Hubert Lepka

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Hubert Lepka (* 1958 in Ried im Innkreis) ist Choreograf und Regisseur.

Leben[Bearbeiten]

Hubert Lepka studierte Gesang (Oper) und zeitgenössischen Tanz am Mozarteum Salzburg und Recht an der Universität Salzburg.
Bekannt wurde Hubert Lepka mit lawine torrèn vor allem durch seine Großrauminszenierungen an ungewöhnlichen Orten.

Taurus Rubens

Dabei fokussiert lawine torrèn Landschaft, Architektur, (lokale) Historie und Mythologie am Originalschauplatz. Die Mittel dazu sind eine Fusion aus Film und neuen Medien mit darstellerischen Elementen; Tänzer, Schauspieler und Maschinen. So diente u.a. die Donau und ihre Ufer („Teilung am Fluss“ anlässlich der Linzer Klangwolke 2005 und „Leviathan“ in Mautern/Krems), ein Gletscher („mars : 2068“ und „Hannibal“ am Rettenbachferner in Sölden) und ein Flughafen ("Taurus Rubens") als Bühne.

Teilung am Fluss

Seit der Gründung bewegt sich lawine torrèn auf dem Scheitelpunkt von Kunst und Wirtschaft. Unternehmen aus Tourismus, Industrie, Architektur und Wirtschaft arbeiteten auf der Suche nach neuen, unkonventionellen Wegen der Kommunikation mit dem Künstlernetzwerk. Gleichzeitig kreiert Hubert Lepka mit Schauspielern, Tänzern, Medienartisten und den darstellenden Maschinen Stücke, die in Zusammenarbeit mit renommierten Theaterhäusern und (Performance-) Kunst Festivals realisiert werden. Einen Beitrag zur Tagung „Kunst und Wirtschaft“ anlässlich des europäischen Forum Alpbach lieferte Lepka im November 2004 unter dem Titel „Das irrationale Kalkül des Überflüssigen“[1].

Repair

1992 gründete er das Künstlernetzwerk lawine torrèn.[2]

Lepka lebt und arbeitet am Passauergut in Moosdorf im südlichen Innviertel, nahe Salzburg.

Werke[Bearbeiten]

  • 1989 108 EB - Kammermusik für vier Motoren und Bedienungspersonal
  • 1992 Newton
  • 1993 Zorn of God
  • 1994 1161 - Panzerknacker Tanzthriller in der Remise der Stieglbrauerei[3]
  • 1995 Die Kraft aus dem Norden Eröffnung des Heizkraftwerk Nord Salzburg[4]
  • 1996 Kalkstadt [5]
  • 1996 Blaustahl Industriegelände Völklinger Hütte (Saarland)[6] * 1999 Leopardenfell der Traktorendichte [7], Oberösterreich
  • 1997 Der halbe Horizont [8]
  • 1997 Die Entführung aus dem Serail Koproduktion [9][10]
  • 1999 Hearing Monkeys Ars Electronica, Posthof Linz
  • 2000 Wildnis Luft Fliegerhorst Zeltweg
  • 2001 Hannibal: Gletscherschauspiel Rettenbachgletscher, Sölden [11] (2001 - 2007)
  • 2002 Love Turn: Miniaturschauspiel nach Leo Tolstoi
  • 2002 Repair
  • 2003 Taurus Rubens Hangar Red Bull, Salzburg Airport
  • 2004 Skyhook
  • 2005 Teilung am Fluss Linzer Klangwolke
  • 2006 Leviathan: Geschichte der Wachau in 60 dramatischen Minuten Mautern/Krems a.d. Donau
  • 2006 mars : 2068: a real time science fiction Rettenbachgletscher, Sölden
  • 2009 Jochen-Rindt-Oper Salzburgring

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Das irrationale Kalkül des Überflüssigen“
  2. lawine torrèn
  3. Stieglbrauerei
  4. Heizkraftwerk Nord Salzburg
  5. Zementwerk Leube
  6. Völklinger Hütte
  7. Festival der Regionen
  8. Red Bull Airshow
  9. Sommerszene Salzburg
  10. Salzburger Festspiele
  11. Sölden

Weblinks[Bearbeiten]