Howard H. Callaway

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Howard H. Callaway

Howard Hollis „Bo“ Callaway (* 2. April 1927 in LaGrange, Troup County, Georgia; † 15. März 2014 in Columbus, Georgia[1]) war ein US-amerikanischer Geschäftsmann und Politiker (Republikanische Partei).

Werdegang[Bearbeiten]

Callaway stammt aus dem Ort LaGrange, der westlich von Atlanta liegt. Er besuchte das Georgia Tech und promovierte an der US-Militärakademie in West Point. Nach seinem Dienst in der Armee kehrte Callaway nach Georgia zurück, um seinem Vater bei der Erschließung und dem Anlauf des Callaway Gardens in West-Georgia zu helfen. Der Garten befindet sich nahe Franklin D. Roosevelts berühmtem Warm-Springs-Ruhesitz.

Wie die meisten Südstaatler dieser Zeit wuchs Callaway als Befürworter der Demokratischen Partei auf. Jedoch kandidierte er 1964 als Goldwater Republican“ für einen Sitz im US-Repräsentantenhaus. Er gewann und wurde der erste Republikaner aus Georgia im Repräsentantenhaus seit der Reconstruction.[2] 1966 gab Callaway seinen Sitz im Repräsentantenhaus für die Gouverneurswahl in Georgia auf und wurde so der erste Republikaner seit 1876, der für Georgias Gouverneursamt kandidierte.[3] Er gewann gegenüber dem mehrheitlich rassistischen Demokraten Lester Maddox bei der Parlamentswahl, jedoch bei einer Write-In-Bestrebung zur Unterstützung des ehemaligen liberalen Gouverneurs Ellis Arnall verweigerte Callaway eine Stimmenmehrheit. Georgias Wahlgesetz hatte die Auswirkung, dass die staatliche Legislative dazu gedrängt wurde, eine Wahl, unter den zwei Kandidaten mit den meisten Wahlstimmen, vorzunehmen. Mit einer überwältigend dominierter Mehrheit von Demokraten wählte die Legislative Maddox.

In den 1970er zog Callaway nach Colorado. Zwischen 1973 und 1975 war er Heeresstaatssekretär der Vereinigten Staaten und 1976 der erster Wahlkampfmanager von Gerald Ford. Callaway war ein erfolgloser Kandidat bei der republikanischen Nominierung für den US-Senat 1980. Er verlor nämlich gegenüber seiner Herausforderin Mary Buchannan.[4] Der Sitz wurde durch den demokratischen Amtsinhaber Gary Hart gehalten. Callaway war danach Vorsitzender der Republikanischen Partei Colorados und Leiter der GOPAC.

Ein Schwiegersohn, Terry Considine, auch ein Republikaner, stellte sich für die Senatswahl in Colorado 1992 auf und verlor. Er wurde von dem demokratischen (später republikanischen) Kongressabgeordneten Ben Nighthorse Campbell geschlagen.[5]

Literatur[Bearbeiten]

  1. Former Georgia congressman Bo Callaway dies
  2. Our Campaigns: Container Detail.
  3. Our Campaigns: Georgia District 3 Race, November 3, 1964.
  4. Our Campaigns: Colorado Republican Primary for U.S. Senate, September 9, 1980.
  5. Our Campaigns: Colorado Senatorial Race, November 3, 1992.

Weblinks[Bearbeiten]