Hugo von Fosses

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hugo von Fosses (* um 1093 in Fosses-la-Ville; † 10. Februar 1164 in Prémontré) war Nachfolger von Norbert von Xanten als Abt der Abtei Prémontré, des Mutterklosters der Prämonstratenser. Er wurde vermutlich in Fosses erzogen und war Kaplan des Bischofs Burchard von Cambrai (1115–1131). Ludwig VI. wollte ihn zum Bischof von Chartres machen, was er aber ablehnte. 1119 schloss er sich Norbert an und wurde 1125 Abt, 1134 auch Generalabt des Ordens. Er erwies sich als guter Organisator; zu seinen Lebzeiten wurden 120 Klöster gegründet. Nach seinem Tod wurde er zunächst in der Abteikirche begraben. Seine Gebeine lagen lange Zeit im Kloster Bois-Seigneur-Isaac in Belgien. Heute liegen sie in San Norberto in Rom (Generalat des Praemonstatenser-Ordens).

Hugo de Fosses, Glasmalerei von Andreas Armin d´Orfey, Curia Generalizia dei Premostratensi

Hugo von Fosses wurde von der katholischen Kirche seliggesprochen, seine Attribute sind: Kirchenmodell, Abtsstab und Kelch.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hugues de Fosses – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien