Humanitas

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Dieser Artikel behandelt den Begriff humanitas; für die Loge der Freimaurer siehe Humanitas (Großloge).

Der antike lateinische Begriff humanitas bezeichnet allgemein das Menschsein sowie die Normen und Verhaltensweisen, die den Menschen überhaupt erst ausmachen. Er wurde oft in enge Verwandtschaft zur paideia gesetzt.

Für Marcus Tullius Cicero beschreibt humanitas unter anderem sowohl die Möglichkeiten als auch die Beschränkungen des Menschen, die diesen damit auch vom Tier unterscheiden. Der Wertbegriff wurde von römischen Autoren oft als Synonym für sittliche und geistige Bildung verwendet (vgl. Humanität) und wurde im Renaissance-Humanismus neu aufgegriffen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Christoph Horn, Christof Rapp: Wörterbuch der antiken Philosophie. München 2002, S. 200f.
  • Rudolf Rieks: Homo, humanus, humanitas. Zur Humanität in der lateinischen Literatur des 1. nachchristlichen Jahrhunderts. W. Fink, Tübingen 1967.