Horst Heldt
| Horst Heldt | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 9. Dezember 1969 | |
| Geburtsort | Königswinter, Deutschland | |
| Vereine in der Jugend | ||
| 1975–1986 1986–1987 1987–1990 |
SV Königswinter FV Bad Honnef 1. FC Köln |
|
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 1990–1995 1995–1999 1999–2001 2001–2002 2003–2006 2005 |
1. FC Köln TSV 1860 München Eintracht Frankfurt SK Sturm Graz VfB Stuttgart VfB Stuttgart II |
130 (13) 111 (11) 64 (10) 33 (1) 54 (3) 1 (0) |
| Nationalmannschaft | ||
| 1999 | Deutschland | 2 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. | ||
Horst Heldt (* 9. Dezember 1969 in Königswinter) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und jetziger Fußballfunktionär.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Spieler
Seine Profilaufbahn begann Heldt beim 1. FC Köln, wo er von 1990 bis 1995 aktiv war. Anschließend spielte er vier Jahre für den TSV 1860 München, ehe er 1999 zu Eintracht Frankfurt wechselte. Diese verließ Heldt nach dem Abstieg 2001 in Richtung Österreich, wo er für den SK Sturm Graz spielte. Im Januar 2003 wurde er von Felix Magath zum VfB Stuttgart geholt, wo er vor allem im offensiven Mittelfeld eingesetzt wurde. Mit über 350 Bundesligaspielen zählte Heldt, der 1999 zweimal für die deutsche Nationalmannschaft spielte, zu den erfahrensten Spielern des VfB.
In der Saison 2005/2006 kam Heldt nicht mehr über die Reservistenrolle hinaus und bestritt kein einziges Bundesligaspiel.
[Bearbeiten] Teammanager
Am 3. Januar 2006 beendete er seine Spielerkarriere und war seitdem Sportdirektor des VfB Stuttgart. Gleich zu Beginn seiner Managerkarriere entschied er sich, seinen alten Trainer Giovanni Trapattoni zu entlassen und brachte seinen Vorschlag, Armin Veh als neuen Trainer zu verpflichten, erfolgreich durch. Mit dem Meistertitel gelang ihm 2007 gleich ein großer Erfolg. Am 19. Juni 2007 verlängerte er seinen Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2012. Zum 1. Juli 2009 rückte Heldt in den Vorstand des VfB Stuttgart auf. Dort war er für den Vorstandsbereich Sport verantwortlich[1]. Da laut Satzung des VfB Stuttgart ein Vorstandsmitglied immer für mindestens vier Jahre in den Vorstand bestellt wird, verlängerte Heldt seinen Vertrag beim VfB bis Juni 2013.[2]
Im Jahr 2009 bescherten der Transfer von Mario Gomez und die dritte Champions-League-Teilnahme dem VfB einen Rekordumsatz. Die Bilanz wies einen Jahresgesamtumsatz von 145,838 Millionen Euro aus. Auch der Gewinn nach Steuern fiel mit 11,786 Millionen Euro so hoch aus wie nie zuvor.
Am 3. Juli 2010 wechselte er zum FC Schalke 04[3], wo er einen Dreijahresvertrag bis 2013 unterschrieb. Neben seiner Funktion als Sportdirektor wird Heldt außerdem ein Mitglied des Schalker Vorstandes.[4] Nach der Entlassung des zuvor im sportlichen Bereich verantwortlichen Felix Magath wurde Heldt im Schalker Vorstand für die Bereiche Sport und Kommunikation verantwortlich.[5]
[Bearbeiten] Erfolge
[Bearbeiten] Als Spieler
- DFB-Pokal-Finale: 1991
- Deutscher Vize-Meister: 2003
- Ligapokal-Finale: 2005
[Bearbeiten] Als Sportdirektor
[Bearbeiten] Privat
Heldt ist gelernter Kfz-Mechaniker.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ vfb.de: Horst Heldt rückt in den Vorstand auf
- ↑ bild.de: Interview mit Horst Heldt
- ↑ vfb.de: Einigung über Wechsel
- ↑ Amtlich: Heldt auf Schalke
- ↑ schalke04.de: FC Schalke 04 trennt sich von Felix Magath
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Heldt, Horst |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler und Fußballfunktionär |
| GEBURTSDATUM | 9. Dezember 1969 |
| GEBURTSORT | Königswinter |