Howe Sound

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Howe Sound
Howe Sound vom Cypress Mountain

Howe Sound vom Cypress Mountain

Gewässer Straße von Georgia
Landmasse Nordamerika
Geographische Lage 49° 25′ 7″ N, 123° 23′ 35″ W49.418567-123.392944Koordinaten: 49° 25′ 7″ N, 123° 23′ 35″ W
Karte von Howe Sound
Größte Wassertiefe 285 m
Inseln Bowen Island, Gambier Island, ...
Zuflüsse Squamish River

Der Howe Sound ist eine Bucht an der Straße von Georgia im Nordwesten von Vancouver. Sein Eingang befindet sich zwischen West Vancouver, im Greater Vancouver Regional District und Langdale, im Sunshine Coast Regional District. Die Bucht erstreckt sich etwa 44 km weit ins Land, bevor sie bei Squamish endet.

Geographie[Bearbeiten]

Am südlichen Ufer des Howe Sound verläuft der Sea to Sky Highway und verbindet verschiedene Gemeinden. Die größeren Gemeinden sind zuerst am Eingang der Bucht West Vancouver, in der Bucht dann als Nächstes Lions Bay und anschließend Britannia Beach sowie am Ende schließlich Squamish. Das nördliche Ufer ist weitgehend nur sehr dünn besiedelt, an größeren Gemeinden findet sich dort nur Langdale am Eingang zur Bucht.

Inseln im Howe Sound[Bearbeiten]

Im Howe Sound liegend folgende Inseln:

Weiterhin gibt es noch einige kleine und kleinste Insel, wie die Pasley Group, Christie Islet, Pam Rocks oder Woolridge Island. Diese kleinen und kleinsten Inseln sind teilweise im Privatbesitz oder es handelt sich um Indianer-Reservate.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte des Howe Sound beginnt mit dem Erscheinen der First Nation vom Stamm der Squamish und der Shishalh. Die beiden Stämme, die zur Familie der Küsten-Salish gehören, siedelten und jagten in diesem Gebiet seit Jahrhunderten. Mit der spanischen Erkundung der amerikanischen Westküste wurde diese Bucht im Jahr 1791 zuerst als Boca del Carmelo kartografiert. Bei der anschließenden englischen Erkundung durch Kapitän George Vancouver im Jahr 1794 erhielt sie dann ihren heutigen Namen nach dem Admiral der britischen Royal Navy Earl Howe.[1] Ebenso wie der Howe Sound selber, sind auch die meisten Inseln im Sound nach Beteiligten an der Seeschlacht am Glorious First of June benannt.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Seinen wirtschaftlichen Aufschwung nahm das Gebiet am Howe Sound mit der Entdeckung von Kupfer in der Gegend am Britannia Creek im Jahr 1888.[2] Für Jahrzehnte sollten die Kupferminen die wirtschaftliche Grundlage im Gebiet des Howe Sound darstellen. Größere Minenunternehmungen begannen jedoch erst in den Jahren nach 1905. Sie sollten sich dann bis zum Jahr 1929 zur größten Kupfermine im Britischen Empire ausweiten. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann dann der Rückgang der Produktion und im Jahr 1974 wurde die Mine geschlossen. Heute liegt der Schwerpunkt der Wirtschaft auf der Holzwirtschaft und dem Tourismus.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Andrew Scott: The Encyclopedia of Raincoast Place Names: A Complete Reference to Coastal British Columbia. Harbour Publishing, Madeira Park, BC, Oktober 2009, S. 273-274.
  2. „Britannia Mines“. Encyclopedia of British Columbia. Harbour Publishing. 2000