Hubert Käppel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hubert Käppel (* 1951 in Bensberg) ist ein deutscher klassischer Gitarrist und Musikpädagoge.

Leben[Bearbeiten]

Käppel studierte Gitarre unter anderem bei Konrad Ragossnig und Oscar Ghiglia. Mit seinen Interpretationen und Bearbeitungen klassischer Kompositionen, darunter die 6. Klavierpartita von Johann Sebastian Bach und Werken von Johannes Brahms, fand er breite Beachtung[1]. Außerdem konzertiert Käppel in vielen Ländern weltweit.

Besonderen Einfluss erlangte Käppel durch seine pädagogische Tätigkeit. Er leitet die Gitarrenklasse an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, das Internationale Gitarrenfestival Frechen und das Internationale Gitarrenfestival Gevelsberg und gründete 2001 die Gitarrenakademie Koblenz. Die Koblenz International Guitar Competition wurde nach Käppel benannt. Zudem wirkt Käppel häufig als Juror bei internationalen Wettbewerben.

Mit Käppels Gitarrenschule legte er ein Grundlagenwerk für die klassische Gitarrenausbildung vor, als Introducing the guitar auch in einer englischsprachigen Fassung. Zu Käppels Schülern gehören unter anderem die zeitgenössischen Gitarristen Tobias Kassung, Helmut Jasbar und Frank Bungarten.

Diskographie[Bearbeiten]

  • Bach, Granados, Rodrigo und Brouwer. KSG Exaudio, 1981
  • Bach und Kellner. KSG Exaudio, 1985
  • Romantic Guitar Music. KSG Exaudio, 1992
  • Lieder von Brahms, Garcia Lorca und de Falla. KSG Exaudio, 1994 (mit Sabine Fues, Mezzosopran)
  • FÉNIX – International Guitar Quartett. Amphion, 2001 (mit Sotiris Malasiotis, Luciano Marziali und Pirai Vaca)

Referenzen[Bearbeiten]

  1. Harald Wittig: Meilenstein des modernen künstlerischen Gitarrenspiels. In: Akustik Gitarre. 4/2010

Weblinks[Bearbeiten]