Houston Symphony Orchestra

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Houston Symphony
Jones Hall

Das Houston Symphony Orchestra ist eines der bedeutenden Symphonieorchester der USA mit Sitz in Houston, Texas.

Ein Vorläufer des Orchesters wurde 1913 als kleines, schlecht bezahltes Ensemble gegründet, dessen Musiker das Musizieren nur als Nebenberuf ausübten. Bis 1916 wurde das Orchester von Paul Blitz geleitet, von 1916 bis zur Auflösung der Gruppe 1918 von Paul Berge.

1930 wurde das Orchester neu begründet und trat 1931 unter Uriel Nespoli in einer Konzertreihe auf. Sein Nachfolger war Frank St. Leger. Erst unter dessen Nachfolger Ernst Hoffmann (Dirigent 1935–1947) wurde das Ensemble aber zu einem professionell tätigen Orchester.

Mit den Leitern Efrem Kurtz (1948–1954), Ferenc Fricsay (1954–1955), Leopold Stokowski (1955–1961) und John Barbirolli (1961–1967), der mit dem Orchester auch erste Gastspielreisen veranstaltete, wurde das Orchester international bekannt. Spätere Chefdirigenten waren André Previn (1967–1969), Lawrence Foster (1970–1979), Sergiu Comissiona (1980–1988) und Christoph Eschenbach (1988–1999). Seit 2000 ist Hans Graf Chefdirigent des Orchesters. Ab der Spielzeit 2013/14 wird der kolumbianische Dirigent Andrés Orozco-Estrada designierter Orchesterchef, der dann ab der Saison 2014/15 einen Fünfjahresvertrag erhält. Sein Debüt feierte er dort im Oktober 2012.

Seit 1966 ist das Orchester in der Jesse H. Jones Hall in der Innenstadt Houstons beheimatet.

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