Horgen

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde in der Schweiz, weitere Bedeutungen siehe Horgen (Begriffsklärung).
Horgen
Wappen von Horgen
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Horgenw
BFS-Nr.: 0133i1f3f4
Postleitzahl: 8810, 8812, 8813
8815 Horgenberg
8135 Sihlwald / Sihlbrugg
UN/LOCODE: CH HOE
Koordinaten: 687729 / 23509347.2609138.597777408Koordinaten: 47° 15′ 39″ N, 8° 35′ 52″ O; CH1903: 687729 / 235093
Höhe: 408 m ü. M.
Fläche: 21.07 km²
Einwohner: i19'608 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 931 Einw. pro km²
Website: www.horgen.ch
Horgen

Horgen

Karte
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Horgen ist eine politische Gemeinde und der Hauptort des gleichnamigen Bezirks im Kanton Zürich in der Schweiz.

Sie liegt am linken, westlichen Ufer des Zürichsees und ist etwa 15 km von der Kantonshauptstadt Zürich entfernt. Horgen zählt zur Agglomeration Zürich. Die Einwohner nennen sich Horgner. Zu Horgen gehören der Horgenberg, die Sihlbrugg Station und der Sihlwald.

Wappen[Bearbeiten]

Horgen-blazon.svg
Horgner Wappen (Zürcher Chronik 1485–86) von Gerold Edlibach

Blasonierung

In Rot ein stehender silberner, goldbewehrter Schwan

In der Chronik von Gerold Edlibach aus dem Jahr 1486[2] findet sich die älteste Darstellung des Wappens, ein silberner Schwan auf rotem Grund. Seit der 1000 Jahr Feier 1952 verwendet die Gemeinde eine grafisch einfacher gestaltete, moderne Zeichnung des Schwans[3], entworfen vom einheimischen Grafiker Josef Wieser.

Geographie[Bearbeiten]

Horgen liegt im Südwesten des Kantons Zürich und ist mit 21.07 km2 die grösste Gemeinde im Bezirk. Die Landschaft wird bestimmt durch den Abhang des Zimmerbergs, einer Seitenmoräne, welche der Linthgletscher bei seinem Vorstoss nach der letzten Eiszeit geformt hat und dem Albis Höhenzug. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom linken Seeufer (scherzhaft Pfnüselküste genannt) über das Sihltal hinweg bis zum Albisgrat. Der grösste Anteil von Horgen ist von Wald bedeckt und umfasst 50.0 % des Gemeindegebietes. Weitere 27.8 % werden landwirtschaftlich genutzt, 12.5 % für Siedlungen, 7.9 % für Verkehr, 1,9 % sind unproduktive Fläche und 1.6 % sind Gewässeranteil.

Gewässer[Bearbeiten]

Bestimmender Wasserlauf im Gemeindegebiet von Horgen ist die Sihl, die am Drusberg im Kanton Schwyz entspringt, in Zürich die Limmat mündet und die Gemeinde auf etwa 6 km Länge durchquert. Der Dorfbach und Bäche wie der Tannenbach, Aabach, Meilibach fliessen zum Zürichsee; einige kleinere sind teilweise eingedolt. Auf dem Gemeindegebiet von Horgen liegt der Bergweiher mit einer Fläche von 4.2 ha. Die Länge des Seeanstosses an den Zürichsee beträgt ungefähr 4 km.

Ortsteile[Bearbeiten]

Dorf[Bearbeiten]

Das Dorf[4] ist das Zentrum (418 m ü. M.) von Horgen. In ihm finden sich auf kleinem Raum die gesamte Verwaltung von Gemeinde und Bezirk, sowie die Schauplätze des kulturellen und sozialen Lebens, die wichtigsten Einkaufsmöglichkeiten und dern Verkehrsknotenpunkt Bahnhof See. Die vorherrschende Architektur ist modern städtisch. Ausser einigen schönen alten Gebäuden und Gassen ist kein einheitlicher alter Kern erhalten.

Arn[Bearbeiten]

Arn[4] (554 m ü. M.) liegt am südlichen Zipfel des Gemeindegebietes. Das Schulhaus beherbergt zwei Primarschulklassen einen Kindergarten sowie eine Logopädie. Etwas Bekanntheit erlangte der Ortsteil im Jahr 1804, als im Gefecht bei der Bocken, die Aufständischen unter Hans Jakob Willi siegten.

Horgenberg[Bearbeiten]

Der Horgenberg[4] liegt im westlichen Teil des Gemeindegebietes, auf dem Zimmerbergrücken oberhalb der Autobahn A3. Er besteht aus den verstreut liegenden Weilern Wührenbach (635 m ü. M.), Moorschwand (652 m ü. M.), Chlausen (650 m ü. M.), Widenbach (696 m ü. M.), Tableten (560 m ü. M.) und anderen. Durch die eigene Primarschule mit zwei Klassen und das vielfältig genutzte Mehrzweckgebäude hat sich der Horgenberg eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt.

Der landwirtschaftlich geprägte Naherholungsraum im Horgenberg, vor allem die Gegend um den Bergweiher, wird von der Dorfbevölkerung sehr geschätzt.

Käpfnach[Bearbeiten]

Hauptartikel: Käpfnach

Der Ortsteil Käpfnach liegt im südöstlichen Teil des Gemeindegebietes von Horgen. Der Aabach durchschneidet Käpfnach und bildete im See ein kleines Delta. In der ehemals von Landwirtschaft und Weinbau geprägten Landschaft wurden einige grosse Wohnprojekte realisiert. Grosse Bedeutung erreichte Käpfnach durch Abbau im Bergwerk Käpfnach.

Oberdorf[Bearbeiten]

Mit dem Bau der Eisenbahn Zürich–Zug und der Ansiedlung einiger Industriebetriebe entwickelte sich im Oberdorf [4] (Bahnhof 483 m ü. M.) ein kleiner Ortskern. Sein Zentrum ist der Bergli-Platz mit dem markanten Brunnen. Mit der Ausweitung der Industriezone im Spätz, nach Westen Richtung Autobahn A3, gewann dieser Ortsteil in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts vermehrte Bedeutung. Der Zunahme der Bevölkerung in diesem Gebiet wurde 1972 durch den Bau des Schulhauses Bergli und des Altersheims der Gemeinde Rechnung getragen.

Sihlbrugg Station[Bearbeiten]

Sihlbrugg Station [4] (514 m ü. M.) liegt zwischen dem Zimmerbergtunnel und dem Albistunnel der SBB. Es war bis 2006 der Endpunkt der normalspurigen Sihltalbahn. Es liegt drei Kilometer vom Strassenverkehrsknotenpunkt Sihlbrugg entfernt im Sihltal.

Sihlwald[Bearbeiten]

Der stark bewaldete Zimmerbergrücken nach Westen bis zum Albis bildet eine einzigartige Waldlandschaft. So hat in früherer Zeit das ganze Gebiet von Zürich bis zum Etzel ausgesehen. Der sich zum grossen Teil im Besitz der Stadt Zürich befindende Sihlwald und die angrenzenden Wälder bilden das grösste zusammenhängende Waldgebiet im Schweizer Mittelland.[5]

Im Sihltal beim Weiler Sihlwald [4] und dem Bahnhof (484 m ü. M.) der Sihltalbahn gelegen liegen das Forsthaus und das ehemalige Naturzentrum Sihlwald der heutige Wildnispark Zürich. Im ehemaligen Primarschulhaus war bis 2011 das Projekt Waldschule Sihlwald beheimatet.[6]

Tannenbach[Bearbeiten]

Der nördlichste Ortsteil Horgens grenzt an Oberrieden, wobei das Bächlein „Tannenbach“ die Grenze bildet. Der Name Tannenbach [4] (446 m ü. M.) ist eine Verballhornung von „tosender“ Bach" (ursprünglich: tenndender Bach). Das Bächlein verursachte im Frühjahr oftmals Überschwemmungen bei den anliegenden Grundstücken.

Das Quartier war bis vor etwa 100 Jahren vom Rebbau geprägt. Der einzige Industriebetrieb war die bis 2006 betriebene Papierfabrik direkt am See. Neben der Papierfabrik liegt die Kläranlage von Horgen.

Im Tannenbach befindet sich das Spital Zimmerberg. Seit 2006 ist hier eine Altersresidenz „Tertianum“ direkt neben dem Spital in Betrieb. Das Pflegeheim Amalia Widmer ist eine Stiftung der reichen, ledigen Bauerntochter Amalia Widmer, welche auf diese Weise für das Fortbestehen ihres Namens sorgen wollte. Das Land für das Primarschulhaus Tannenbach wurde ebenso von Fräulein Widmer gestiftet. Neuerdings steht eine Kirche im Quartier. Die Neuapostolische Gemeinde errichtete sie neben den denkmalgeschützten Häusern beim Ortseingang (welche sich im Besitz der Neuapostolen befinden).

Waldegg[Bearbeiten]

Seit den 70er Jahren der 20. Jahrhunderts entstand an Stelle des ehemaligen Bauernhofes Waldegg, ein Neubauquartier mit Einkaufszentrum (526 m ü. M.), Schul- und Sportanlagen. Bekannt ist das Quartier für seinen hohen Ausländeranteil und die Kehrichtverbrennungsanlage.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Seit der Verselbständigung der Aussenwachten Hirzel und Oberrieden am 13. Mai 1773[7] sind diese, zusammen mit Wädenswil, Langnau am Albis, Hausen am Albis und Thalwil die Nachbargemeinden.

Gemeinschaftliche Aufgaben sind in den regionalen Zweckverbänden[8] geregelt. Die wichtigsten sind Kehrichtverwertung[9], Abwasserentsorgung, Seewasseraufbereitung und Spital Zimmerberg.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung [10]
Jahr Einwohner
1470 480
1634 1175
1654 1560
1780 2837
1836 2886
1850 4844
1860 5311
1870 5159
1880 5232
1888 5475
1900 6883
1910 8056
1920 8471
1930 9320
1941 8916
1950 10118
1960 13482
1970 15691
1980 16577
1990 16463
2000 17432
2010 18935[11]
2011 19400[12]
2012 19528[13]

Offiziell leben in Horgen 19608 Einwohner (Stand 31. Dezember 2013). 27.3 % der in Horgen gemeldeten Einwohner, das sind 5'029 Personen, besitzen keinen Schweizer Pass. Im selben Jahr waren 15.3 % der Einwohner jünger als 14 Jahre und 4.9 % der Einwohner zwischen 15 und 19 Jahre alt. Zwischen 20 und 64 Jahre alt waren rund 62.5 % und älter als 64 Jahre waren 17.3 % der Einwohner.

In Horgen hat sich die einheimische Bevölkerung seit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert mit vielen Zuwanderern vermischt. Die Zuwanderer fanden zuerst in der Textil- und Maschinenindustrie, später im Dienstleistungssektor Arbeit. Bedingt durch die internationale Ausrichtung der Arbeitgeber findet sich in Horgen eine vielsprachige multikulturelle Gesellschaft.

Sprache[Bearbeiten]

Die Amts- und Verkehrssprache Deutsch, welche im alltäglichen Umgang überwiegend als Zürichdeutsch gesprochen wird, benutzen 80 % der Einwohner als Hauptsprache. Gefolgt von italienisch mit 6 %, rund 14 % bilden die restlichen Sprachminoritäten.

Konfessionen[Bearbeiten]

Am 31. Dezember 2011 gehörten 31,2 Prozent der Bevölkerung zur Evangelisch-reformierten Kirche und 30,9 Prozent zur Römisch-katholischen Kirche.[14]

In Horgen sind auch vertreten: die Evangelisch-methodistische Kirche, die zur Schweizerischen Pfingstmission SPM zugehörige Evangelische Christengemeinde Horgen[15], die Missione Cattolica Italiana – Italienische Mission der Katholischen Kirche und die Neuapostolische Kirche.

Soziales[Bearbeiten]

Im Oktober 2007 waren laut dem statistischen Amt 268 Personen in Horgen als arbeitslos gemeldet. Das entsprach einer Arbeitslosenquote von 2.7 %. Der Frauenanteil in der Bevölkerung betrug im Jahre 2007 51.0 %.

Politik[Bearbeiten]

Wahlen 2011[16]
Partei Nationalrat Kantonsrat
SVP 31.3 % 30.2 %
SP 17.5 % 17.9 %
FDP 14.2 % 16.7 %
glp 9.9 % 8.0 %
Grüne 7.1 % 8.7 %
CVP 6.7 % 7.4 %
BDP 6.4 % 4.6 %
EVP 3.2 % 4.2 %
Andere 2.9 % 2.3 %

In Horgen herrscht die schweizerische Basisdemokratie in Form einer allen Stimmberechtigten offenstehenden Gemeindeversammlung (Legislative). Der Gemeinderat lädt zur Gemeindeversammlung im Schinzenhof ein. Geschäfte, welche die Kompetenzen der Gemeindeversammlung übersteigen, werden durch Urnenabstimmungen entschieden.

Die Mitglieder des Gemeinderats (Exekutive) stehen einem Amt vor. Die neun (inklusive Präsident) Gemeinderäte und der Gemeindepräsident werden an der Urne gewählt. Im Jahr 2010 hat Theo Leuthold von der (SVP) dieses Amt inne.[17] Der Gemeinderat ist für den Vollzug seiner Aufgaben und für die Geschäfte der Gemeindeversammlung und der Urnenabstimmung verantwortlich.

Der Gemeindeschreiber ist um die Vorbereitung und Koordination der Ratsgeschäfte besorgt und unterstützt den Gemeinderat in rechtlichen und strategischen Fragen. Überdies leitet er die Gemeindeverwaltung und bildet die Schnittstelle zwischen Verwaltung und Gemeinderat.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Landwirtschaft[Bearbeiten]

Landwirtschaft
Tier Anzahl
Rinder 643
Kühe 340
Schafe 57
Schweine 377

Horgen war bis zum Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert landwirtschaftlich geprägt, wobei Weinbau und Milchwirtschaft vorherrschten. Der Weinbau wurde infolge der ab 1850 aufgekommenen Schädlinge und der nicht begünstigten Lage im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts vollkommen aufgegeben. Heute sind noch 30, davon 25 hauptberuflich geführte Landwirtschaftsbetriebe ansässig. Die rund 101 Beschäftigten bearbeiten 500 ha Land (Stand 2005). Die grössten Gebiete liegen westlich der Autobahn A3 und im südlichen Gemeindegebiet der Rietwies.

Bergbau[Bearbeiten]

Hauptartikel: Bergwerk Käpfnach

Das Bergwerk Käpfnach ist ein ehemaliges Braunkohle- und Mergel-Bergwerk in Horgen im Kanton Zürich in der Schweiz. Mit einer gesamten Stollenlänge von 80 km ist es das grösste seiner Art in der Schweiz.

Industrie[Bearbeiten]

Die Industrialisierung hat Horgen seit Mitte des 19. Jahrhunderts stark geprägt, zu Beginn war die aufkommende Seidenindustrie dominierend (z.B. Weberei Stünzi Söhne), später die Maschinenindustrie (z.B. Wanner, Grob, Stäubli, Schweiter Technologies, Oetiker). Viele dieser grossen Betriebe sind seit ihren Anfängen international tätig und exportieren einen Grossteil ihrer Produktion. Die intensiven Beziehungen der Industrie des Bezirkes Horgen zu Nordamerika führten dazu, dass in Horgen von 1978–1895 ein amerikanisches Konsulat bestand.[18]

Dienstleistung[Bearbeiten]

Im Laufe des 20. Jahrhunderts verschob sich das wirtschaftliche Schwergewicht immer mehr hin zu Dienstleistungsbetrieben. Banken, Vermögens- und Liegenschaftsverwaltungen, Versicherungen, Forschungsanstalten, Verarbeitungs- und Schulungszentren von Banken und Kreditkartengesellschaften sind wichtige Arbeitgeber. Daneben sind die Bezirksbehörden, das Bezirksgericht mit angegliederter Strafanstalt in Horgen ansässig.

Verkehr[Bearbeiten]

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

1875 wurde die sogenannte Linksufrige Zürichseebahn, Linksufrige Seebahn genannt, von der Schweizerischen Nordostbahn (NOB) eröffnete. Die Eisenbahnstrecke führte zwischen Zürich Hauptbahnhof zu der Ortschaft Ziegelbrücke respektive Näfels. Mit der Verstaatlichung der NOB wurde die Seebahn 1901 Bestandteil der neu gegründeten Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Heute wird der Bahnhof Horgen See von zwei Linien der S-Bahn Zürich bedient:

Der Bahnhof Horgen Oberdorf an der Bahnstrecke Thalwil–Arth-Goldau wird von der S 24 Oerlikon - Zürich HBThalwilZug bedient. Im November 2010 erhielt der Bahnhof Horgen den Preis FLUX - goldener Verkehrsknoten.

Die Station Sihlwald wird von der Sihltalbahn S 4 Zürich HBAdliswilSihlwald angefahren. Sihlbrugg Station ist von Sihlwald her nicht erreichbar. Der Halt der S-Bahn Zürich in Sihlbrugg wurde zum Fahrplanwechsel 2012/2013 eingestellt, da die Strecke keinen Zeitrahmen für den Halt bietet und die Fahrgastzahlen zu gering waren. [19]

Die Linien der Zimmerbergbusse verkehren innerhalb der Gemeinde und teilweise regional.

Am 24. September 2006 wurde an der Urne ein Kredit von 23 Mio. Franken für die Neugestaltung des Bahnhofareals bewilligt. Am 5. März 2007 erfolgte der Spatenstich zur Realisierung des Projektes. Die Neugestaltung des Bahnhofareals ist 2009 abgeschlossen worden.

Individualverkehr[Bearbeiten]

Durch Horgen verkehrt die wichtige Hauptstrasse 3 von Zürich nach Pfäffikon SZ. Westlich von Horgen führt die Autobahn A3 von Basel über Zürich nach Sargans vorbei. Der neu erstellte Uetlibergtunnel verbindet seit 4. Mai 2009 Horgen durchgehend via den Westring Zürich mit Basel. Der Anschluss Horgen, liegt im südlichen Teil von Horgen und gewährleistet die Verbindung zum lokalen Strassennetz.

Schifffahrt[Bearbeiten]

Zürichseefähre Meilen-Horgen

Die Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen AG (FHM) ist eine Schweizer Aktiengesellschaft und betreibt seit 1932 den Fährbetrieb auf dem Zürichsee zwischen Horgen und Meilen. Die fünf Fährschiffe befördern im Jahr etwa 2,3 Millionen Personen, 1,3 Millionen Personenwagen und rund 100'000 Lastwagen.

Die Zürichsee-Schiffahrtsgesellschaft (ZSG) betreibt die Personenschifffahrt auf dem Zürichsee. Die Schiffsflotte transportiert jährlich etwa 1,8 Millionen Passagiere.

Geschichte[Bearbeiten]

Horgen auf der ältesten Schweizer Karte, erstellt von Konrad Türst 1495/1496
Horgen auf der Gygerkarte von 1667
Horgen 1794 auf einem Stich von Heinrich Brupbacher

Die Ur- und Frühgeschichte von Horgen ist bislang noch nicht intensiv untersucht worden. Im Käpfnacher Kohleflöz sind Versteinerungen von Farnen und Mastodon erhalten geblieben.

Die frühesten Siedlungen im Gemeindegebiet sind die Seeufersiedlungen der Pfahlbauer. Die ältesten jungneolithischen Siedlungsreste wurden beim heutigen Schiffssteg gefunden und der Pfyner Kultur zugeordnet. Sie entstanden 3900 bis 3500 v. Chr. Die Menschen der nach ihrem Fundort benannten Horgener Kultur (ungefähr zwischen 3500 und 2800 v. Chr.) hatten ihren Siedlungsplatz Im Scheller nahe der Grenze zu Oberrieden. Bei den Grabungen 1987 bis 1990 wurde dendrochronologisch die Entstehung der sieben getrennten Kulturschichten im Scheller in die Jahre 3100 bis 3000 v. Chr. datiert. Die Horgener Siedlungen standen in Verbindung mit zeitgenössischen Siedlungen an anderen Schweizer Seen.

Aus dem 2. Jahrhundert stammen die beiden keltischen Frauengräber im Thalacker. Für die Zeit der Völkerwanderung im 7. Jahrhundert sind alamannische Gräber bei der Kapelle an der Stockerstrasse, im Entweder und im Bätbur belegt.

In der Urkunde, durch die König Otto I. am 1. März 952 umfangreiche Ländereien in der Gegend von Horgen dem Kloster Fraumünster in Zürich schenkte, wurde Horgen als Horga zum ersten Mal erwähnt.

Horgen erlebte seit dem späten Mittelalter als Warenumschlagplatz einen Aufschwung. Um 1437 wurde Horgen Obervogtei, als es die Zürcher Regierung es mit der Vogtei Thalwil und nach der Reformation mit dem Hof Rufers in Adliswil vereinigte. Das Gebiet der Obervogtei reichte von Wollishofen bis zur Grenze zu Wädenswil.[20] Im alten Zürichkrieg, während der Zürcher Reformation durch Ulrich Zwingli und der Gegenreformation war das Gebiet der Gemeinde Horgen ein Vorposten gegen die katholische Innerschweiz.

Religiöse Auseinandersetzungen gab es ab 1585 zwischen der Herrschaft in der Stadt und der Täufergemeinde im Horgenberg. Im Zug dieser Ereignisse wurde Hans Landis am 30. September 1614 in Zürich enthauptet.[21]

Die napoleonischen Wirren, die Helvetik 1798–1803 und die Auseinandersetzungen um die Mediationsverfassung 1803 gipfelten 1804 im Bockenkrieg. In der Helvetik und Mediation blieb Horgen Distrikthauptort. Die Regenerationsverfassung von 1831 legte die Grundlage zum heutigen Bezirk Horgen.[20][22]

Der Bau der Linksufrigen Zürichseebahn zwischen Zürich und Näfels war von einigen Schwierigkeiten begleitet. Die Strecke führte über grosse, im See aufgeschüttete Uferzonen. Am 9. Februar 1875 rutschte ein 135 m langes Stück der im Bau befindlichen Strecke in den See. Die Trasse wurde etwas verlegt, trotzdem versank am 20. September, zwei Tage nach der Eröffnung der Bahnstrecke, nochmals ein 204 m langes Teilstück im Wasser, mehr als 6500 m². Der Bahnhof senkte sich um einen halben Meter und musste abgerissen werden. In der Folge wurde weiter landeinwärts eine neue Trasse angelegt.[23]

Kunst, Kultur[Bearbeiten]

Kulturelle Anlässe wie Konzerte, Kunstausstellungen, Vorträge oder die Fasnacht, welche von den Schönegglern hochgehalten wird, haben in Horgen Tradition.

Schule[Bearbeiten]

Die Schule in Horgen besteht aus den Stufen Hort/Kindergarten, Primarschule[24] und Oberstufenschule[25] in Form einer drei geteilten Sekundarschule. Pläne zur Errichtung einer Kantonsschule wurden aus Kostengründen bisher nicht umgesetzt.

Die teilautonomen Schuleinheiten von Kindergarten und Primarschule sind den Bedürfnissen entsprechend auf die Ortsteile und Quartiere verteilt. Die Oberstufenschule ist im Oberstufenzentrum Berghalden/Rainweg zusammengefasst. Die Primarschuleneinheiten sind Arn, Baumgärtli, Bergli, Horgenberg, Rotweg, Tannenbach und Waldegg.

Seit 2001 befindet sich in Horgen ein Teil des Bildungszentrums Zürichsee (BZZ), welches aus dem Zusammenschluss der Kaufmännischen Berufsschulen Horgen und Stäfa und der Gewerblich-Industriellen Berufsschule Horgen entstanden ist.

Freizeit[Bearbeiten]

Bäder[Bearbeiten]

In Horgen gibt es drei Badeanlagen. Im Sommer sind die Seebäder Sportbad Käpfnach und das Parkbad Seerose (nahe dem Bahnhof) geöffnet. Das ganze Jahr, mit Ausnahmen einer Revisionsperiode in den Sommerferien, kann das Hallenbad Bergli genutzt werden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bergwerk[Bearbeiten]

Der 1982 gegründete Bergwerksverein Käpfnach hat einen Teil der Stollenanlagen des ehemaligen Braunkohle Bergwerks[26] als Besucherbergwerk erschlossen und im Kohlemagazin ein Bergwerksmuseum untergebracht.

Sust[Bearbeiten]

Ortsmuseum Sust

Beim Ortsmuseum Sust[27] wurden die per Ledischiff von Zürich kommenden Ware auf Saumtiere umgeladen. Die älteste Sust- und Säumerordnung datiert von 1452. 1528 richtete die Stadt Zürich mit der Erneuerung der Sustordnung eine Zollstätte ein. 1558 wurde das Lager- und Verwaltungsgebäude erbaut. Seit 1957 ist hier das damals gegründete Ortsmuseum untergebracht. Der Saumpfad führte von 1230–1830 von der Sust über die Hirzel Höhi zum Gotthardpass nach Italien und wurde dann von der Zugerstrasse über den Hirzel 1846 und der Eisenbahn 1875 abgelöst.

Reformierte Kirche[Bearbeiten]

Hauptartikel: Reformierte Kirche Horgen

Die Reformierte Kirche Horgen, erbaut von Johann Jakob Haltiner, ist eine evangelisch-reformierte Kirche im Zentrum von Horgen. Das heutige Bauwerk wurde 1782 eingeweiht, am selben Standort sind seit dem 13. Jahrhundert Vorgängerbauten nachweisbar.

Fabrikantenvillen[Bearbeiten]

Villa Seerose

In prominenter Lage am See steht die Villa Seerose[28], welche der Seidenindustrielle Jacques Huber-Kudlich 1902–1908 erbauen liess. Der Park und ein Teil des denkmalgeschützten schmiedeeisernen Zauns wurden zum Hundertjahrjubiläum dieses Gesamtkunstwerkes des Jugendstils restauriert. Die Villa Seerose beherbergt heute die Räume der Musikschule Horgen; es finden dort Konzerte und Wechselausstellungen statt.

Die klassizistische Villa Streuli-Hüni im Herner (mit neubarockem Badepavillon), die Villa Thalhof, die Villa Stünzi (ehemals Industriellenfamilie Stünzi) mit Park, die Villa Seewart, die Villa Stäubli, sowie das Bocken-Gut[29] (ehemals Industriellenfamilie Schwarzenbach-Wille, heute Credit Suisse Communication Center) sind nicht öffentlich zugänglich.

Sonstiges[Bearbeiten]

Spezielle Einrichtungen[Bearbeiten]

Im Bezirkshauptort liegen die Standorte vieler Institutionen von regionaler und kommunaler Bedeutung. Neben der Bezirksverwaltung[30], dem Posten der Kantonspolizei und dem Bezirksgefängnis[31], das Bezirksgericht[32], die Stützpunktfeuerwehr[33] und der Rettungsdienst des linken Zürichseeufers. Weitere sind:

  • See-Spital,[34][35] das sich per 2011 mit der Sanitas in Kilchberg zusammenschloss[36][37]
  • HUMANITAS Stiftung zur Förderung geistig Behinderter[38]
  • Altersheim der Gemeinde Horgen[39]
  • Gemeindebibliothek[40]
  • Fernwärmeversorgung[41]
  • Wasserversorgung[42]
  • Abwasserreinigungsanlage

Allmendkorporation Reiti[Bearbeiten]

In der 1466[43] gegründeten Allmendkorporation[44] Reiti haben sich auf sich auf einzigartige Weise die spätmittelalterlichen Besitzverhältnisse in der Allmend bewahrt und sind nicht wie an anderen Orten an die politische Gemeinde über gegangen. Die Allmendkorporation betreibt eine konservative Liegenschaftenpolitik und ist die grösste private Liegenschaftsbesitzerin in der Gemeinde. Die Allmendkorporation Reiti gibt Land zur Bebauung nur im Baurecht frei, dies hat im Konflikt mit öffentlichen Interessen bereits mehrmals gerichtlichen Auseinandersetzungen nach sich gezogen, so im Jahr 1973 zum Zwecke des Neubaus eines Schulgebäudes[45] oder in der Folge von Änderungen in der kommunalen Planung.

Vereine[Bearbeiten]

Horgner Sänger am Eidgenössischen Sängerfest in Solothurn 11. bis 13. Juli 1868

Angefangen von der 1685 gegründeten Schützengesellschaft über die Gesangsvereine und den Dramatischen Verein[46] bis zu den vielen ethnischen Bevölkerungsgruppen, die sich organisiert haben, sind in Horgen über 160 Vereine zu finden.

Die Sportvereine finden in Horgen gute Trainingsmöglichkeiten. Neben den diversen Turnhallen sind das die Tennis- und Fussballplätze auf der Allmend und in der Waldegg, das Schwimmbad Bergli, die Badeanstalt Seerose, der Schiessplatz, die Reitställe und einige andere Anlagen.

Die Schöneggler, 1934 als Sportverein gegründet, sind eine Fasnachtsgesellschaft mit grosser Tradition und Engagement in der Gemeinde. Ins Leben gerufen wurde der Verein im noch heutigen Stammlokal, dem Restaurant Schönegg. Veranstaltungen wie die Schnitzelbank und die Maskenbälle geniessen einen hohen Bekanntheitsgrad und die Fasnachtszeitung „G’hörscht“ gehört zur Pflichtlektüre eines jeden Horgners. Frack und Zylinder sowie karierte Hosen sind seit der Gründung das unübersehbare Erscheinungsbild des Vereins.

Der Schwimmclub Horgen, 29-facher Schweizermeister im Wasserball (Stand 2010), spielt im 22-24 °C warmen Wasser des Sportbads Käpfnach, das bereits ab 1. Mai für jedermann geöffnet wird. Eine Eigenheit ist das Schwimmbecken, in welchem die Spiele stattfinden: ein im See verankerter Schwimmkörper aus Beton.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Johannes Strickler: Geschichte der Gemeinde Horgen nebst Hirzel und Oberrieden. Festgabe zur hundertjährigen Kirchweihfeier. Schläpfer, Horgen 1882.
  • Paul Kläui: Geschichte der Gemeinde Horgen. Horgen 1952.
  • Joseph Jung und Christian Renfer: Der Landsitz Bocken am Zürichsee. In: Schweizerische Kunstführer GSK, Band 563–565. Bern 1994, ISBN 3-85782-563-4.
  •  Beat Frei, Gemeinde Horgen (Hrsg.): Horgen – Rückblicke. Fotorotar AG, Egg 1999, S. 166.
  • Gemeinde Horgen (Hrsg.): Horgner Jahrheft. Erscheint jährlich seit 1977.
  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 15). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1943. DNB 365803049.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Horgen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2.  Gerold Edlibach: Zürcher Chronik. Zürich 1485–1486, S. 420.
  3. Gemeinde Horgen (Hrsg.): Horgner Jahrheft 1994. Horgner Dorffest, Die Tausendjahrfeier 1952, Horgen 1994, S. 4
  4. a b c d e f g statistik.zh.ch:Siedlungen, Zugriff am 7. April 2009
  5. Sihlwald - Stadt Zürich. In: stadt-zuerich.ch. Archiviert vom Original am 25. April 2012, abgerufen am 25. April 2012.
  6. Ein neuer Ort des Grünen Wissens - Stadt Zürich. In: stadt-zuerich.ch. Archiviert vom Original am 25. April 2012, abgerufen am 25. April 2012.
  7. Archivführer Kanton Zürich/Bezirk Horgen/Gemeinde Hirzel. In: zuerich-geschichte.info. Abgerufen am 16. Mai 2014.
  8. statistik.zh.ch: Zweckverbände2, Zugriff am 7. April 2009
  9. Gemeinde Horgen (Hrsg.): Horgner Jahrheft 1992. Abfallentsorgung 1992
  10. Gisela Nagy-Braun, Martin Illi: Horgen (Gemeinde) im Historischen Lexikon der Schweiz, Zugriff am 7. April 2009
  11. horgen.ch: Horgen Online: Horgen in Zahlen. (abgerufen am: 26. Februar 2011).
  12. horgen.ch: Horgen Online: Horgen in Zahlen. (abgerufen am: 25. Februar 2012).
  13. Horgen Online: Horgen in Zahlen. In: horgen.ch. Abgerufen am 15. Januar 2013.
  14. http://www.statistik.zh.ch/internet/justiz_inneres/statistik/de/aktuell/mitteilungen/2012/bev_2011.html (abgerufen am 27. Februar 2012).
  15. http://www.ecg-horgen.ch/ (abgerufen am 28. Februar 2012).
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