Honda

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Disambig-dark.svg Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Honda (Begriffsklärung) aufgeführt.
Honda Motor Co., Ltd.
本田技研工業株式会社
Honda.svg
Unternehmensform KK
ISIN JP3854600008
Unternehmenssitz Tokyo, Japan Japan
Unternehmensleitung
  • Takanobu Ito (Präsident und CEO)
  • Yoshide Munekuni (Chairman)
Mitarbeiter

178.960 (2008)

Umsatz

12,0 Bio. Yen (2007)

Branche Automobilindustrie
Website

http://www.world.honda.com

Honda S2000
Honda CBR600RR

Das Unternehmen Honda (jap. 本田技研工業株式会社, Honda Giken Kōgyō Kabushiki-gaisha, dt. „Honda Forschung und Industrie“), gelistet im Nikkei 225, ist ein japanischer Konzern (u. a. Hamamatsu), der Automobile, Motorräder, Außenbordmotoren und Motorgeräte für den Weltmarkt entwickelt, fertigt und vermarktet.

Gemessen am Börsenwert ist Honda der zweitgrößte Automobilhersteller der Welt.

Mit einer Jahresproduktion von 22 Millionen Motoren ist Honda außerdem der größte Motorenhersteller der Welt. In seinen Fertigungsstätten in 30 Ländern der Welt beschäftigt Honda rund 179.000 Mitarbeiter. Hauptsitz der Firma ist Tokio. Die Konzernverwaltung für Honda Motor Europe (North) GmbH und die deutsche Entwicklungsabteilung befinden sich in Offenbach am Main.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Honda wurde am 24. September 1948 gegründet und trägt den Namen des Gründers, Sōichirō Honda. Am Anfang der Firmengeschichte produzierte Honda Motoren zum Antrieb von Fahrrädern.

Neben Toyota ist Honda einer der wenigen unabhängigen japanischen Automobil- und Motorradhersteller. Dies ist begründet in der Tatsache, dass das Unternehmen während der Restrukturierung des internationalen Auto- und Motorradmarktes erfolgreich war und es geschafft hat, nicht mit anderen Unternehmen fusionieren zu müssen oder durch Akquisitionen fremder Investoren seine Unabhängigkeit zu verlieren. Seit 1986 verwendet Honda für seine Luxusautomobile den Markennamen Acura. Diese werden nur in Nordamerika und Hongkong vertrieben.

[Bearbeiten] Firmenprofil

Hondas Profil in der Öffentlichkeit ist auch geprägt durch seine Aktivitäten im Motorsport, insbesondere durch Erfolge im MotoGP von Valentino Rossi, der 2003 zum dritten Mal in Folge mit einer Honda Weltmeister in der Königsklasse des Motorradstraßenrennsports wurde.

Honda trat auch mit einem eigenen Team in der Formel 1 (siehe Honda Racing F1) und in der Formel 2 als Motorenlieferant an. Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre dominierte Honda mit seinen Motoren die Formel 1 und gewann sechs Weltmeisterschaften. Aushängeschilder von Honda waren damals Nelson Piquet und Nigel Mansell, sowie Ayrton Senna und Alain Prost, die in der letzten Turbosaison der Formel 1 1988 15 von 16 Rennen gewinnen konnten. Ayrton Senna trug neben dem Gewinn der Weltmeisterschaft maßgeblich zur Entwicklung des Honda NSX bei. Im Dezember 2008 stellte Honda die Formel 1-Aktivitäten als Folge der herrschenden Finanzkrise aus Kostengründen ein.

Als weltweit größter Motorradhersteller bietet Honda Modelle in allen Klassen und Kategorien an. Das derzeit schnellste Motorrad der Produktion ist die bereits 1997 präsentierte Honda CBR 1100 XX Blackbird mit 286 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Die Supersportmodelle Honda CBR 600 sowie Honda „Fireblade“ CBR 1000 RR bestimmen stets den jeweils aktuellen Topstandard des Serienmotorradbaus mit. Die Fireblade, ein Superbike, etwa, das mit nominell 172 PS ein Leistungsgewicht von etwa 1 kg pro PS erreicht hat eine Höchstgeschwindigkeit (Modell 2006) von ca. 284 km/h.

Flaggschiff der Honda-Tourenmotorräder ist die „Gold Wing“-Baureihe, gebaut in Ohio/USA. Aktuell hat dieser Luxustourer als Antrieb einen 1,8 Liter Sechszylinder Boxermotor mit 87 kW (118 PS). Das Trockengewicht dieses Motorrades beträgt 363 kg, und es verfügt über einen Rückwärtsgang zum Rangieren.

Außerdem hält Honda einen Weltrekord: Im Honda S2000 arbeitet ein Benzinmotor ohne Aufladung mit der derzeit höchsten Literleistung in einem Serienauto. Der 2,0 Liter Reihen-Vierzylinder leistet 240 PS bei 8300 min-1 und hat somit eine Leistung von 120 PS pro Liter Hubraum – und das Honda-typisch ganz ohne Turboaufladung.
Nicht nur die Literleistung dieses VTEC-Motors ist beeindruckend, sondern auch die Anzahl der Prämierungen, die Honda dafür in Empfang nehmen durfte. Beim bedeutendsten Motorenwettbewerb der Welt – dem jährlich stattfindenden „Engine of the Year“-Award – konnte der ausschließlich im Honda S2000 verbaute Motor 5 Mal in Folge (2000–2004) in der Hubraumklasse 1,8 bis 2,0 Liter den 1. Platz für sich beanspruchen.

Modell des HondaJets auf der IAA 2007

Generell ist Honda beim „Engine of the Year“-Award ein oft gesehener Gast. In der ewigen Bestenliste dieses Awards sichert man sich hinter BMW und vor Toyota den 2. Platz, was ein Beleg für Honda als einer der innovativsten Motorenhersteller ist.

Im Jahr 2000 stellte Honda den ersten humanoiden Roboter ASIMO vor.

[Bearbeiten] Technologien

  • CBS - Combined Brake System: Diese System verteilt die Bremskräfte auf beide Bremsen und Räder einspuriger Fahrzeuge auch beim Betätigen nur eines Bremshebels.
  • CMBS - ein Kollisionswarn- und Schutzsystem mit mehreren Warnstufen.
  • CVCC - siehe Compound Vortex Controlled Combustion: Bei diesem schichtladeähnlichen Verfahren zur Abgasreduktion bei Vergasermotoren wird das magere Gemisch in der Hauptkammer über eine Fackeldüse durch die (fette) Verbrennung in der Vorkammer gezündet.
  • Real Time 4WD - Automatisch zuschaltendes geregeltes Allradantriebssystem
  • VTEC - Variable Valve Timing and Lift Electronic Control: Diese Variable Ventilsteuerung kann in einigen Ausführungen auch alle Ventile geschlossen halten, um einzelne oder alle Zylinder abzuschalten (Zylinderabschaltung).
  • i-DSI - Dual & Sequential Ignition: Zwei Zündkerzen je Zylinder zünden zeitlich versetzt oder bei hohen Drehzahlen gleichzeitig, um den Verbrennungsverlauf variabel zu steuern.
  • IMA - Integrated Motor Assist: Dieser parallele Hybridantrieb arbeitet mit einem Elektromotor der deutlich kleiner dimensioniert ist als der Verbrennungsmotor. In Europa wird IMA eingesetzt im Civic IMA (seit 2006 Civic Hybrid).
  • Die interne Fahrzeugidentifikationsnummer V.I.N. verwendete Honda von 1979 bis 1995. Seitdem werden Fahrzeug-Identifizierungsnummern nach internationalen Normen verwendet.
  • 4WS - Four Wheel Steering : ein elektronisches 4-Rad-Lenksystem das einen engeren Wendekreis und schnellere Kurvenfahrten ermöglicht. Verwendet beim Honda Prelude BA4 1989 bis BB8 2000.

[Bearbeiten] Pkw-Modelle

[Bearbeiten] Kleinwagen

[Bearbeiten] Kompaktwagen

[Bearbeiten] untere Mittelklasse

[Bearbeiten] Mittelklasse

[Bearbeiten] obere Mittelklasse

[Bearbeiten] Sportcoupés

[Bearbeiten] Sportwagen/Roadster

[Bearbeiten] Van

[Bearbeiten] SUV

[Bearbeiten] Concept-Cars

[Bearbeiten] Zeitleisten

Zeitleiste der Honda-Modelle, 1960er bis 1980er – später »
Typ 1960er 1970er 1980er
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Kei-Car N360
N600
Z360/Life City/Jazz Today
Kleinwagen Z600 Civic City
Kompaktklasse Civic Civic Civic
Ballade Ballade Concerto
Mittelklasse Accord Accord Accord
Obere Mittelklasse Legend
Coupé CRX CRX
Integra
1300 Prelude Prelude Prelude
Sportwagen S500 S600 S800
Kompaktvan L700/800 Acty
Pickup T360/500 Vamos
« vorher – Zeitleiste der Honda-Modelle, 1980er bis heute
Typ 1980er 1990er 2000er
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Kei-Car City/Jazz Today Today Life Life
Kleinwagen City City City/Logo Fit/Jazz/City/Fit Aria Fit/Jazz/City/Fit Aria
Ballade Ballade Concerto Domani
Civic Civic Civic Civic Civic
Kompaktklasse Civic Civic
Accord Accord Accord Accord Accord
Mittelklasse Accord Accord Accord
Inspire Inspire Inspire Inspire/Accord
Obere Mittelklasse Inspire/Accord
Legend Legend Legend Legend Legend
Coupé CRX CRX CRX del Sol Insight
Integra Integra Integra Integra
Prelude Prelude Prelude Prelude Prelude
Sportwagen Beat S2000
NSX
Mini-SUV HR-V
Crossroad
Kompakt-SUV Passport
Kompakt-Crossover Element
CR-V CR-V CR-V
Crossover SUV Pilot Pilot
Oberklasse-SUV MDX
Kompaktvan Edix/FR-V
Stream Stream
Airwave
Van Stepwgn Stepwgn Stepwgn
Odyssey Odyssey Odyssey
Pickup Acty Acty Acty
Ridgeline
Logo der Honda Motorräder

[Bearbeiten] Motorrad-Modelle

Honda CBR1000R Fireblade (2008)
Honda CBR600RR (2006)
Honda Hornet 600 (2007)
Honda Motorroller der Policia Local Mallorca

[Bearbeiten] Supersportler/Sporttourer

[Bearbeiten] Tourer und Naked-Bikes

[Bearbeiten] Enduros/Reiseenduros

[Bearbeiten] Chopper und Cruiser

[Bearbeiten] Motorroller

[Bearbeiten] Leichtkrafträder

[Bearbeiten] MotoCrosser

[Bearbeiten] Oldies

[Bearbeiten] Youngtimer

[Bearbeiten] Mofas

[Bearbeiten] ATV-Modelle / Quads

Eine Honda FourTrax Rancher beim US-Militär, Dezember 2003

[Bearbeiten] Power Equipment

Honda bietet weit mehr als nur Autos und Motorräder. Neben Honda Marine existiert Honda Power Equipment mit den Bereichen Gartengeräte und Industrie. Außerdem betreibt Honda ein eigenes Downhill-Mountainbiketeam.

[Bearbeiten] Gartengeräte

[Bearbeiten] Industrie

[Bearbeiten] Industriemotoren

[Bearbeiten] Marine

Das Honda-Downhillteam

[Bearbeiten] Mountainbiketeam

"Team G Cross Honda" nannte sich das Downhill-Mountainbiketeam von Honda, das bis 2008 mit Bikern wie Greg Minnaar, Matti Lehikoinen und Brendan Fairclough im Mountainbike-Weltcup sehr erfolgreich war. So gewann das Team 2007 zum Zweiten Mal in Folge den Gesamtweltcup im Downhill. Das Honda-Mountainbike wurde ausschließlich für den Einsatz im Downhill-Weltcup gebaut und war somit am Markt nie erhältlich.

Die Agentur 23 Degrees Sports Management hat Ende 2007 überraschend eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der zu lesen ist, dass sich Honda wieder komplett aus dem Mountainbike-Sport zurückziehen werde.[1]

[Bearbeiten] Rennsport

[Bearbeiten] Automobilrennsport

Honda engagierte sich mehrfach in verschiedenen Klassen des Automobilsports. Dabei verfolgte das Unternehmen über die Jahrzehnte sehr unterschiedliche Konzepte. Teilweise lieferte es lediglich Motoren für bestehende Teams, die die Triebwerke in eigenen Autos unter eigener Leitung einsetzten; daneben betrieb Honda aber in der Formel 1 auch wiederholt ein sog. Werksteam, das eigene Motoren und eigene Autos an den Start brachte:

  • Das werksseitige Engagement in der Formel 1 erfolgte über das Team Honda Racing F1, das von 1964 bis 1968 und von 2005 bis 2008 in der Formel 1 engagiert war.
  • Ein werksseitig unterstütztes Formel 1-Team war der britische Rennstall Spirit, der 1981 mit dem Zweck gegründet wurde, Hondas neues Formel-1-Triebwerk in der Praxis mit einem kleinen Rennstall zu testen und weiterzuentwickeln, bevor es für die Formel-1-Saison 1983 an das Top-Team Williams weitergegeben wurde.
  • Als Motorenlieferant rüstete Honda unter anderem die Teams von Williams, Lotus, McLaren und British American Racing aus. Aus letzterem ging 2005 der bis 2008 aktive Rennstall Honda Racing F1 hervor.
  • Neben diesen Top-Teams erhielten auch in einzelnen Jahren weitere Teams wie Tyrrell, Arrows, Jordan Grand Prix und Prost Grand Prix Motoren, die von Honda konzipiert worden waren. Sie wurden allerdings von Mugen geliefert, einem selbständigen Unternehmen, das von Soichiro Hondas Sohn geleitet wurde.

[Bearbeiten] Formel 1

Fahrer-WM
1987 Flagge BrasiliensBRA Nelson Piquet auf Williams-Honda
1988 Flagge BrasiliensBRA Ayrton Senna auf McLaren-Honda
1989 Flagge FrankreichsFRA Alain Prost auf McLaren-Honda
1990 Flagge BrasiliensBRA Ayrton Senna auf McLaren-Honda
1991
Konstrukteurs-WM
1986 Flagge des Vereinigten KönigreichsUK Williams-Honda
1987
1988 Flagge des Vereinigten KönigreichsUK McLaren-Honda
1989
1990
1991

[Bearbeiten] Formel 2

Fahrer-EM
1966 Flagge AustraliensAUS Jack Brabham auf Brabham-Honda BT18
Konstrukteurs-EM
1966 Flagge des Vereinigten KönigreichsUK Brabham-Honda
Konstrukteurs- und Fahrer-EM
1981 Flagge des Vereinigten KönigreichsUK Geoff Lees auf Ralt-Honda RH-6-81
1983 Flagge des Vereinigten KönigreichsUK Jonathan Palmer auf Ralt-Honda RH-6-83
1984 Flagge von New ZealandNZL Mike Thackwell auf Ralt-Honda RH-6-84

[Bearbeiten] Motorradrennsport

[Bearbeiten] Honda-Motorrad-Renngeschichte der 125 cm³ Klasse

1959 nahm Honda zum ersten Mal am populären Rennen auf der Isle of Man TT "Tourist Trophy" in der 125er Klasse teil. Die Rennmaschine RC141 war mit einem ein 2-Zylinder Paralleltwin DOHC bestückt und hatte eine Königswelle zum Zylinderkopf mit 2 Ventilen pro Zylinder. Der Motor hatte eine Verdichtung von 10,5:1, entwickelte 18 PS bei 13.000 min-1 und hatte ein 6-Gang Getriebe. Da im Training erkannt wurde, dass man damit nicht konkurrenzfähig war, wurden kurzentschlossen Zylinderköpfe mit 4 Ventilen pro Zylinder aus Japan eingeflogen. Der Motor hatte nun 18,5 PS bei 14.000 U/min-1 und wog 87 kg. Diese Rennmaschine hieß nun RC142 und war die Maschine, die Hondas Renndebut in Europa hatte. Der Kopf der Honda-Rennfahrergruppe war der 30 Jahre alte Amerikaner Bill Hunt, dem General Manager von American Honda und Gewinner des Asama Rennen in Japan 1958. Die weiteren Fahrer waren Naomi Taniguchi, Junzo, Giichi Suzuki, Teisuke Tanaka, letzterer mit einer RC141 2-Ventiler. Tanaka vertrat Kunihiko Akiyama, der kurz vor der Abreise des Teams aus Japan tödlich verunglückte. Um die Rennstrecke zu erkunden, wurde die neue CB 92 eingesetzt. Im Rennen fuhr Naomi Taniguchi durch den sechsten Platz den ersten Punkt in der Weltmeisterschaft für Honda ein. Durch einen weiteren siebten, achten und elften Platz gewann die Honda-Mannschaft den Teampreis und den ersten Pokal. Das Honda-Team wurde von Kiyoshi Kawashima, dem späteren Präsident des Unternehmens geleitet.

1960 nahm das Honda-Team wieder an der Isle of Man TT teil. Sie hatten die RC143 dabei, mit einem überarbeiteten 2-Zylinder Paralleltwin DOHC, die 22 PS bei 14.000 min-1 produzierte und 93 kg wog. Der Australier Tom Phillis, Naomi Taniguchi, Giichi Suzuki, Teisuke Tanaka, Moto Kitano und Shimakazi waren die Rennfahrer. Phillis qualifizierte sich als zweitschnellster im Training, aber durch Zündkerzenprobleme erreichte er im Rennen nur den zehnten Platz.

1961 fuhr Tom Phillis mit der Startnummer 60 in Barcelona den ersten Sieg im ersten Rennen der Saison für Honda ein. Er gewann auch die erste Straßenweltmeisterschaft für Honda in der 125er Klasse auf der RC143 und RC144, mit 21 PS bei 14.000 min-1. Die spätere 2RC143 mit der Startnummer 26 hatte 23 PS bei 14.000 min-1. In diesem Jahr gewann Honda 8 von 11 Rennen und die Konstrukteurs- und Fahrerweltmeisterschaft. Das Rennen der Isle of Man TT Ultra Leichtgewichts-Klasse gewann Mike Hailwood (Mike the Bike) auf einer RC 143 vom Vorjahr, die er von Luigi Taveri bekommen hatte. Taveri kam auf den zweiten Platz, gefolgt von Tom Phillis und Jim Redman, alle auf der RC 144.

1962 gewann Luigi Taveri mit der RC145 die Weltmeisterschaft in der 125er-Klasse, die er mit sechs Siegen für sich entschied. Es war geplant, dass der japanische Fahrer Takahashi diese Klasse gewinnen sollte. Er gewann auch die ersten beiden GPs, hatte aber auf der Isle of Man einen schrecklichen Unfall, der dieses Vorhaben beendete. Taveri mit der Nr. 6 fuhr auf den ersten Platz und die ersten fünf Plätze belegten in der 125er Isle of Man TT Ultra Leichtgewichts-Klasse Honda-Fahrer. Die RC145 hatte 24 PS bei 14.000 min-1, die jedes von 10 Rennen in dieser Saison gewann.

1964 gewann wieder Luigi Taveri mit der RC146 die Weltmeisterschaft in der 125er Klasse. Die RC 146 war die erste Honda 125er Vierzylinder und hatte 27 PS bei 17.000 min-1, die Ende 1963 auf der Rennpiste erschienen war. Sie hatte 7 Gänge und wog nur 87 kg. Die spätere 4RC146 hatte 28 PS bei 18.000 min-1. Mit dieser Maschine mit der Startnummer 4 belegte er 1965 in 125er Isle of Man TT Ultra Leichtgewichts-Klasse den 2. Platz. Es war das beste Ergebnis in dieser Saison gegen die nun stark aufkommenden Zweitakter.

1966 gewann wieder Luigi Taveri mit der RC149 die Weltmeisterschaft in der 125er Klasse. Die RC149 war die erste Honda 125er Fünfzylindermaschine und hatte über 34 PS bei 20.500 min-1, die schon im Oktober 1965 auf der Rennpiste ihre Premiere hatte. Acht Gänge und ein Trockengewicht von 85 kg brachten ihr die Konstrukteurs- und Fahrerweltmeisterschaft.

[Bearbeiten] Fahrerweltmeistertitel im Motorrad-Straßenrennsport

50 cm³
1965 Flagge des Vereinigten KönigreichsUK Ralph Bryans
125 cm³
1961 Flagge AustraliensAUS Tom Phillis
1962 Flagge von Switzerland within 2to3Switzerland within 2to3 Luigi Taveri
1964
1966
1990 Flagge ItaliensITA Loris Capirossi
1991
1993 Flagge DeutschlandsGER Dirk Raudies
1995 Flagge JapansJPN Haruchika Aoki
1996
1999 Flagge SpaniensESP Emilio Alzamora
2003 Flagge SpaniensESP Dani Pedrosa
2004 Flagge ItaliensITA Andrea Dovizioso
2005 Flagge von Switzerland within 2to3Switzerland within 2to3 Thomas Lüthi
250 cm³
1961 Flagge des Vereinigten KönigreichsUK Mike Hailwood
1962 Flagge von the Federation of Rhodesia and Nyasalandthe Federation of Rhodesia and Nyasaland Jim Redman
1963
1966 Flagge des Vereinigten KönigreichsUK Mike Hailwood
1967
1985 Flagge der Vereinigten Staaten von AmerikaUSA Freddie Spencer
1987 Flagge DeutschlandsGER Toni Mang
1988 Flagge SpaniensESP Sito Pons
1989
1991 Flagge ItaliensITA Luca Cadalora
1992
1997 Flagge ItaliensITA Max Biaggi
2001 Flagge JapansJPN Daijirō Katō
2004 Flagge SpaniensESP Dani Pedrosa
2005
2009 Flagge JapansJPN Hiroshi Aoyama
350 cm³
1962 Flagge von the Federation of Rhodesia and Nyasalandthe Federation of Rhodesia and Nyasaland Jim Redman
1963
1964
1965
1966 Flagge des Vereinigten KönigreichsUK Mike Hailwood
1967
500 cm³/MotoGP
1983 Flagge der Vereinigten Staaten von AmerikaUSA Freddie Spencer
1985
1987 Flagge von AustraliaAustralia Wayne Gardner
1989 Flagge der Vereinigten Staaten von AmerikaUSA Eddie Lawson
1994 Flagge AustraliensAUS Mick Doohan
1995
1996
1997
1998
1999 Flagge SpaniensESP Àlex Crivillé
2001 Flagge ItaliensITA Valentino Rossi
2002
2003
2006 Flagge der Vereinigten Staaten von AmerikaUSA Nicky Hayden
SuperbikeSupersport
1988 Flagge der Vereinigten Staaten von AmerikaUSA Fred Merkel
1989
1997 Flagge der Vereinigten Staaten von AmerikaUSA John Kocinski
2000 Flagge der Vereinigten Staaten von AmerikaUSA Colin Edwards
2002
2007 Flagge des Vereinigten KönigreichsUK James Toseland
Supersport
2002 Flagge FrankreichsFRA Fabien Foret
2003 Flagge AustraliensAUS Chris Vermeulen
2004 Flagge AustraliensAUS Karl Muggeridge
2005 Flagge FrankreichsFRA Sébastien Charpentier
2006
2007 Flagge der TürkeiTUR Kenan Sofuoğlu
2008 Flagge AustraliensAUS Andrew Pitt
Seitenwagen
1998 Flagge des Vereinigten KönigreichsUK Steve Webster / Flagge des Vereinigten KönigreichsUK David James (LCR-Honda)

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Honda – Sammlung von Bildern und/oder Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Honda G Cross ist Geschichte - Bericht auf dirty-pages.de
Persönliche Werkzeuge