Horror vacui (Kunst)

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Adolf Wölfli: Die Skt-Wandanna-Kathedrale in Band-Wand, 1910

Lat. horror vacui ‚Abscheu vor der Leere‘ bezeichnet in der Kunst den Wunsch, alle leeren Flächen, besonders in der Malerei und im Relief, mit Darstellungen oder Ornamenten zu füllen.

Verwendung[Bearbeiten]

Der Begriff geht auf Aristoteles (Physik, Kapitel IV 6–9.) zurück, der mit horror vacui Phänomene in der Natur bezeichnete. In die Kunst übertragen, wurde der Begriff zum ersten Mal von dem italienischen Kunstkritiker Mario Praz verwendet, der damit vor allem überladene Werke viktorianischer Kunst beschrieb.

Auch für die Fülle und den überladener Prunk des Barocks wird der Begriff verwendet. [1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. books.google.de: Barock, ein Ort des Gedächtnisses