Howl (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Howl – Das Geheul
Originaltitel Howl
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2010
Länge 84 Minuten
Stab
Regie Rob Epstein,
Jeffrey Friedman
Drehbuch Rob Epstein,
Jeffrey Friedman
Musik Carter Burwell
Kamera Edward Lachman
Schnitt Jake Pushinsky
Besetzung

Howl ist ein experimenteller, dokumentarischer Spielfilm von Rob Epstein und Jeffrey Friedman aus dem Jahr 2010. Er basiert auf dem Gedicht Howl von Allen Ginsberg und den Umständen seiner Veröffentlichung.

Handlung[Bearbeiten]

Der Film spielt in den späten 1950er-Jahren in den Vereinigten Staaten. In einem Hauptstrang wird der Dichter Allen Ginsberg (James Franco) durch einen Journalisten zu seinem Werk befragt. Ginsberg gibt ausführlich Auskunft und beschreibt seine rauschhafte Arbeitsweise, den Umgang mit gesellschaftlichen Tabuthemen (Selbstbefreiung, Homosexualität, Gebrauch von Rauschmitteln) und seinen sprachlichen Ansatz, der vor allem auf dem Sound des Jazz beruht.

Der zweite Strang gibt die gerichtliche Auseinandersetzung wieder, die auf die Veröffentlichung des Bandes folgte. In einem berühmt gewordenen Prozess stellte das Gericht 1957 fest, dass die Freiheit des Einzelnen die Veröffentlichung des Gedichtbandes rechtfertigte, auch wenn weite Teile des Textes durch die Öffentlichkeit als anstößig empfunden wurden.

Darüber hinaus gibt es animierte Sequenzen, in denen der Film Szenen und Stimmungen aus den Gedichten aufgreift. In einer als Rückblick in schwarzweiß angelegten vierten Ebene wird das Six Gallery reading abgebildet, das in der Literaturgeschichte als Geburtsstunde der Beat Generation angesehen wird. Die Animationen basieren auf dem 1996 von Ginsberg zusammen mit Eric Drooker veröffentlichten Buch Illuminated Poems. Drooker wirkte bei Animation und Design des Films mit.

Historische Bezüge[Bearbeiten]

Im Film tauchen die wichtigsten Protagonisten der Beat Generation auf. Dazu gehören Neal Cassady, Jack Kerouac und Lawrence Ferlinghetti. Der amerikanische Staranwalt Jake Ehrlich wird von Jon Hamm dargestellt, der durch die Fernsehserie Mad Men berühmt wurde.

Öffentliche Wahrnehmung[Bearbeiten]

Howl lief 2010 sowohl bei der Berlinale als auch beim Sundance Filmfestival im Wettbewerb, konnte aber keinen Preis erringen. Bei den Kritikern löste er ein geteiltes Echo aus.[1][2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.zeit.de/2011/01/Kino-Ginsberg
  2. http://www.film-zeit.de/Film/21250/HOWL/Kritik/