Homosexualität und Christentum

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Zur Homosexualität gibt es innerhalb des Christentums keine einheitliche Meinung.

Die Vertreter der römisch-katholischen Kirche, die orthodoxen Kirchen, einige konservativere Kirchen der anglikanischen Gemeinschaft – vor allem in Entwicklungsländern - und die meisten Vertreter der evangelikalen und pfingstlerischen[1] Protestanten sind der Meinung, Lesben und Schwule müssten sexuell abstinent leben oder heterosexuelle Ehen eingehen, um Gottes Willen zu entsprechen. Einige wenige besonders konservative Christen betrachten die Lesben- und Schwulenbewegung sogar als Auslöser für Naturkatastrophen und große Gefahr für das Abendland (vgl. Homosexualität und Religion#Heutige Stellungnahmen).

In jüngerer Zeit gibt es auch Kirchen, die sich akzeptierend gegenüber Homosexualität positionieren. In diesen Kirchen wird Homosexualität nicht pauschal als Sünde gesehen, und teilweise werden sogar gleichgeschlechtliche Ehen oder die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare praktiziert. Zu solchen Kirchen gehören unter anderen die Metropolitan Community Church, die Alt-Katholische Kirche, die United Church of Christ, die United Church of Canada, die lutherischen, reformierten und uniierten Landeskirchen der EKD, die reformierten Kantonalkirchen des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes, die Protestantische Kirche in den Niederlanden, die Evangelical Lutheran Church in America, die Evangelical Lutheran Church in Canada, die lutherischen Kirchen Skandinaviens, sowie liberalere Kirchen der anglikanischen Gemeinschaft (vor allem in Nordamerika).[2] Organisationen, die in Deutschland spezifisch die Interessen von Homosexuellen in den Kirchen vertreten, sind die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK e. V.)[3], die evangelikale Initiative Zwischenraum[4] und die ehemals mit ihr assoziierte ökumenische Initiative „Christlich-Sicher-Geborgen“[5] sowie die Initiative Kirche von unten (IKvu).

Aussagen der Bibel[Bearbeiten]

In der Bibel gibt es nur wenige Stellen, in denen gleichgeschlechtliches sexuelles Verhalten direkt thematisiert wird. Neben Liebesbeziehungen spricht die Bibel auch rein sexuelle Handlungen an. Dem Alten Testament zufolge verbietet Gott dem Volk Israel verschiedene sexuelle Praktiken, darunter auch den Beischlaf von Männern bei Männern, soweit dies dem Beischlaf von Männern bei Frauen ähnlich sei, und sieht für diese Handlungsweisen die Todesstrafe vor; vgl. hierzu Lev. 18, 22: „Du sollst nicht bei einem Manne liegen wie bei einer Frau; es ist ein Greuel“ (revidierte Lutherübersetzung, Württembergische Bibelanstalt Stuttgart). Nach Wunibald Müller gehört das in den Texten des Pentateuch vorgefundene Verbot gleichgeschlechtlichen sexuellen Verhaltens theologie- und kulturgeschichtlich „in den Umkreis jener vielfältigen Reinheits- u.[nd] Heiligungsgebote, wie sie sich für Israel in Abgrenzung zu den kanaanäischen Fremdkulten aus der Heiligkeit Jahwes ergeben (Lev. 17, 1 – 26, 46). Insbesondere die im Baalskult sanktionierte homosexuelle wie heterosexuelle sakrale Prostitution erschien als mit dem Jahwekult schlechthin unvereinbar (1 Kön. 15, 12; 2 Kön. 23, 7).[6] Der Historiker James A. Brundage hingegen weist auf die, quellenkundlich allerdings erst deutlich später greifbaren und in den Kontext des hellenistischen Judentums gehörenden, rabbinischen Kommentatoren aus der Zeit um Christi Geburt und aus dem Mittelalter hin, die homosexuelle Handlungen als schweres Verbrechen ansehen, das die Steinigung verdient, was für die Verletzung von Reinheitsgeboten ungewöhnlich sei.[7] Diese rabbinische Tradition stellt also bereits eine mentalitätsgeschichtlich bedingte Interpretation des alttestamentlichen Textes dar.

Im Neuen Testament kommt das Thema Homosexualität in den Evangelien nicht explizit vor. Im Römerbrief (Röm. 1, 27), im Ersten Brief an die Korinther (1. Kor. 6, 9) sowie im Ersten Brief an Timotheus (1. Tim. 1, 9/10) finden sich jedoch ebenfalls Verurteilungen antiker Ausprägungen gleichgeschlechtlichen Sexualverhaltens durch Paulus von Tarsus sowie durch die Urheber des Ersten Timotheusbriefes; in diesen Fällen beziehen sich jene ablehnenden Einschätzungen jedoch auf Erscheinungsformen sexueller Kontakte, die in ihrer gesellschaftlichen Konfiguration typisch sind für die teilweise hellenistisch geprägte Gesellschaft des Imperium Romanum während der römischen Kaiserzeit: nämlich sexuelle Kontakte zwischen römischen Bürgern bzw. freien Einwohnern der römischen Provinzen einerseits und männlichen Sklaven bzw. halbwüchsigen Sklavenknaben andererseits, „römisch-priapische“ Päderastie und gleichgeschlechtliche Prostitution, oftmals verwoben mit Geschlechtskontakten zwischen Freien und Unfreien.[8][9][10] Ob insbesondere Paulus hierbei im theologischen und literarischen Sinne direkt an die alttestamentlichen Textstellen anknüpft oder hauptsächlich seine unmittelbare heidnisch-römische Umwelt vor Augen hat, ist innerhalb der aktuellen theologischen Forschung umstritten.[11] Über die genauen Bedeutungsinhalte der griechischen Wörter, die Paulus an den oben genannten Stellen (Röm. 1, 27; 1. Kor. 6, 9) verwendet (aschämosünä [Röm], arsenokoitai [1. Kor.]), herrscht unter christlichen Exegeten ebenfalls keine Einigkeit.

Bei der Auslegung der Bibelstellen ist laut Präses Alfred Buß zu bedenken, dass anlagebedingte Homosexualität zur Zeit der Abfassung der biblischen Quellentexte nicht im Blick der jeweiligen Autoren war, da die diesbezüglichen medizinischen, anthropologischen und sexualwissenschaftlichen Erkenntnisse in antiker Zeit noch nicht vorlagen.[12] In diesem Zusammenhang weist Hartmut Kreß darauf hin, dass „diese vereinzelten Bibelstellen [siehe oben] als zeitbedingte Ausdrucksformen der Abgrenzung Israels oder des frühen Christentums von damaligen Fremd-, Fruchtbarkeits-, und Sexualkulten, Tempelprostitution und von der heidnischen Umwelt zu betrachten“ sind. „Die heutige Erkenntnis, dass bei zahlreichen Menschen die gleichgeschlechtliche Neigung ein tief verankertes Persönlichkeitsmerkmal ist, war ihnen noch nicht im Blick.[13]

Römisch-katholische Kirche[Bearbeiten]

Die römisch-katholische Kirche besteht darauf, dass „jeder Person dieselbe fundamentale Identität zukommt, Geschöpf zu sein und durch die Gnade Kind Gottes, Erbe des ewigen Lebens“ und weigert sich von daher, eine Person ausschließlich als „heterosexuell“ oder „homosexuell“ einzustufen.[14] Sie unterscheidet klar zwischen homosexuellen Neigungen und homosexuellem Tun. Gemäß der römischen Glaubenskongregation ist die homosexuelle Neigung oder Tendenz zwar objektiv ungeordnet[15][16] und nicht dem Schöpfungssinn von Sexualität entsprechend, aber als solche noch nicht sündhaft, während bewusst und frei vollzogene homosexuelle Akte als schwere Sünde angesehen werden. Grundsätzlich sind alle Christen dazu aufgerufen, ein keusches Leben zu führen; von homosexuellen Menschen wird darüber hinaus gefordert, sie sollen sich der gleichgeschlechtlichen Sexualität vollständig enthalten.

Innerhalb der Kirche wird diese Haltung jedoch nicht mehr in allen Ländern von der Mehrheit der katholischen Laien getragen, sondern es gibt hier große kulturelle Unterschiede zwischen den verschiedenen katholischen Gebieten. Nach einer aktuellen Befragung, die von der Bischofskonferenz Brasiliens in Auftrag gegeben wurde, geben 62 % von 1831 befragten katholischen Priestern an, dass sie die Verurteilung der Homosexualität durch die katholische Kirche nicht teilen.[17] Eine ältere Umfrage vom Januar 2001, durchgeführt von der Utrechter Universität im Auftrag der Zeitschrift „Gay Krant“, ergab, dass von 339 befragten katholischen Priestern in Holland 56 % eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft in ihrer Kirche segnen würden, 83 % würden dies im Privaten tun. In den Vereinigten Staaten ergab eine Umfrage, dass nur noch eine knappe Mehrheit von 55 % der Katholiken gegen die gleichgeschlechtliche Ehe sind. So zeigt sich auch bei manchen katholischen Theologen inzwischen eine andere Haltung[18]; andere Strömungen halten freilich mit dem offiziellen Lehramt der Kirche fest an der traditionellen Ablehnung.[19]

Eine vom Vatikan gestartete Befragung im Jahre 2013 ergab, dass 60 Prozent der Befragten sich eine Anerkennung und Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften wünschen. Allerdings zeige sich hier eine Polarisierung zwischen entschiedener Ablehnung und klarer Zustimmung.[20][21][22]

Orthodoxe Kirchen[Bearbeiten]

Nach der Lehre der orthodoxen Kirchen hat jeder Mensch böse Neigungen. Solche Neigungen an und für sich werden nicht als sündhaft angesehen, aber das Ausleben solcher Neigungen wird als Sünde betrachtet. Die Gläubigen sind angehalten, ihnen nicht nachzugeben, sondern sie ihr Leben lang zu bekämpfen. Aus orthodoxer Sicht ist praktisch niemand immer erfolgreich im Kampf gegen seine bösen Neigungen, aber es wird erwartet, dass die Gläubigen gegen sie ankämpfen, und dass Priester und Älteste sie dabei seelsorgerlich unterstützen und mit den Schwächen der Gläubigen Geduld haben. Da orthodoxe Christen aber dazu verpflichtet sind, volle Verantwortung für die Lehren und Praxis der Kirche zu tragen, kann jemand, der homosexuelle Handlungen gutheißt, nicht an der sakramentalen Gemeinschaft der orthodoxen Kirche teilhaben - das betrifft also nicht nur die Priesterweihe, sondern auch die Kommunion.[23]

Während offen homosexuell lebende Schwule und Lesben nicht zu den Sakramenten zugelassen sind, vertritt die orthodoxe Kirche, dass sie bezüglich bürgerlicher Rechte nicht schlechter dastehen dürfen als andere Nicht-Orthodoxe, und ausdrücklich, dass es gegen die christliche Lehre ist, sie zu hassen oder zu verachten. Zum Zweck der bürgerlichen Gleichberechtigung werden von manchen Orthodoxen auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften befürwortet. Solche Partnerschaften werden jedoch nie als eheähnliche Verbindungen gesegnet. Wo gleichgeschlechtliche Partnerschaften gesetzlich als Ehe bezeichnet werden, wird das von orthodoxen Christen toleriert wie Gesetze über Abtreibung oder Scheidung toleriert werden, aber so wenig wie diese anerkannt oder befürwortet.[24] Inwieweit die Forderung nach gleichen bürgerlichen Rechten mit Nicht-Orthodoxen mit der Forderung der Russisch-Orthodoxen Kirche, dass Lesben und Schwule keine Berechtigung erhalten, sich in leitenden Militärfunktionen oder auf dem Gebiet der Bildung oder Erziehung beruflich zu betätigen,[25] vereinbar ist, bleibt dahingestellt; ebenso wie die Teilnahme orthodoxer Christen an Gegendemonstrationen zu Lesben- und Schwulendemonstrationen, bei denen Lesben und Schwule mit Eiern beworfen und verprügelt worden sind, schwer mit der christlichen Lehre zu vereinbaren ist, dass Hass und Verachtung zu verurteilen seien.[26][27]

Eine Hormontherapie oder operative Korrektur geschlechtlicher Körpermerkmale wegen Transsexualität wird als Auflehnung gegen den Schöpfer gesehen, eine Sünde, die durch die Taufe vergeben werden kann, wenn sie entsprechend bereut wird. Getauft wird jedoch prinzipiell mit einem Taufnamen, der dem Geschlecht, dem der Mensch bei der Geburt zugeteilt wurde, entspricht. Eine Priesterweihe oder kirchliche Trauung ist für transsexuelle Personen nicht erlaubt.[25]

Nach der Weihe von Gene Robinson zum ersten offen in einer homosexuellen Partnerschaft lebenden Bischof der zur anglikanischen Kirchengemeinschaft gehörigen Episkopalkirche der Vereinigten Staaten von Amerika haben Papst Schenuda III. von der Koptisch-Orthodoxen Kirche, Patriarch Ignatius Zakka I. Iwas von der Syrisch-Orthodoxen Kirche und Katholikos Aram I. von der Armenischen Apostolischen Kirche vorgeschlagen, weitere ökumenische Gespräche mit der anglikanischen Gemeinschaft zu verschieben, bis die diesbezügliche Situation in der anglikanischen Gemeinschaft geklärt ist. Die Russisch-Orthodoxe Kirche brach nach der Bischofsweihe von Robinson alle Zusammenarbeit mit der Episcopal Church ab.

Altkatholische Kirche[Bearbeiten]

Die westeuropäischen altkatholischen Kirchen der Utrechter Union vertreten seit den 1990er Jahren verstärkt eine akzeptierende Haltung gegenüber Homosexuellen. Dahingehend äußerte sich beispielsweise die 53. Ordentliche Bistumssynode der Alt-Katholischen Kirche in Deutschland 1997 wie folgt:

„Die Synode stellt fest, dass in vielen unserer Gemeinden gleichgeschlechtlich liebende Frauen und Männer integriert sind. Die Synode bittet die Gemeinden, sich um ein Klima der Akzeptanz, der Offenheit und Toleranz gegenüber homosexuell liebenden und lebenden Menschen weiterhin zu bemühen.[28]

Eine generelle Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften mit dem Ehesakrament wird jedoch abgelehnt. So schreibt der christkatholische Bischof Fritz-René Müller:

„Ich finde es falsch, wenn man im Zusammenhang mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften von „Ehe“ redet. Homosexuelle Partnerschaften können und brauchen nicht als „Ehe“ verstanden und bezeichnet werden. Auch der Begriff „Heirat“ ist falsch am Platz. Sowohl kirchliche, wie auch staatliche Instanzen und ganz besonders schwule und lesbische Organisationen sollten sich von diesen Begriffen distanzieren.[29]

Eine Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ist jedoch grundsätzlich möglich. In der deutschen alt-katholischen Kirche ist es dabei dem zuständigen Pfarrer freigestellt, eine solche Segnung vorzunehmen. Eine Verpflichtung zur Vornahme besteht hingegen nicht.

In der Altkatholischen Kirche Österreichs wurde die Homosexualität eines Priesters auch nach seinem Outing im österreichischen Fernsehen akzeptiert. Nach diversen Konflikten kam es zum Zerwürfnis, so dass das Dienstverhältnis aufgelöst wurde. Die vormalige Mitgliedskirche der Utrechter Union in den USA und Kanada, die Polish National Catholic Church, betrachtet gelebte Homosexualität als sündhaft (Erklärung von Scranton).

Anglikanische Kirchengemeinschaft[Bearbeiten]

In der Anglikanischen Gemeinschaft ist die Haltung zur Homosexualität höchst umstritten: akzeptierend die anglikanischen Provinzen in den Vereinigten Staaten (Episkopalkirche der Vereinigten Staaten von Amerika),[30] Schottland (Episcopal Church of Scotland), Südafrika (Anglican Church of Southern Africa) und Kanada (Anglican Church of Canada), ablehnend in der Mehrheit der Provinzen in der Dritten Welt. Die Brisanz dieser Frage in der weltweiten Kirchengemeinschaft nahm mit der Weihe von Gene Robinson als Bischof der Episcopal Diocese of New Hampshire zu,[31] war aber innerhalb der Episcopal Church 2010 kaum von Bedeutung für die Wahl der offen homosexuellen, anglikanischen Bischöfin Mary Douglas Glasspool in Los Angeles. Ebenso war sie im Jahre 1999 bei der Wahl des offen homosexuellen anglikanischen Bischof Peter Wheatley in der anglikanischen Church of England nicht entscheidungsrelevant. Für weitere Information zur Haltung bezüglich der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare siehe hier.

Protestantische Kirchen[Bearbeiten]

Im Bereich der protestantischen Kirchen gibt es eine große Bandbreite von theologischen Lehrmeinungen und ethischen Positionen zu diesem Thema.

Viele konservative Freikirchen sehen heute analog zur römisch-katholischen Kirche homosexuelle Handlungen als Sünde, akzeptieren aber Schwule und Lesben, die zölibatär leben.[32] So gibt es gerade auch in der Ex-Gay-Bewegung Stimmen, die die Ablehnung von Homosexuellen deutlich verurteilen. So sagt Stanton L. Jones: „If you cannot empathize with a homosexual person because of fear of or revulsion toward them, then you are failing our Lord.“ (Wenn du aus Angst oder Ablehnung nicht mit einer homosexuellen Person mitfühlen kannst, enttäuschst du unseren Herrn.)[33]

Im Gegensatz zu den evangelischen Mainline-Kirchen verurteilen konservative Denominationen, wie die Southern Baptist Convention in den Vereinigten Staaten, Homosexualität oft noch wesentlich schärfer als die römisch-katholische Kirchenleitung. Einige dieser Kirchen sehen, ungeachtet der neutestamentlichen Option der Enthaltsamkeit, Ehe und Familie als Norm an und fordern Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen zur heterosexuellen Heirat auf, welche sie als angebliche „Heilung von Homosexualität“ einstufen.

In der weltweiten Evangelisch-methodistischen Kirche steht die Kirchenmitgliedschaft Lesben und Schwulen offen (Book of Discipline, Par. 304.3). Im Book of Discipline ist aber festgelegt, dass die Praxis der Homosexualität unvereinbar mit der christlichen Lehre sei, und von daher sind weder offene, nicht sexuell enthaltsame Lesben und Schwule als Geistliche erlaubt noch die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare; die Generalkonferenzen 2004, 2008 und 2012 haben mit Zweidrittelmehrheit eine Lockerung dieser Bestimmungen über Homosexualität abgelehnt. Die Jahreskonferenz der Methodistischen Kirche in Großbritannien entschied sich 2006 dagegen, gleichgeschlechtliche Paare zu segnen.[34] Das Thema wird in der Evangelisch-methodistische Kirche in den Vereinigten Staaten sehr kontrovers diskutiert.[35]

Zu den evangelischen Kirchen mit einer liberalen Haltung zählen die United Church of Christ und die United Church of Canada, die gleichgeschlechtliche Paare in den Kirchen akzeptieren und Segnungen von gleichgeschlechtlichen Paaren erlauben. Die Protestantische Kirche in den Niederlanden, manche reformierten Kantonalkirchen des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes und insbesondere die Metropolitan Community Church sowie die skandinavischen Volkskirchen: Dänische Volkskirche, Schwedische Kirche, Norwegische Kirche, die Isländische Staatskirche, die Presbyterian Church (U.S.A.),[36] die Evangelical Lutheran Church in America und die Evangelical Lutheran Church in Canada[37] gehören ebenso zu diesen befürwortenden Kirchen. Einige stellen homosexuelle Geistliche, die in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung leben, in der Besoldung und Versorgung gleich, so dass Geistliche auch in den Pfarrhäusern mit ihren Partnern zusammenleben dürfen. In der Schwedischen Kirche wurde 2009 Eva Brunne als offen lesbisch lebende Frau zur Bischöfin in Stockholm im lutherischen Bistum Stockholm gewählt.[38] Die Generalsynode der United Church of Christ sprach sich am 4. Juli 2005 in Atlanta mit großer Mehrheit als erste größere Kirche in den USA dafür aus, dass gleichgeschlechtliche Paare das Recht auf Heirat erhalten sollten und Segnungen in den Kirchen erlaubt sind.

Auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) vertritt heute[39] eine liberalere Haltung zur Homosexualität.[40] So können in allen Landeskirchen der EKD homosexuelle Pastoren mit ihrem standesamtlich liierten Partner offiziell im Pfarrhaus leben und wohnen und werden in einigen Landeskirchen (z. B. Nordelbien, Bremen, Rheinland) besoldungsrechtlich wie Ehepaare behandelt. In anderen Landeskirchen (z. B. Württemberg) wird von Seiten der Kirchenleitung das Zusammenleben akzeptiert, aber nicht besoldungsrechtlich gleichgestellt. Die folgenden Landeskirchen der EKD erlauben eine öffentliche Segnung von standesamtlich liierten Partnerschaften in ihren Kirchen, soweit die Ortspastorin bzw. der Ortspastor einverstanden ist: Rheinland, Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Nordelbien, Braunschweig, Pfalz, Hessen-Nassau, Oldenburg, Bremen, Westfalen, Mitteldeutschland, die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck[41], die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers[42] und die Evangelisch-reformierte Kirche.[43]

In ihrer Orientierungshilfe Zwischen Autonomie und Angewiesenheit- Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken hat sich die EKD am 19. Juni 2013 für eine Kehrtwende ausgesprochen und Homosexuelle Beziehungen mit denen der Heterosexuellen gleichgestellt:

„Liest man die Bibel von dieser Grundüberzeugung her, dann sind gleichgeschlechtliche Partnerschaften, in denen sich Menschen zu einem verbindlichen und verantwortlichen Miteinander verpflichten, auch in theologischer Sicht als gleichwertig anzuerkennen“.
„Wenn sich Homosexuelle heute verpartnerten, erklärten sie wie Heterosexuelle ‚bei der Eheschließung öffentlich ihren Willen, sich dauerhaft aneinander zu binden und füreinander Verantwortung zu tragen.‘“

EKD-Chef Nikolaus Schneider berief sich bei seinen Erklärungen auf Martin Luther, der die Ehe seinerzeit als weltlich bezeichnet hatte.[44][45]

Auch die Metropolitan Community Church wendet sich explizit an LGBT (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transsexuelle) und bietet ihnen kirchliche Trauungen an.[46]

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage[Bearbeiten]

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (wie auch viele der aus ihr hervorgegangenen Gemeinschaften und Kirchen) spricht sich gegen ausgelebte Homosexualität aus. Ein Verstoß dagegen kann zu Kirchenstrafen und Exkommunikation führen. Die Mitglieder werden dazu angehalten, homosexuellen Glaubensbrüdern und -schwestern mit Liebe und Respekt zu begegnen. Der ehemalige Präsident Gordon B. Hinckley äußerte sich dazu folgendermaßen:

„[Wir] glauben ... daran, dass die Ehe zwischen Mann und Frau von Gott verordnet ist. […] Die Menschen fragen nach unserer Haltung zu denen, die sich als Schwule und Lesben betrachten. Meine Antwort lautet, dass wir sie als Söhne und Töchter Gottes lieben. […] Wenn sie diese Neigungen nicht ausleben, können sie genauso vorangehen wie alle übrigen Mitglieder der Kirche. Wenn sie das Gesetz der Keuschheit und die sittlichen Grundsätze der Kirche übertreten, unterliegen sie der Disziplin der Kirche, genauso wie andere auch. […] Aber wir können nicht schweigend zusehen, wenn sie sich unsittlich verhalten, wenn sie versuchen, für eine sogenannte gleichgeschlechtliche Ehe einzutreten, sich dafür einzusetzen und in einer solchen Beziehung zu leben.“

[47]

Zeugen Jehovas[Bearbeiten]

Die Zeugen Jehovas lehnen Homosexualität ausdrücklich als Sünde ab, da dies kein „normaler Lebensstil“ sei.

„Die Bibel läßt keinen Raum für Rechtfertigungen, Zugeständnisse und Doppeldeutigkeit: Homosexuelle Praktiken, Ehebruch und Hurerei sind in Gottes Augen durchweg verwerflich. Wahre Christen [...] heißen auch keine Bewegung gut, die Homosexualität als normalen Lebensstil propagiert.[48]

Schwule und Lesben werden, sofern sie jemals Mitglied waren und nicht abstinent leben, aus der Glaubensgemeinschaft ausgeschlossen.[49]

Dennoch warnt die Glaubensgemeinschaft davor, seine Mitmenschen zu hassen, selbst wenn man „einen starken Abscheu gegen bestimmte Lebensweisen“ empfindet und empfiehlt allen Christen „mit allen Menschen Frieden zu halten“. Homosexuelle sollen weder misshandelt noch missachtet werden, denn nach dem christlichen Glauben würden wahre Christen ihre Mitmenschen als mögliche Nachfolger Christi betrachten und sie mit Respekt und Würde behandeln.[48]

Christadelphians[Bearbeiten]

Gelebte Homosexualität wird von der Gemeinschaft der Christadelphians als sündhaftes Verhalten bezeichnet, da es Gottes Geboten widerspreche. Es wird betont, dass lediglich das Verhalten verurteilt werde, dem homosexuellen Menschen jedoch mit Achtung begegnet werden solle. Nicht abstinent lebende schwule und lesbische Gemeindemitglieder werden aus der Gemeinschaft ausgeschlossen, d. h. bei nicht erfolgter „Reue“ wird ein deutlich distanzierterer Umgang mit ihnen gepflegt.

Christian Science[Bearbeiten]

Innerhalb Christian Science gibt es verschiedene Standpunkte. Nach einer vorübergehenden Liberalisierung haben im Bostoner Vorstand in jüngster Zeit wieder konservativere Kräfte das Sagen. Die Initiative Emergence International engagiert sich für eine Neubewertung.

Kirchliche Stellungnahmen zu staatlichen Gesetzen in Afrika/Asien[Bearbeiten]

In Kulturen, die die Homosexualität traditionell ablehnen, wird diese Ablehnung in der Regel sowohl von den christlichen Kirchen als auch vom Islam befürwortet, was sich auch auf Gesetze gegen Homosexualität bezieht. So befürwortet die Church of Nigeria nicht nur bestehende „Sodomie“-Gesetze gegen männliche Homosexualität, sondern befürwortete 2006 auch ein neues Gesetz[50], welches nicht nur gleichgeschlechtliche Partnerschaften und Partnerschaftsfeiern verhindern sollte, sondern jegliche Unterstützung von LGBT-Organisationen und -Aktivitäten unter Strafe gestellt hätte.[51] Der Nationale Rat der christlichen Kirchen Singapurs sprach sich 2007 für eine Beibehaltung des „Sodomie“-Artikels 377A des Strafgesetzes aus und forderte noch eine Erweiterung auf weibliche homosexuelle Akte.[52] In Ruanda gibt es bisher keine Sonderstrafgesetze gegen Homosexuelle, aber Moralgesetze, die gegen Homosexuelle angewendet werden. Der anglikanische Erzbischof Emmanuel Kolini, seit 1998 Oberhaupt der Church of the Province of Rwanda, seit 2002 auch jener der von der Ortskirche abgespaltenen Anglican Coalition in Canada, forderte die Regierung auf, ihre Initiative für ein spezifisches Verbot homosexueller Handlungen rasch umzusetzen, denn „Menschen müssen sich vermehren. Alles andere führt zur Vernichtung.“[53] Führer der äthiopisch-orthodoxen, der römisch-katholischen und der protestantischen Kirchen in Äthiopien forderten im Dezember 2008 neben der bestehenden Strafbarkeit mannmännlicher Sexualkontakte eine Änderung der Verfassung, welche einen Bann gegen Homosexuelle enthalten soll.[54]

Siehe auch[Bearbeiten]

Dokumentationen[Bearbeiten]

Radiobeiträge[Bearbeiten]

  • Der Umgang der Kirchen mit Homosexuellen Die Ansicht der Kirchen über homosexuelle Paare bleibt auch nach Einführung der eingetragenen Lebenspartnerschaft gespalten. Ein Podcastbeitrag des Radiosender Bayern 2 aus der Reihe Nahaufnahme vom 20. Mai 2011 auf Podcast.de

Literatur[Bearbeiten]

  • Monja Elisabeth Art: „Liebt einander!“ Die Vereinbarkeit von Homosexualität und christlichem Glauben. Wien: LIT Verlag 2008, ISBN 978-3-8258-1735-0.
  • David Berger: Der heilige Schein: Als schwuler Theologe in der katholischen Kirche. Ullstein, Berlin 2010, ISBN 978-3-550-08855-1.
  • Michael Bochow, Rainer Marbach (Hrsg.): Homosexualität und Islam. Hamburg 2003, ISBN 3-935596-24-3.
  • Thomas Bohache: Christology from the Margins, London 2009.
  • John Boswell: Christianity, Social Tolerance, and Homosexuality: Gay People in Western Europe from the Beginning of the Christian Era to the Fourteenth Century. Chicago; London 1980, ISBN 0-226-06711-4.
  • Peter Bürger: Das Lied der Liebe kennt viele Melodien. 3. Auflage. Oberursel, Publik-Forum 2005, ISBN 3-88095-111-X.
  • William Lane Craig: A Christian Perspective on Homosexuality.
  • Joe Dallas: The Gay Gospel? How Pro-Gay Advocates Misread the Bible, 2007, Harvest House, ISBN 0-7369-1834-5.
  • Robert A. J. Gagnon: The Bible and Homosexual Practice: Texts and Hermeneutics. 2002, ISBN 0-687-02279-7.
  • Steven Greenberg: Wrestling with God and Men: Homosexuality in the Jewish Tradition. Madison 2004 ISBN 0-299-19090-0.
  • Stanley Grenz: Welcoming but not Affirming. An Evangelical Response to Homosexuality. 1998, ISBN 0-664-25776-3.
  • Deryn Guest, Robert E. Goss, Mona West (Hgg.): The Queer Bible Commentary, London 2006.
  • Richard B. Hays: The Moral Vision of the New Testament. Harper, San Francisco, 1996, ISBN 0-06-063796-X.
  • Daniel Helminiak: What the Bible Really Says About Homosexuality. San Francisco 2000, ISBN 1-886360-09-X.
  • Heinzpeter Hempelmann: Liebt Gott Schwule und Lesben? Zur Diskussion über Bibel und Homosexualität Bad Liebenzell 2004, ISBN 3-921113-42-3.
  • Valeria Hinck: Streitfall Liebe. Biblische Plädoyers wider die Ausgrenzung homosexueller Menschen, München 2003, ISBN 3-532-62293-9. Neuauflage: Dortmund 2012, ISBN 978-3-943262-26-1.
  • Karl Hoheisel, Art. Homosexualität. In: Reallexikon für Antike und Christentum. Bd. 16, Sp. 335–350.
  • Thomas Hopko: Christian Faith and Same-Sex Attraction. Eastern Orthodox Reflections., Conciliar Press, 2006, ISBN 1888212756.
  • Michael Klöcker, Udo Tworuschka (Hrsg.): Ethik der Weltreligionen, Ein Handbuch. Darmstadt 2004.
  • Hartmut Kreß: Art. Homosexualität, III. Ethisch, in: Religion in Geschichte und Gegenwart, Bd. 3, Sp. 1884–1187.
  • Andreas Laun (Hrsg.): Homosexualität aus katholischer Sicht. Franz-Sales-Verlag, 2001, ISBN 3-7721-0239-5.
  • John McNeill: Sie küßten sich und weinten … Homosexuelle Frauen und Männer gehen ihren spirituellen Weg. Kösel, 1993, ISBN 3-466-36386-1.
  • Wunibald Müller: Größer als alles aber ist die Liebe. Für einen ganzheitlichen Blick auf Homosexualität, Ostfildern 2009.
  • Wunibald Müller: Art. Homosexualität. In: Lexikon für Theologie und Kirche. Bd. 5, Basel/Freiburg/Wien 1996, Sp. 254–260.
  • Wunibald Müller: Homosexualität. Eine Herausforderung für Theologie und Seelsorge, Mainz 1986.
  • David G. Myers, Letha Dawson Scanzoni: What God Has Joined Together: The Christian Case for Gay Marriage. HarperOne, 2006, ISBN 0060834544
  • Martti Nissinen: Homoeroticism in the Biblical World: A Historical Perspective, Minneapolis (MN): Fortress Press, 1998.
  • Hedwig Porsch: Sexualmoralische Verstehensbedingungen, Stuttgart: Kohlhammer, 2008 (vergleicht theologische Positionen der RKK, EKD, Queer Theologie und Ex-Gays).
  • Jack Rogers: Jesus, the Bible and Homosexuality. Explode the Myths, heal the Church, Louisville (KY) 2009 (Online-Version hier: [1], eingesehen am 15. Dezember 2010).
  • Robin Scroggs: The New Testament and Homosexuality. Contextual Background for Contemporary Debate, New York 1983.
  • Wolfgang Scheel: Homosexualität ist widernatürlich und gleichzeitig eine freie Handlungsoption Argumentationshilfe zur Dekonstruktion sich widersprechender anti-queerer Behauptungen, in: WeSTh 14 (2/2007), 217-224, ISSN 1430-7170; (Online-Version hier: [2] (PDF; 92 kB), eingesehen am 24.Juli 2011).
  • Christa Spilling-Nöker: Rezension Wir lassen Dich nicht, Du segnest uns denn. Zur Diskussion um Segnung und Zusammenleben gleichgeschlechtlicher Paare im Pfarrhaus, Münster 2006 (Online-Version hier: [3], eingesehen am 15. Dezember 2010).
  • Josef Spindelböck: Die sittliche Beurteilung der Homosexualität – Moralhistorische Anmerkungen zum christlichen Standpunkt. In: Andreas Laun (Hrsg.), Homosexualität aus katholischer Sicht, Eichstätt 2001, 161–178; ebenso in: Josef Spindelböck, Verantwortete Freiheit. Beiträge zur theologischen Ethik, Kleinhain 2004, 241–265.
  • Holger Tiedemann, Paulus und das Begehren. Liebe, Lust und letzte Ziele, Stuttgart 2002.
  • Werkstatt Schwule Theologie (WeSTh), hrsg. von AG Schwule Theologie e.V., München, ISSN 1430-7170 (Zeitschrift mit (meist) vierteljährlichen Ausgaben, beginnend mit Heft 1/1999) (http://www.westh.de).
  • Hans-Georg Wiedemann: Homosexuell: das Buch für homosexuell Liebende, ihre Angehörigen und ihre Gegner, Stuttgart 2005.
  • Mark A. Yarhouse: Homosexuality and the Christian. A Guide for Parents, Pastors and Friends, Bethany House, Minneapolis 2010, ISBN 978-0-7642-0731-0.

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Tages-Anzeiger: Siegeszug des enthusiastischen Christentums
  2. Christianpost:Lutherans Narrowly Adopt New Sexuality Statement
  3. epd:HuK – Kirche offener gegenüber Homosexuellen
  4. Zwischenraum
  5. Christlich-Sicher-Geborgen
  6. Wunibald Müller: Art. Homosexualität, in: Lexikon für Theologie und Kirche, Bd. 5, Basel, Freiburg, Wien 1996, Sp. 256.
  7. James A. Brundage, Law, sex, and Christian society in medieval Europe, S. 57 „Two passages in Leviticus prohibit sexual relationships between men, and one of them prescribed the death penalty for same-sex intercourse. Although [John] Boswell has recently argued that this prohibition was based upon the purity law, not on moral grounds, ... the rabbinical commentators certainly considered homosexual activity a serious crime that merited death by stoning, a penalty not usually imposed for purity law violations. The applicability of the prohibition to all Jewish males was never seriously questioned by authoritative commentators.“
  8. Robin Scroggs, Homosexuality and the New Testament, S. 62–65, 101-109.
  9. Holger Tiedemann, Paulus und das Begehren. Liebe, Lust und letzte Ziele, Stuttgart 2002.
  10. Meyer-Zwiffelhoffer, Im Zeichen des Phallus, S. 67 - 84.
  11. Karl Hoheisel, Art. Homosexualität, in: Reallexikon für Antike und Christentum, Bd., 16, Sp. 337.
  12. epd:Westfälischer Präses Buß gegen Diskriminierung Homosexueller
  13. Hartmut Kreß: Art. Homosexualität, III. Ethisch, in: Religion in Geschichte und Gegenwart. Handwörterbuch für Theologie und Religionswissenschaft, Bd. 15, Tübingen 2000, Sp. 1885.
  14. Deutsche Bischofskonferenz:Schreiben der Kongregation für die Glaubenslehre an die Bischöfe der katholischen Kirche über die Seelsorge für homosexuelle Personen 30. Oktober 1986
  15. FAZ:„Objektiv ungeordnet“ Klares Nein des Vatikan zur Gleichstellung homosexueller Partnerschaften – Ein Auszug
  16. Schreiben der Kongregation für die katholische Erziehung (November 2005): Instruktion über Kriterien zur Berufungsklärung von Personen mit homosexuellen Tendenzen im Hinblick auf ihre Zulassung für das Priesterseminar und zu den Heiligen Weihen
  17. Networld:Artikel
  18. beispielsweise Dominikaner:Lexikon für Theologie und Kirche
  19. Kirchengemeinde St.Josef Österreich:Die sittliche Beurteilung der Homosexualität
  20. NZZ:Ansicht der Kirchenbasis weichen von der offiziellen Lehre ab
  21. spiegel.de:Umfrage im Auftrag des Vatikan: Katholiken ignorieren Sexualmoral der Kirche
  22. spiegel.de:Wie im Ausland mit der Umfrage des Vatikan umgegangen wird
  23. Hopko, Christian Faith and Same-Sex Attractions, Kapitel 24 Same-Sex Attraction and Sacraments
  24. Hopko, Christian Faith and Saime-Sex Attractions, Kapitel 19 Same-Sex Attraction and Civil Rights
  25. a b Die Grundlagen der Sozialdoktrin der Russisch-Orthodoxen Kirche, Absatz XII.9, 2001
  26. http://www.ilga-europe.org/home/guide/country_by_country/russia/alexi_ii_russian_orthodox_patriarch_against_moscow_gay_pride
  27. http://www.kommersant.com/p769148/Moscow_Gay_Rights_Parade/
  28. http://www.alt-katholisch.de/information/haeufig-gestellte-fragen/homosexualitaet.html
  29. Christkatholische Kirche: Homosexualität
  30. Washingtonpost:Episcopal Bishops Can Bless Gay Unions
  31. Queer:US-Anglikaner wollen wieder Schwule weihen
  32. Beispielsweise in der Jones-Yarhouse Studie wird - auch von Betroffenen selbst, die (konservativ-)kirchlich aktiv sind - Keuschheit als Erfolg gewertet.
  33. Baird und Baird: Homosexuality: Debating the Issues. Prometheus Books 1995, ISBN 978-1-57392-003-2, S. 253.
  34. Methodist Church votes on same sex blessings
  35. Streit im Umgang mit Homosexualität bei Methodisten
  36. Forbes:Presbyterians clear way for gay clergy
  37. Evangelical Lutheran Church in Canada votes to bless same-sex marriage
  38. Frankfurter Rundschau: Sie ist eine Bischöfin - und lesbisch
  39. Zur geschichtlichen Entwicklung: Markus Gutfleisch und Thorsten Maruschke: Das lange Coming-out der Kirchen. In: HuK-Info 190 (2014), S.24f u. Netzversion.
  40. epd: Westfälischer Präses Buß gegen Diskriminierung Homosexueller
  41. Evangelische Kirche von Kurhessen und Waldeck:Landessynode ermöglicht öffentliche Segnung von Paaren, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, im Gottesdienst
  42. epd.de:Landeskirch Hannover arbeitet an Segnungsgottesdiensten für homosexuelle Paare
  43. Reformiert.de:Synode zum Thema Zusammenleben und Familie, 2014
  44. Queer.de EKD: Homosexuelle Beziehungen sind gleichwertig
  45. Gütersloher Verlagshaus im Auftrag der EKD EKD: Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken (PDF; 1,8 MB)
  46. MCC Köln
  47. Was ist der Standpunkt der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Bezug auf Homosexualität und gleichgeschlechtliche Ehe?, www.mormon.org
  48. a b gimpelfang.de: Zitate aus: Erwachet! 8. Dezember 1997, Seite 13-14 Sollten Christen Homosexuelle hassen?
  49. Religioustolerance:Jehovah's Witnesses & homosexuality behavior
  50. Peter Akinola: The Church of Nigeria Standing Committee Meeting held between Thursday, 14th and Friday, 15th September, 2006 at St. Paul's Cathedral, Diobu - Port Hartcourt -- Message to the Nation
  51. Deutschland: Protest gegen Nigeria, queer.de, 9. März 2007
  52. National Council of Churches of Singapore: Penal Code: Proposed changes 'relevant and compassionate', methodistmessage.com, März 2007
  53. Ruanda will Homosexualität verbieten, queer.de, 26. September 2007
  54. Mongezi Mhlongo: ethiopian gays threatened as clerics seek homosexuality ban, Behind the Mask, 27. Januar 2009