Horst Becker (NRW)

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Horst Becker 2013

Horst Becker (* 22. Mai 1956 in Köln) ist ein deutscher Politiker der Partei Die Grünen.

Partei[Bearbeiten]

Seit 1998 ist er Vorsitzender des Bezirksverbandes Mittelrhein der Grünen. Von 1998 bis 2006 war er Vorsitzender des Kreisverbandes Rhein-Sieg. In dieser Eigenschaft war er Kritiker der rot-grünen Koalition in Nordrhein-Westfalen. So beschloss 2000 noch vor Abschluss der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen der Kreisvorstand Rhein-Sieg auf Beckers Initiative die Ablehnung der Koalitionsvereinbarung auf dem Landesparteitag.

Mandate[Bearbeiten]

Horst Becker ist seit 1984 Ratsmitglied und war bis Juni 2010 Fraktionsvorsitzender der Grünen in Lohmar. Von 1988 bis zu seinem Amtsantritt als Staatssekretär im Verkehrsministerium NRW 2010 vertrat er die Stadt Lohmar als Mitglied der Fluglärmkommission des Airport Köln-Bonn.

Von 1989 bis 2010 gehörte er dem Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises an und war dort Fraktionsvorsitzender. Die gleiche Funktion übte er bis Ende 2010 auch im Regionalrat des Regierungsbezirks Köln aus.

Horst Becker war Abgeordneter des Landtags Nordrhein-Westfalen vom 8. Juni 2005 bis 14. März 2012 und ist es wieder seit dem 31. Mai 2012. In der Wahlperiode von 2005 bis 2010 war er Mitglied des Kommunalausschusses, des Ausschusses für Bauen und Verkehr und stellvertretendes Mitglied im Finanzausschuss. In der Minderheitsregierung war er vom 15. Juli 2010 bis zum 14. März 2012 parlamentarischer Staatssekretär für Verkehr im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.[1]

Am 21. Juni 2012 wurde er im neuen Kabinett Kraft parlamentarischer Staatssekretär für den ländlichen Raum im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.[2]

Positionen[Bearbeiten]

Horst Becker hat für das Verkehrsministerium eine Änderung des Allgemeinen Eisenbahngesetzes gefordert, um Direktvergaben im Schienenpersonennahverkehr zu ermöglichen.

Er strebt die Einführung des Rhein-Ruhr-Express an.[3] Insgesamt solle Nordrhein-Westfalen bei der Fortschreibung des Regionalisierungsgesetzes deutlich mehr Geld erhalten.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatStefan Hennigfeld: Verkehrsstaatssekretär Becker ist nicht mehr im Amt – Rückkehr bald als Minister? Eisenbahnjournal Zughalt.de, 21. März 2012, abgerufen am 21. März 2012.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJürgen Röhrig: Horst Becker wird wieder Staatssekretär. Kölner Stadt-Anzeiger, 12. Juni 2012, abgerufen am 6. September 2012.
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatFrank Schmidt: Kein Rhein-Ruhr-Express auf Kosten der Infrastrukturinvestitionen. Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, Bezirk Nordrhein-Westfalen, 29. Mai 2012, abgerufen am 8. September 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Horst Becker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien