Horst Liebe

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Horst Liebe (* 7. Februar 1931 in Oelsnitz/Erzgeb.) war ein deutscher Endurosportler. Er war mehrmals DDR-Meister im Geländesport.

Leben[Bearbeiten]

Seine ersten Erfolge errang Liebe 1954 und 1955, als er im Motorradleistungssport der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) DDR-Meister wurde. Ab 1956 war er Mitglied der Werksmannschaft von MZ und nahm an der Internationalen Sechstagefahrt in Garmisch-Partenkirchen in der Fabrikmannschaft teil. Im gleichen Jahr wurde er DDR-Vizemeister in der Klasse bis 350 cm³. 1959 wurde er bei den Six Days Klassenbester bei den 250er und erhielt eine Goldmedaille. Die DDR-Trophy-Mannschaft wurde mit ihm Dritter. Im gleichen Jahr wurde er auch DDR-Meister in der Klasse bis 250 cm³.

Im Jahr 1960 erreichte er abermals eine Goldmedaille bei den Six Days. In den Jahren 1959 und 1962 gewann er außerdem bei der Internationalen Österreichischen Alpenfahrt das „Edelweiß“. 1961 gelang ihm als erstem Ausländer der Sieg bei der schwedischen 3-Tagefahrt. Rund um Zschopau sah ihn 1961 und 1962 als Klassen- und Gesamtsieger.

Nach einem Unfall als Rallye-Co-Pilot bei der Internationalen Österreichischen Alpenfahrt 1963 musste er seine Karriere beenden.

Nach seiner aktiven Laufbahn wurde er Kundendienstleiter bei MZ und war seit 1970 Direktor für Außen- und Binnenhandel im Motorradwerk.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Steffen Ottinger: „Rund um Zschopau. Die Geschichte einer Motorradgeländefahrt", Band 1. Druck- und Verlagsgesellschaft Marienberg, Marienberg 2004, ISBN 3-931770-49-4, S. 19 ff.
  •  Steffen Ottinger: Internationale Sechstagefahrt 2012. Die Geschichte seit 1913. HB-Werbung und Verlag GmbH & Co. KG, Chemnitz 2012, ISBN 978-3000395666, S. 41 ff.