Humboldt-Forum

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Humboldt-Forum
Modell des Berliner Humboldt-Forum vom Gewinner des Architurwettbewerbes November 2008 Franco Stella

Modell des Berliner Humboldt-Forum vom Gewinner des Architurwettbewerbes November 2008 Franco Stella

Daten
Ort Berliner Spreeinsel in Berlin-Mitte
Bauherrin Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum
Baustil Repliken der Stile des Berliner Stadtschlosses und Neubau
Baujahr Beginn seit 2013
Koordinaten 52° 31′ 3″ N, 13° 24′ 10″ O52.517513.402777777778Koordinaten: 52° 31′ 3″ N, 13° 24′ 10″ O

Das Humboldt-Forum bzw. Humboldtforum wird als ein Forum für Kultur, Kunst und Wissenschaft in der teilweisen Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses eingerichtet. Dazu werden drei der Barockfassaden wiederaufgebaut, am Ostflügel zur Spree hin entsteht eine Neuschöpfung des Architekten Franco Stella. Es wird einen Nutzungsraum bieten, in dem sich – angesichts des geistigen Erbes von Alexander und Wilhelm von Humboldt – Bildung, Wissen und Kultur entfalten und zugänglich machen lässt. Auch das Stadtschloss wird als historische Keimzelle von Berlin und Ort wechselvoller Geschichte wieder im Stadtbild erlebbar.

Am 12. Juni 2013 fand die Grundsteinlegung für das Humboldt-Forum statt, die Eröffnung soll im Jahr 2019Vorlage:Zukunft/In 5 Jahren erfolgen.[1]

Städtebauliche Situation[Bearbeiten]

Lage des ehemaligen Schlosses etwa 1930 im alten Cölln, markiert in einer aktuellen Karte von Berlin-Mitte.
Alexander von Humboldt als Forschungsreisender in Übersee (Friedrich Georg Weitsch, 1806)

Bauherr ist die Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum mehrerer Institutionen in der Bundesrepublik Deutschland. Nach dem Willen der Verantwortlichen wurde im Juni 2013 mit dem Bau des Humboldt-Forums in zentraler Stelle in Berlin am Schlossplatz begonnen. Der 2006–2009 erfolgte Abriss des Palasts der Republik aus den 1970er Jahren ermöglichte diesen Neubau an der Position des alten Schlosses.

Das Gebäude wird nach Fertigstellung dem baulichen Volumen, der Lage und dem größten Teil der Fassadengestaltung dem barocken Berliner Stadtschloss entsprechen und wie dieses den point de vue und Abschluss der barocken Monumentalachse des Boulevards Unter den Linden bilden, der seinerseits das Ostende einer über mehrere Kilometer nach Westen ausgreifenden Ost-West-Achse ist.

Die Hauptausrichtung mit der vorgesehenen Fassadenreplik des ursprünglichen Schlosses erfolgt nach Westen, die modernere Ansicht wird der Planung nach östlich der Spree zugewandt sein. Die räumliche Nähe zur benachbarten Humboldt-Universität kommt der Einbeziehung der Wissenschaft in das Konzept für das Humboldt-Forum entgegen.

Planung und Entwicklung[Bearbeiten]

Politische Beschlüsse, Vorbereitung[Bearbeiten]

Basierend auf dem Beschluss des Deutschen Bundestages vom 4. Juli 2002,[2] nach Anhörung internationaler Fachleute und unter Beteiligung von Land und Stadt Berlin wurde in den Jahren 2003 bis 2007 ein umstrittenes Vorhaben zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses auf den Weg gebracht. Der Name Humboldt-Forum wurde im Vorfeld der Planungen für das noch genauer zu entwickelnde Nutzungskonzept des Neubaus vorgeschlagen. Er soll an das Wirken der Brüder Alexander und Wilhelm von Humboldt erinnern und in diesem Sinne auf den Humanismus, „die große Geschichte deutscher und Berliner Wissenschaft, aber auch auf die Faszination des kulturell Entfernten“ verweisen.[3]

Sowohl der damalige Bundestagsbeschluss als auch der vom 13. November 2003 beinhalten das Festhalten an einer Replik der drei barocken Fassaden (Nord-, West- und Südseite) des Berliner Stadtschlosses sowie drei Rekonstruktionen der barocken Fassaden innerhalb des Schlüterhofs. Da der Bund als Bauherr für die Bebauung des Schlossplatzes in Berlin mit dem Humboldt-Forum einzustehen hat, stimmte am 4. Juli 2007 das Bundeskabinett dem Forum-Neubau nach dem Konzept des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zu.

Architektenwettbewerb[Bearbeiten]

Am 26. November 2007 wurde zusammen mit dem damaligen Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee in Berlin ein Architektenwettbewerb für das Gebäude des Humboldt-Forums ausgelobt und am 21. Dezember 2007 veröffentlicht. Das Forum solle im Zentrum Berlins zur städtebaulichen Neugestaltung beitragen und einen internationalen kulturellen Dialog der Kunst und der Wissenschaft in einem dafür nach hohen Maßstäben angemessenen Neubau ermöglichen. Nach Architektenauswahl im Juni 2008 für den eigentlichen Wettbewerb (2. Phase) sollte die Jury im November 2008 über die eingereichten Architektenentwürfe entscheiden. In die Jury wurden 15 Preisrichter berufen, darunter u. a. die Architekten David Chipperfield (London), Giorgio Grassi (Mailand), Petra Kahlfeldt (Berlin), Peter Kulka (Dresden), Vittorio Magnago Lampugnani (Mailand) und Hans-Günter Merz (Stuttgart und Berlin) sowie Gesine Weinmiller (Berlin).

Da die dreiseitige Gestaltung der Fassaden des Humboldt-Forums als Replik des seinerzeitigen Berliner Stadtschlosses und des Schlüterhofes sowie eine Kuppel-Ausbildung als Wettbewerbsvorgabe festgelegt waren, war nur die Gestaltung des Neubaus nach Osten und im Inneren – mit Ausnahme des Schlüterhofs – offen. Die Grenzen zwischen Ausstellungs- und Tagungsräumen sollten fließend sein, um der Öffnung für weltweite Kultur- und Themen-Präsentationen Rechnung zu tragen.

Der Architektenwettbewerb wurde am 28. November 2008 durch Prämierung der Entwürfe zum Neubau des Humboldt-Forums abgeschlossen. Zugelassen für die zweite Wettbewerbsphase waren 30 Entwürfe. Nach zweitägigen Beratungen des Preisgerichtes und nach einstimmigem Entscheid gaben der Jury-Vorsitzende Vittorio Lampugnani und Minister Wolfgang Tiefensee vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung bekannt, dass im Architektenwettbewerb für den Neubau des Humboldt-Forums der Entwurf des Architekturbüros Franco Stella aus Vicenza (Norditalien) mit dem ersten Preis prämiert wurde. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert. Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben, hingegen wurden vier Bewerber mit dem dritten Preis für ihre Entwürfe ausgezeichnet sowie ein Sonderpreis für einen Glasbau anstelle einer Kuppelausbildung über dem Humboldt-Forum ausgereicht. Der Entwurf Stellas sieht neben den vorgeschriebenen Schlossfassaden eine Rekonstruktion der Stüler-Kuppel mit der Schlosskapelle vor. Die Ostfassade zur Spree hin wird ein zurückhaltender, durch eine Fuge vom historisierenden Neubau getrennter Block mit Loggien bilden. Der Baubeginn wurde für 2010 angestrebt, die Fertigstellung für 2013,[4] allerdings musste die Bundesregierung den Baubeginn des Humboldt-Forums im Rahmen der Sparbeschlüsse vom Juni 2010 auf das Jahr 2014 verschieben. Die inhaltlichen Planungen gehen dennoch weiter.

Einspruch[Bearbeiten]

Am 10. September 2009 erklärte die Vergabekammer des Bundeskartellamtes, basierend auf einen Einspruch des im Wettbewerb unterlegenen Hans Kollhoff, dass die Entscheidung der Wettbewerbskommission für den Entwurf von Franco Stella nicht den Ausschreibungskriterien entsprach und der im Juni 2009 abgeschlossene Vertrag des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung mit Stella damit nichtig ist.[5] Trotz der vom Bundesbauministerium umgehend angekündigten Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf gegen die Entscheidung der Vergabekammer[6] war damit der weitere Fortgang der Bauarbeiten wieder offen.

Der Bau[Bearbeiten]

Computervisualisierung des Berliner Stadtschlosses als Residenz für das Humboldt-Forum. Links davon der Berliner Dom, rechts die rötliche Werbefassade für die Rekonstruktion der Berliner Bauakademie am Schinkelplatz. Blick von Norden über den Lustgarten.

Baubeginn und Fertigstellung[Bearbeiten]

Die Bauarbeiten begannen im März 2013. Am 12. Juni 2013 legte Bundespräsident Joachim Gauck den Grundstein.[7]

Seit dem 29. Juni 2011 informiert die temporär auf dem Schlossplatz aufgestellte Humboldt-Box mit Ausstellungen und Veranstaltungen über die nächsten Schritte auf dem Weg zum Humboldt-Forum.[8]

Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum[Bearbeiten]

Ein Stück Musterfassade des Stadtschlosses

Als Bauherrin, Eigentümerin und Betreiberin des Humboldtforums tritt die Mitte 2009 gegründete Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum auf. Sie koordiniert und bündelt die Interessen der Nutzer, richtet eine ständige Ausstellung Historische Mitte Berlin – Identität und Rekonstruktion aus und akquiriert Spenden für die Wiedererrichtung der historischen Fassaden und den Bau des Humboldtforums.[9]

Ausführung[Bearbeiten]

Die Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum hat (entsprechend der Pressemitteilung 1/2013 vom 4. Februar 2013) als Auftraggeberin den Auftrag für die Rohbauarbeiten für das Berliner Schloss – Humboldtforum an die Hochtief Solutions AG mit Sitz in Hannover am 1. Februar 2013 unterzeichnet. Demnach hat die beauftragte Bauunternehmung im März 2013 mit den Rohbauleistungen zu beginnen und diese in der zweiten Hälfte des Jahres 2015 fertigzustellen. Noch keine Verlautbarung erfolgte über die Auftragssumme, sie bewege sich aber innerhalb der geplanten Budgetierung.

Bauwerk[Bearbeiten]

Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses. Im Februar 2014 stehen bereits die Wände des Erdgeschosses.

Dem neuen Humboldt-Forum werden ca. 55.000 m² Flächen zur Verfügung stehen, wovon der größte Anteil voraussichtlich durch den Bund für außereuropäische Sammlungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz genutzt werden sollen. Da der nicht vom Bund verplante Flächenbereich von ca. 5.000 m² kleiner ausfällt als ursprünglich vorgesehen, reduziert sich auch der Berliner Baukostenanteil.

Kosten[Bearbeiten]

Es gibt unterschiedliche Angaben über die zu erwartenden Kosten. Der Bundesbauminister möchte mit 552 Millionen Euro Baukosten einschließlich Aufwendungen für die Erstausstattung auskommen; das Land Berlin trägt 32 Millionen Euro.

Nicht bekannt ist, ob hierbei die Kosten für den Umzug der außereuropäischen Sammlungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz vom alten Standort in den Neubau berücksichtigt sind. Entlastend dürften die Grundstückserlöse für die attraktiven Areale der Stiftung in Dahlem zu Buche schlagen, die nach dem Umzug in das Humboldtforum nicht mehr benötigt werden.

Als bereits eingeplanter Anteil werden rund 80 Millionen Euro an Spenden erwartet – wie bei der Dresdner Frauenkirche sind einige US-Amerikaner an Spendensammlungen bereits aktiv beteiligt. Zu den engagierten US-amerikanischen Persönlichkeiten gehören u. a. der frühere Außenminister Henry Kissinger und der Immobilienhändler Richard B. Cohen, die auch dafür sorgen, dass sich die Spendenaktion in den USA verbreitet.

Keiner der 30 Entwürfe in der Endrunde des Architektenwettbewerbes zum Neubau des Humboldtforums blieb im festgelegten Kostenrahmen.[10]

Nutzung[Bearbeiten]

Als Nutzungskonzept für den Komplex hatte der Abschlussbericht der Expertenkommission im Jahr 2002 empfohlen, ein Humboldt-Forum im Schloss zu errichten.[11] Hierzu sollen die Sammlungen der außereuropäischen Kunst der Stiftung Preußischer Kulturbesitz aus dem Museumszentrum Dahlem in das Schloss verlegt werden und zusammen mit den Sammlungen der europäischen Kunst auf der Museumsinsel einen Ort der Weltkultur bilden. Ergänzt wird diese Vorstellung mit der Errichtung des Wissenschaftsmuseums (unter anderem medizinische Sammlungen Rudolf Virchows) und einer zum Konzept passende Büchersammlung der Zentral- und Landesbibliothek Berlin sowie der Staatsbibliothek zu Berlin. Ein „Agora“ genanntes Veranstaltungszentrum soll dem Dialog der Kulturen der Welt dienen.[12]

Das neue Schloss soll dementsprechend nicht nur um des Schlosses willen entstehen, sondern konkrete Aufgaben übernehmen. Auf diese Weise soll an die wissenschaftlich-kulturelle Vergangenheit des Ortes angeknüpft werden, an dem sich Staat (Schloss), Kirche (Dom), Wissenschaft (Museen) und Militär (Zeughaus) vereinen.[13]

Seit 1989 existiert mit dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin bereits eine Institution mit einem ganz ähnlichen Themenschwerpunkt. Das von der Bundesregierung finanzierte Zentrum für zeitgenössische außereuropäische Kunst hat seinen Sitz bisher in der Kongresshalle im Tiergarten. Wie das Haus der Kulturen der Welt zu dem geplanten Humboldt-Forum in Bezug stehen soll, ist noch nicht geklärt.[14]

Das ehemalige Berliner Stadtschloss als Sitz des Deutschen Kaisers hatte grundsätzlich eine andere Funktion als das heute geplante Humboldt-Forum. Es bildete damals mit dem Alten Museum (Kultur), Berliner Dom (Protestantismus), Zeughaus (Militär) ein programmatisches Gebäudeensemble im Mittelpunkt der preußischen Hauptstadt. Heute befindet sich das politische Zentrum der Bundesrepublik Deutschland, abgesehen von den Ministerien, seit dem Umzug des Bundeskanzleramtes aus dem Staatsratsgebäude an seinen heutigen Platz westlich des Reichstagsgebäudes und dem Abriss des Palastes der Republik überwiegend am Spreebogen. Der Bundespräsident hat als deutsches Staatsoberhaupt seinen Amtssitz im Schloss Bellevue.

Verkehrskonzept[Bearbeiten]

Anfang der 2010er Jahre wurden verschiedene Verkehrslösungen für die durch das Humboldt-Forum erweiterte Museumsinsel diskutiert. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung möchte die Durchquerung des Lustgartens mit einem Verkehrsstrom von bis zu 35.000 Fahrzeugen pro Tag beibehalten. Der ADAC hat ein Alternativkonzept zur Umfahrung entwickelt, das allerdings für den Bereich Marx-Engels-Forum gravierende Nachteile mit sich bringt. Daher wurden weitere Alternativen vorgeschlagen, die den Verkehr weitläufig umleiten, um ein zusammenhängendes verkehrsberuhigtes Forum zu schaffen, das aus Museumsinsel mit Lustgarten sowie Marx-Engels-Forum und Nikolaiviertel besteht.[15]

Freiflächenwettbewerb[Bearbeiten]

Planungsgrundlage des Berliner Senats für die Gestaltung des Schlossplatzes

Im September 2012 lobte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung als Eigentümerin der Grundstücke einen internationalen, offenen Freiflächenwettbewerb für den Schlossplatz, die Schlossfreiheit und den Südteil des Lustgartens aus. Der Wettbewerb soll zahlreiche technische Fragen beantworten (u. a. Feuerwehr, Aufstellflächen für Versorgungsfahrzeuge, Fluchtwege, Fahrradstellplätze, Behindertenparkplätze) aber auch gestalterische Antworten für das Erscheinungsbild der verbliebenen Freiflächen geben. Die Planungen sollen den U-Bahnhof Museumsinsel einbinden und – nach dem Verzicht der Firma Thyssen-Krupp auf ihren Hauptstadtrepräsentanzbau An der Stechbahn – eine Antwort auf die künftige Funktion dieser Freifläche geben.

Öffentlich kontrovers diskutiert wird eine Wiederkehr von erhaltenen, sich an anderen Orten in Berlin befindlichen Kunstwerken, die zum Teil extra für ihren ursprünglichen Standort vor dem Schloss geschaffen oder angeschafft wurden. Hierzu gehören der Neptunbrunnen, die Rossebändiger als korrespondierende Figuren zu den im gleichen Jahr (1842) aufgestellten Figuren Löwenkämpfer und Amazone vor dem Alten Museum, die Adlersäule anstelle des historischen Münzturms sowie die gesamte Anmutung der Platzflächen. Während die Berliner Denkmalpflege für einen Verbleib der Kunstwerke an ihren nach dem Zweiten Weltkrieg zugewiesenen Plätzen votierten, setzen sich zahlreiche Bürgervereine für eine Rückkehr an die historischen Standorte ein. Die Vorgaben des Senats (siehe Plan) sowie die schon ausgeführten neuen Straßen machen eine, an historische Vorbilder angelehnte, Gestaltung unwahrscheinlich.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Humboldtforum online: „(…) Bau des Humboldtforums bis zu seiner Eröffnung im Jahr 2019“
  2. Beschluss des Deutschen Bundestages vom 4. Juli 2002 (pdf-Datei)
  3. Julian Nida-Rümelin: Vorkonzept für eine künftige Nutzung des Berliner Schloss-Areals „Humboldt-Forum“, 29. Oktober 2001, Materialien der Internationalen Expertenkommission Historische Mitte Berlin (pdf-Datei)
  4. Tiefensee: Berliner Stadtschloss bis Ende 2013 fertig. In: Der Tagesspiegel, 22. November 2008
  5. Andreas Kilb: Berliner Stadtschloss: Blamiertes Preußen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. September 2009
  6. Pressemitteilung Nr.: 277/2009 des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vom 11. September 2009
  7. Gauck legt Grundstein für Berliner Schloss am 2. Juni 2013, abgerufen am 13. Juni 2013
  8. Pressemitteilung vom 9. September 2010: Verschiebung des Baubeginns
  9. Stiftungszweck auf der Website der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum
  10. Vgl. Das Schloss könnte aus dem Rahmen fallen. In: Der Tagesspiegel, 29. November 2008
  11. Siehe: V. Empfehlungen. In: Historische Mitte Berlin. Abschlussbericht. (PDF; 1,5 MB)
  12. Letzte Ausfahrt Agora. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. Dezember 2010.
  13. Die Internationale Expertenkommission „Historische Mitte Berlin. Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, abgerufen am 18. Dezember 2012.
  14. Bye-bye, Abendland. In: Zeit Online vom 3. Juli 2009
  15. Nähere Informationen bei www.berlinertourguide.com