Homburg TG

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TG ist das Kürzel für den Kanton Thurgau in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Homburgf zu vermeiden.
Homburg
Wappen von Homburg
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau (TG)
Bezirk: Frauenfeldw
BFS-Nr.: 4816i1f3f4
Postleitzahl: 8508
Koordinaten: 718596 / 27704547.6333359.016664591Koordinaten: 47° 38′ 0″ N, 9° 1′ 0″ O; CH1903: 718596 / 277045
Höhe: 591 m ü. M.
Fläche: 21.1 km²
Einwohner: 1468 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 70 Einw. pro km²
Website: www.homburg.ch
Karte
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Homburg ist eine politische Gemeinde im Bezirk Frauenfeld des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten]

Homburg ist flächenmässig die drittgrösste Gemeinde im Thurgau und liegt auf dem Seerücken in der Nähe des Untersees. Die Gemeinde besteht aus den Ortschaften Homburg, Gündelhart, Hörhausen und Salen-Reutenen.

Ortschaften[Bearbeiten]

Homburg[Bearbeiten]

In Homburg befindet sich das Geburtshaus von Pfarrer Johann Evangelist Traber (1854-1930), des Schweizer Raiffeisenpioniers.

Gündelhart[Bearbeiten]

Gündelhart liegt im Nordwesten der Gemeinde auf einer abgeflachten Anhöhe. Charakteristisch ist das intakte Dorfbild mit der Kirche Sankt Mauritius, dem Pfarrhaus, dem Gebäudekomplex Beggestübli und dem Schloss. Das Schloss Gündelhart stammt aus dem 16. Jahrhundert.

Hörhausen[Bearbeiten]

Hörhausen ist das Dorf im Westen der Gemeinde und hat etwas mehr als 500 Einwohner. Es liegt an der Hauptstrasse Pfyn-Steckborn und hat vor allem im Sommer eine grosse Verkehrsbelastung, verursacht durch Tagestouristen, die an den Untersee bei Steckborn fahren.

Klingenberg[Bearbeiten]

Siehe Hauptartikel: Schloss Klingenberg (Homburg)

Salen-Reutenen[Bearbeiten]

Salen-Reutenen besteht aus den Weilern Bulgen, Haidenhaus, Reutenen, Salen, Sassenloh, Tägermoos und Uhwilen.

Euggerswil[Bearbeiten]

Wohnplatz am Südhang des "Homburgerberges" 1,2 km nördlich Homburgs.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirche St. Peter und Paul[Bearbeiten]

Die Vorgängerkirche wurde 1753 abgerissen. Unter dem Baumeister Franz Singer (1701-1757) und dem Bauführer Marti Diettmann wurde der Rohbau der Kirche St. Peter und Paul im Sommer 1754 fertiggestellt. Der Abt von Muri, Fridolin II, Kopp, übernahm den Bau des Chors. Die feierliche Einweihung der Kirche war am 10. Oktober 1754. Am 21. Juli 1784 wurde die Kirche beim Dorfbrand schwer beschädigt. Auch das Deckengemälde von Franz Ludwig Hermann (1723–1791) ging verloren. 1788 weihte in der renovierten Kirche Abt Gerold II von Muri die drei neuen Altäre. Im 19. Jahrhundert wurde die Kirche nicht sehr fachmännisch restauriert und zum Teil ihres spätbarocken Charakters beraubt. Dies wurde durch die Renovation von 1977 wieder rückgängig gemacht.

Dorfkirche Homburg
Inneres von St. Peter und Paul

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Homburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)