Hubert Curien

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Hubert Curien (* 30. Oktober 1924 in Cornimont; † 6. Februar 2005 in Loury bei Paris) war französischer Forschungsminister und Physiker.

Von 1969 bis 1973 leitete er als Generaldirektor das nationale Forschungszentrum CNRS.

Von 1976 bis 1984 trug Curien als Präsident des Nationalen Zentrums für Weltraumforschung (CNES) die Verantwortung für die französische Weltraumpolitik. Er forcierte die Entwicklung der Ariane-Raketenreihe, weshalb er auch als Vater der Ariane bezeichnet wird.

Zum Forschungsminister berufen wurde er von 1984 bis 1986 und von 1988 bis 1993. Des Weiteren war er auch Präsident des Forum Engelberg, eine wichtige internationale Konferenzplattform zur Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Hubert Curien starb im Alter von 80 Jahren in seinem Wohnhaus in Loury südlich von Paris.

Ehrungen[Bearbeiten]

  • Das 1968 neu entdeckte Mineral Curienit wurde nach ihm benannt.
  • Ihm zu Ehren, als einem der Gründerväter der europäischen Raumfahrt, erhielt am 14. März 2007 der Landeplatz der auf dem Saturnmond Titan abgesetzten Sonde Huygens den Namen Hubert-Curien-Gedenkstätte.

Weblinks[Bearbeiten]