Hugo von Saint-Cher

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Hugo von Saint-Cher (* um 1200 in Saint-Cher (Dauphiné); † 19. März 1263 in Orvieto; frz. Hugues de Saint-Cher, lat. Hugo de Sancto Caro) war Dominikaner, Kardinal, Berater und Diplomat von Gregor IX. und Innozenz IV. sowie einer der einflussreichsten Bibelkommentatoren des Mittelalters.

Leben[Bearbeiten]

In Paris studiert Hugo Theologie, Philosophie und Jurisprudenz. Seine Karriere beginnt 1225 mit seinem Eintritt in den Dominikanerorden. Bereits 1227 ist er Provinzial seines Ordens in Frankreich, bevor er 1230 Prior der Pariser Abtei St. Jacques wird.

Gregor IX. macht ihn 1233 zu seinem Gesandten in Konstantinopel. Von Papst Innozenz IV. 1244 zum Kardinalpriester von Santa Sabina erhoben, nimmt er im darauffolgenden Jahr am Ersten Konzil von Lyon teil. Nach dem Tode Friedrichs II. wird er Gesandter im Heiligen Römischen Reich.

Werke[Bearbeiten]

  • Flores Cassiani - MS-B-56. Westdeutschland (?), Handschrift aus dem 1. Viertel des 14. Jh. (Digitalisat)

Weblinks[Bearbeiten]

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