Howard Cedar

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Howard Cedar 2008

Howard Cedar (* 12. Januar 1943 in New York City) ist ein US-amerikanisch-israelischer Molekularbiologe und Genetiker und emeritierter Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem.

Cedar konnte grundlegende Erkenntnisse über die Rolle der DNA-Methylierung bei der Genregulation gewinnen.

Leben[Bearbeiten]

Cedar erwarb 1964 am Massachusetts Institute of Technology einen Bachelor in Mathematik und 1970 einen kombinierten M.D. und Ph.D. an der New York University, wo er auch zunächst in der Abteilung für Pathologie als Assistenzarzt arbeitete. Anschließend war er bei James H. Schwartz und Eric R. Kandel am Public Health Research Institute in New York Forschungsassistent, bevor er 1971 zu Gary Felsenfeld an das National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases (NIDDK) wechselte.

1973 emigrierte Cedar nach Israel. Seit diesem Jahr arbeitete Cedar an der Abteilung für zelluläre Biochemie an der Hebräischen Universität Jerusalem, zunächst als Lecturer, dann als Senior Lecturer und Associate Professor, zuletzt als ordentlicher Professor. Seit 2013 zählt ihn Thomson Reuters aufgrund der Zahl seiner Zitationen zu den Favoriten auf einen Nobelpreis (Thomson Reuters Citation Laureates).[1]

Sein Sohn, Joseph Cedar, ist Filmregisseur.[2]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 2013 Predictions bei Thomson Reuters (sciencewatch.com); abgerufen am 25. September 2013
  2. NYU Alumni Magazine: Howard Cedar, Methylation Man bei nyu.edu; abgerufen am 3. März 2011
  3. Prof. Chaim Cedar bei der Israelischen Akademie der Wissenschaften (academy.ac.il); abgerufen am 3. März 2011
  4. Howard Cedar Winner of Wolf Prize in Medicine – 2008 bei wolffund.org.il; abgerufen am 14. September 2012
  5. Howard Cedar, M.D., Ph.D. bei gairdner.org; abgerufen am 6. Dezember 2012
  6. Prof. Howard Cedar receives The 2012 Rothschild Prize in Life Sciences and a 2012 Honorary Doctorate from The Ben-Gurion University of the Negev bei der Hebräischen Universität Jerusalem (huji.ac.il); abgerufen am 14. September 2012