Hugo Maradona

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Hugo Maradona
Spielerinformationen
Voller Name Hugo Hernán Maradona Franco
Geburtstag 9. Mai 1969
Geburtsort Lanús, Buenos AiresArgentinien
Größe 168 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
Argentinos Juniors
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1985/86–1987
1987
1987–1988
1988–1990
1990/91
1990/91
1992
1992–1994
1995
1996
1997–1998
1999
Argentinos Juniors
SSC Neapel
Ascoli Calcio (Leihe)
Rayo Vallecano
Rapid Wien
Deportivo Italia
Club Atlético Progreso
Future Shizuoka
Fukuoka Blux
Avispa Fukuoka
Consadole Sapporo
Club Almirante Brown
19 0(1)
0 0(0)
13 0(0)
64 0(9)
3 0(0)


49 (31)
27 (27)
21 0(8)
56 (15)
Nationalmannschaft
mind. 1985 Argentinien U-16 mind. 4 0(mind. 4)
Stationen als Trainer
2004–2006 Puerto Rico Islanders
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Hugo Maradona, vollständiger Name Hugo Hernán Maradona Franco, (* 9. Mai 1969 in Lanús, Buenos Aires) ist ein ehemaliger argentinischer Fußballspieler.

Spielerkarriere[Bearbeiten]

Verein[Bearbeiten]

Der "Turquito" genannte, 1,68 Meter große Mittelfeldakteur Hugo Maradona ist der jüngste Bruder von Diego Maradona.[1] Nachdem er bereits der Jugendmannschaft der Argentinos Juniors angehörte und am 16. März 1986 bei der 2:3-Niederlage gegen die Boca Juniors in der Primera División debütierte[2], stand er zu Beginn seiner Karriere in den Spielzeiten 1985/86 und 1986/87 im Kader des Erstligisten, für den der in diesem Zeitraum 19 Erstligapartien absolvierte und einen Treffer erzielte.[3] Anschließend wechselte er nach Italien zum SSC Neapel, konnte sich jedoch nicht durchsetzten und wurde an Ascoli Calcio verliehen.[4] 13-mal wurde er beim Klub aus der Region Marken 1987/88 in der Serie A eingesetzt, blieb aber ohne persönlichen Torerfolg. In der Saison 1988/89 bestritt er 35 Spiele (sechs Tore) in der Segunda División bei Rayo Vallecano und stieg mit dem spanischen Verein in die Primera División auf. In der Erstligaspielzeit 1989/90 fügte er seiner Einsatzstatistik 29 Ligapartien und drei Tore hinzu. 1990/91 lief er dreimal (kein Tor) für Rapid Wien in der österreichischen 1. Bundesliga auf. In derselben Saison wird auch eine Station in Venezuela bei Deportivo Italia für ihn geführt. 1992 spielte er in der uruguayischen Primera División für den Club Atlético Progreso. In jenem Jahr wechselte er nach Japan. Dort war er fortan 1992, 1993 und 1994 bei Future Shizuoka aktiv und traf bei 49 Ligaeinsätzen 31-mal ins gegenerische Tor. Fukuoka Blux im Jahr 1995 (27 Spiele/ 27 Tore), Avispa Fukuoka 1996 (21/8) und Consadole Sapporo von 1997 bis 1998 (56/15) waren seine nachfolgenden Arbeitgeber. Als letzte Karrierestation wird in der Saison 1999/00 Club Almirante Brown für ihn geführt. [3] Beim seinerzeit in der Nacional B spielenden Klub beendete er 1999 seine Karriere. 236 Spiele und 100 Tore standen am Karriereende insgesamt für ihn zu Buche.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Maradona war Mitglied der argentinischen U-16-Auswahl. Mit ihr gewann er bei der U-16-Südamerikameisterschaft 1985 im heimischen Argentinien den Titel. Dabei steuerte er beim 3:2-Sieg über Brasilien zwei Treffer bei.[5] Er gehörte ebenfalls dem Kader Argentiniens bei der U-16-Weltmeisterschaft 1985 in der Volksrepublik China an. Dort kam er in allen drei Gruppenspielen zum Einsatz und erzielte zwei Treffer. Sein Team schied jedoch bereits in der Vorrunde aus.[6]

Nach der aktiven Karriere / Trainertätigkeit[Bearbeiten]

2001 trainierte er im Rahmen eines geplanten Comebacks bei Miami Fusion in der Major League Soccer mit, dass jedoch schließlich nicht stattfand. In jenem Jahr ließ Maradona sich mit seiner Frau in Boynton Beach im US Bundesstaat Florida nieder. Das Ehepaar hat zwei Töchter und einen Sohn.[7] Von 2004 bis 2006 trainierte er die Puerto Rico Islanders.[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hugo Maradona, brother of Argentina's favorite son, keeps eye on World Cup from Greenacres bakery (spanisch) auf palmbeachpost.com vom 4. Juni 2010, abgerufen am 22. November 2014
  2. Fútbol: Hugo Maradona, la promesa de crack, jugó en San Nicolás auf diarioelnorte.com.ar vom 1. Juli 2014, abgerufen am 23. November 2014
  3. a b Profil auf playerhistory.com, abgerufen am 22. November 2014
  4. Fútbol: Hugo Maradona, la promesa de crack, jugó en San Nicolás auf diarioelnorte.com.ar vom 1. Juli 2014, abgerufen am 23. November 2014
  5. Fútbol: Hugo Maradona, la promesa de crack, jugó en San Nicolás auf diarioelnorte.com.ar vom 1. Juli 2014, abgerufen am 23. November 2014
  6. FIFA-Statistik-Profil auf fifa.com, abgerufen am 22. November 2014
  7. Hugo Maradona, brother of Argentina's favorite son, keeps eye on World Cup from Greenacres bakery (spanisch) auf palmbeachpost.com vom 4. Juni 2010, abgerufen am 22. November 2014
  8. Fútbol: Hugo Maradona, la promesa de crack, jugó en San Nicolás auf diarioelnorte.com.ar vom 1. Juli 2014, abgerufen am 23. November 2014