Horní Luby

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Horní Luby
Horní Luby führt kein Wappen
Horní Luby (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Karlovarský kraj
Bezirk: Cheb
Gemeinde: Luby
Fläche: 390 ha
Geographische Lage: 50° 16′ N, 12° 24′ O50.26305555555612.396944444444540Koordinaten: 50° 15′ 47″ N, 12° 23′ 49″ O
Höhe: 540 m n.m.
Einwohner: 80 (1. März 2001)
Postleitzahl: 351 37
Kfz-Kennzeichen: K
Verkehr
Straße: Luby - Wernitzgrün

Horní Luby, bis 1948 Horní Schönbach (deutsch Ober Schönbach , auch Oberschönbach) ist ein Ortsteil der tschechischen Stadt Luby im Okres Cheb. Er erstreckt sich nördlich von Luby im Tal des Baches Lubinka.

Geschichte[Bearbeiten]

Ortsansicht

Viele Orte des Schönbacher Ländchens sind vom Kloster Waldsassen aus gegründet worden, die 1348 Rüdiger von Sparneck erwarb. [1] [2] Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte der Ort zum Gerichtsbezirk Wildstein bzw. Bezirk Eger.

Im Jahre 1930 hatte Unter Schönbach 402 Einwohner. 1939 waren es 386. Zwischen 1938 und 1945 war die Gemeinde Teil des deutschen Landkreis Eger[3]. 1948 erfolgte die Eingemeindung nach Schönbach und im selben Jahre die Umbenennung in Horní Luby[4]. 1991 lebten in Horní Luby 91 Personen, beim Zensus von 2001 wurden 19 Wohnhäuser und 80 Einwohner gezählt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Mädler: Zur Geschichte des Schönbacher Ländchens. In: Unser Egerland. Schriftenreihe für lebendige Heimatpflege. Heft 25. Wunsiedel 1925. S.41–46.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Peter Braun: Die Herren von Sparneck. Stammbaum, Verbreitung, Kurzinventar. In: Archiv für die Geschichte von Oberfranken. Band 82, Bayreuth 2002. S. 86.
  2. Alban Freiherr von Dobeneck: Geschichte des ausgestorbenen Geschlechtes der von Sparneck. In: Archiv für die Geschichte von Oberfranken. Band 22, Heft 3, 1905, S. 1–65 und Band 23, Heft 1, 1906, S. 1–56. Neudruck: ISBN 9783837087178.
  3. http://www.verwaltungsgeschichte.de/sud_eger.html
  4. http://www.zakonyprolidi.cz/cs/1949-22