Homosexualität auf den Philippinen

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Geografische Lage der Philippinen

Homosexualität ist auf den Philippinen legal, unterliegt aber in dem katholisch geprägten Land immer noch Tabus, auch wenn sie seit Beginn des 21. Jahrhunderts zunehmend akzeptiert wird.

Legalität[Bearbeiten]

Das Schutzalter liegt bei 18 Jahren.[1][2] Prostitution ist bis 18 Jahren gesetzlich verboten.

Antidiskriminierungsgesetze[Bearbeiten]

Ein gesetzlicher Diskriminierungsschutz aufgrund der sexuellen Orientierung besteht nicht. Ein im Jahre 2000 entworfenes Antidiskriminierungsgesetz scheiterte 2004 im philippinischen Senat. Seit März 2009 können homosexuelle Menschen offen im Militär dienen.[3]

Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften[Bearbeiten]

Eine gleichgeschlechtliche Ehe oder eingetragene Partnerschaft wurde bisher auf den Philippinen gesetzlich nicht erlaubt.

Gesellschaftliche Situation[Bearbeiten]

Eine LGBT-Community gibt es in geringem Umfang nur in der Hauptstadt Manila. Das Magazin Outragemag ist das bedeutendste LGBT Magazin auf den Philippinen. Mehrere LGBT Bürgerrechtsorganisationen wie LAGABLAB, die International Gay and Lesbian Human Rights Commission (IGLHRC), Lesbian Advocates in the Philippines (LEAP) sowie Amnesty International-Pilipinas unterstützen den Ausbau der LGBT Rechte auf den Philippinen. Die erste Gay Pride Parade erfolgte am 26. Juni 1994 in Manila auf dem Quezon Memorial Circle.

Gesellschaftliche Akzeptanz

Laut einer Umfrage von Pew Research sind 73 % der befragten Filipinos der Meinung, dass die Gesellschaft Homosexualität akzeptieren soll/[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. REPUBLIC ACT NO. 8353, Chan Robles Virtual Law Library
  2. Republic Act No. 7610
  3. 365gay: Philippines ends ban on gays in military
  4. Pew Research Global Attitudes Project: The Global Divide on Homosexuality