Horst Feistel

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Horst Feistel (* 30. Januar 1915 in Berlin; † 14. November 1990) wurde bekannt als Namensgeber der so genannten Feistelchiffre.

Werdegang[Bearbeiten]

Feistel emigrierte im Jahr 1934 in die USA und verbrachte den Großteil des Zweiten Weltkriegs unter Hausarrest. Am 31. Januar 1944 bekam er die amerikanische Staatsbürgerschaft verliehen.

Bereits am folgenden Tag begann er mit der Entwicklung von Freund-Feind-Erkennungssystemen beim Air Force Cambridge Research Center (AFCRC). Danach arbeitete er am MIT Lincoln Laboratory, für die Firma MITRE und schließlich ab Ende der 1960er Jahre für IBM. Feistel schloss sein Physik-Studium am MIT mit einem Bachelor bzw. in Harvard mit einem Master ab.

Er arbeitete mit anderen am so genannten Projekt „Lucifer“, dessen Ziel es war, eine effiziente Verschlüsselungstechnologie zu entwickeln. Die Feistelchiffre war später dann die Grundlage für DES.

Privates[Bearbeiten]

Feistel war seit 1945 mit Leona Gage verheiratet. Das Paar bekam eine Tochter, Peggy.