Hot seat

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Hot seat ist eine Methode, um Computerspiele mit mehreren Personen zu spielen, auch wenn nur ein Computer zur Verfügung steht.

Der Computer zeigt dabei üblicherweise nur die Daten und Teile der Karte an, die dem betreffenden Spieler bekannt sind. Die anderen Spieler wahren derweil Diskretion und schauen weg. Dieses Verfahren eignet sich vor allem für rundenbasierte Strategiespiele, bei denen ein Zug nur wenig Zeit in Anspruch nimmt.

Prominente Vertreter von Spielen, die dieses Verfahren nutzen, sind z. B. (in chronologischer Reihenfolge): Empire (1977), Kaiser (1984), The Perfect General (1991), die Panzer-General-Reihe (1994), Heroes of Might and Magic (1995), Master of Orion 2 (1996) und Sid Meier's Alpha Centauri (1999).

Neben dieser Variante gibt es noch offenliegende Hot-Seat-Systeme, bei denen jeder Spieler den Zug des anderen einsehen kann. Unter anderem nutzt Worms ein offenes Verfahren. Diese Variante existiert bei einigen Rennspielen, wodurch allerdings die Wartezeit für die anderen Spieler größer wird und dadurch eine Menge Geduld von den Mitspielern gefordert ist.

Spiele mit einem Hotseat-Modus können meistens auch sehr einfach durch Abspeichern und Versenden des Spielstands als E-Mail-Spiel gespielt werden.

Siehe auch[Bearbeiten]