Horror Infernal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Horror Infernal
Originaltitel Inferno
Produktionsland Italien
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1980
Länge 107 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Dario Argento
Drehbuch Dario Argento
Produktion Claudio Argento
Salvatore Argento
Guglielmo Garroni
Musik Keith Emerson
Kamera Romano Albani
Schnitt Franco Fraticelli
Besetzung

Horror Infernal (Alternativtitel: Feuertanz, Originaltitel Inferno, zu deutsch Hölle) ist ein Horrorfilm von Dario Argento aus dem Jahr 1980. Es ist der zweite Teil von Argentos „Muttertrilogie“. Teil eins heißt Suspiria und Teil drei The Mother of Tears. Die Trilogie handelt von drei mächtigen Hexen, deren langfristiges Ziel es ist, die Herrschaft über die Erde zu übernehmen.

Inhaltsverzeichnis

Handlung[Bearbeiten]

Rose Elliot lebt in New York City. In einem Buch mit dem Titel Die drei Mütter liest sie, dass sie vermutlich im Haus von Mutter Tenebrarum (Mutter der Finsternis) lebt, einer von drei Hexen, welche die Weltherrschaft anstreben. Das schreibt sie ihrem in Rom lebenden Bruder Mark, der daraufhin beschließt, seine Schwester zu besuchen. In der Zwischenzeit findet Rose heraus, dass die Geschichten in dem Buch wahr sind und wird kurz darauf ermordet. Mark, der kurz nach Roses Tod in New York eintrifft, beschließt den Fall aufzuklären. Im Laufe seiner Ermittlungen trifft Mark auf den im Rollstuhl sitzenden, stummen Professor Arnold und dessen Krankenschwester. Im weiteren Verlauf werden alle Menschen, die Mark befragt oder die ihm helfen wollen, ermordet. Mark findet heraus, dass Rose ihm in ihrem Brief verschlüsselt mitgeteilt hat, dass sich unter jeder Etage ihres Wohnhauses ein Kriechboden befindet. Als er diesen untersucht, trifft er auf Professor Arnold, der ihm nach einem Kampf sterbend über seinen mechanischen Sprachgenerator mitteilt, dass sie beobachtet werden. Mark entdeckt einen Schatten und folgt ihm. In einem Nebenraum findet er die Krankenschwester von Professor Arnold, die sich als die Hexe Mutter Tenebrarum zu erkennen gibt. Sie verwandelt sich in den Leibhaftigen Tod und will Mark töten. Ein durch eine brennende Frau verursachtes Feuer brennt schließlich das Haus nieder. Die Hexe verbrennt, während Mark entkommen kann.

Kritiken[Bearbeiten]

„Ein Gruselstück, das in Spannungsaufbau und Kameraführung Könnerschaft verrät, aber mit seinen Blut- und Mordorgien abstößt.“

Lexikon des Internationalen Films: [1]

„[…] „Horror Infernal“ bietet, oberflächlich gesehen, wie alle anderen Streifen Argentos, nur eine hahnebüchene dünne Geschichte von der (Horror-)Stange, doch wird diese in virtuoser Form verpackt und durch einige der beklemmendsten Szenen, die in letzter Zeit die Leinwand passierten , so schnell nicht wieder vergessen. […]“

Frank Trebbin: Die Angst sitzt neben Dir. ISBN 3-929234-03-3.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Horror Infernal im Lexikon des Internationalen Films

Weblinks[Bearbeiten]