Hospiz zu Charenton

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Heutiges Eingangstor zur Klinik

Das Hospiz zu Charenton ist eine am 10. Mai 1645 von den Barmherzigen Brüdern gegründete Krankenhauseinrichtung in Saint-Maurice bei Paris, die durch die Entscheidung berühmt wurde, neben den üblicherweise „armen Kranken“ auch die Irren aufzunehmen, die unter staatlicher Internierung standen, also die geschlossen Untergebrachten.[1]

Unter den berühmten Insassen der Anstalt finden sich der Abenteurer Henri Masers de Latude, der Musiker Jérôme-Joseph de Momigny, der Karikaturist André Gill, der Mathematiker André Bloch, der Dichter Paul Verlaine und der Marquis de Sade.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jean-Étienne Esquirol: Mémoire historique et statistigne sur la Maison Royale de Charenton. In: ders.: Des maladies mentales. Paris 1838, Bd. 2, S. 204 und 208.

48.8186111111112.4297222222222Koordinaten: 48° 49′ 7″ N, 2° 25′ 47″ O