Horst Jockusch

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Horst Jockusch (* 30. April 1925 in Dresden; † 22. Dezember 2014[1]) war ein deutscher Künstler und Grafiker.

Leben[Bearbeiten]

Jockusch studierte von 1951 an fünf Jahre lang an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) bei den Professoren Erich Fraaß, Hans Theo Richter und Max Schwimmer. Anschließend war er in Dresden von 1956 bis 1960 freischaffend tätig, woraufhin er 1960 als Dozent an die HfBK berufen wurde. Jockusch arbeitete für das in Dresden ansässige DEFA-Studio für Trickfilme und gestaltete Animationsfilme wie "Des Kaisers neue Kleider", "Pinocchios Abenteuer", "Spuk im Schloß", "Rumpelstilzchen" und "Alarm im Kaspertheater". Seit 1990 befand er sich im Ruhestand.

Bekannt geworden ist er durch seine zahlreichen Grafiken, vor allem Holz- und Linolschnitte sowie Radierungen, die verschiedenste Facetten des Lebens oder des öffentlichen Raums abbilden.

Er stellte seine Werke sowohl bei nationalen als auch bei internationalen Ausstellungen zur Schau. Zuletzt waren sie im Jahr 2000 bei einer Retrospektive im Stadtmuseum Dresden mit dem Titel "Städtebilder" zu sehen.

Jokusch lebte bis zu seinem Tod in Dresden. Er war verheiratet und hatte zwei Kinder. Er wurde am 30. Januar 2015 auf dem Heidefriedhof in Dresden beerdigt.[1]

Werke[Bearbeiten]

  • Lüneburg, 1987, Radierung/Aquatinta, (1)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Todesanzeige in der Sächsischen Zeitung vom 17./18. Januar 2015