Hondarribia

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Gemeinde Hondarribia / Fuenterrabía
Mündung des Bidasoa, vorne: Hondarribia, hinten: Hendaye
Mündung des Bidasoa, vorne: Hondarribia, hinten: Hendaye
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Hondarribia / Fuenterrabía
Hondarribia (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: BaskenlandBaskenland Baskenland
Provinz: Gipuzkoa
Comarca: Bajo Bidasoa
Koordinaten 43° 22′ N, 1° 48′ W43.364444444444-1.79416666666670Koordinaten: 43° 22′ N, 1° 48′ W
Höhe: msnm
Fläche: 28,63 km²
Einwohner: 16.795 (1. Jan. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 586,62 Einw./km²
Postleitzahl: 20280
Gemeindenummer (INE): 20036 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: Aitor Kerejeta Cid (PNV)
Website: www.hondarribia.org
Lage der Gemeinde
Gipuzkoa municipalities Hondarribia.JPG

Hondarribia (span.: Fuenterrabía, franz.: Fontarabie) ist eine Stadt im Nordosten der Autonomen Gemeinschaft Baskenland in Spanien. Die zur Provinz Gipuzkoa gehörende Hafenstadt liegt nordwestlich von Irun an der Mündung des Flusses Bidasoa, der hier die Grenze zu Frankreich bildet. Auf der anderen Seite der Flussmündung liegt die französische Stadt Hendaye.

In der Altstadt von Hondarribia

Geschichte[Bearbeiten]

Einer Legende zufolge gründete der Westgotenkönig Rekkared I. die Stadt um 550 n. Chr. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1150 in einer Urkunde des Königs Sancho von Navarra.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
1900 1910 1920 1930 1940 1950 1960 1970 1981 1991 2000 2005
4.345 5.175 5.570 6.181 5.994 7.363 8.581 10.471 11.276 13.524 14.946 15.955


Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Typische Häuser in Hondarribia
Hondarribia im Mittelalter
Innenhof der Burg, heute ein Parador

Bemerkenswert ist der historische, von einer komplett erhaltenen Stadtmauer umgebene Altstadtkern mit seinen Herrenhäusern, der zum historischen Ensemble erklärt wurde.

  • Plaza de Armas, darin die Burg des Kaisers Karl V., heute Hotel (Parador)
  • Gotische Pfarrkirche Santa María de la Asunción, 16. Jahrhundert
  • Rathaus mit Barockfassade, 18. Jahrhundert
  • Festung und Einsiedelei Guadalupe
  • Berg Jaizkibel (547m) mit hervorragender Aussicht auf Umgebung und Meer

Außerhalb der Stadtmauern liegt der vermutlich älteste Stadtteil, La Marina, ein pittoreskes Fischerviertel. Der Fischereihafen liegt auf der anderen Seite des Strandes.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Nach der Stadt Hondarribia wurde die weiße autochone Rebsorte Hondarribi Zuri benannt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hondarribia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero de 2013. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).