
  • Jugendinitiative für Holzsußra e.V.: Zusammenschluss von Jugendlichen und "jungen Erwachsenen" hat sich 1999 die Jugendinitiative für Holzsußra e.V. gegründet.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Fasching, Osterfeuer, Maifest mit Setzen eines Maibaums, Pfingstfest, Sommer am Teich, Kirmes, Oktoberfest.

Bilder aus dem Ort[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl , Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 128,174 und 234

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Holzsußra – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien