Hugo von Bosch

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Hugo von Bosch

Hugo Ritter von Bosch (* 2. Januar 1782 in Schillingsfürst; † 7. August 1865 in München) war ein geadelter bayerischer Generalleutnant.

Leben[Bearbeiten]

Hugo von Bosch trat 1795 in den Offiziersdienst der Grafschaft Hohenlohe-Schillingsfürst. 1806 wechselte er als Oberleutnant in die Dienste der Bayerischen Armee über. Man beförderte ihn 1810 zum Hauptmann, 1824 zum Major, 1834 zum Oberstleutnant und 1839 zum Oberst. In dieser Stellung wurde er 1841 Kommandeur des Bayerischen Infanterie-Leib-Regiments; als erster, der keinen Adelstitel trug. 1844 avancierte Bosch zum Generalmajor und Brigadier, er übernahm als Kommandant die Bundesfestung Ulm. 1850 verlieh ihm der König das Ritterkreuz des Verdienstordens der Bayerischen Krone und erhob ihn in den persönlichen Adelsstand eines Ritter von.[1] 1852 wurde er Generalleutnant und Chef der 4. Bayerischen Division,[2] 1861 Präsident des Generalauditoriums.

Vom 11. Dezember 1861 bis 20. Januar 1862 und vom 11. Juli 1863 bis 26. Juli 1863 amtierte Hugo von Bosch als Ministerverweser des Kriegsministeriums.

Literatur[Bearbeiten]

Walter de Gruyter: Große Bayerische Biographische Enzyklopädie, 2005, Seite 209, ISBN 3110973448; Digaitalscan

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Regierungsblatt für das Königreich Bayern, Nr. 36, München, 3. Juli 1850, Spalte 539 des Jahrgangs
  2. Bayerischer Armeebefehl vom 18. August 1852