Humboldt (Schiff)

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Dieser Artikel behandelt das peruanische Schiff. Zu weiteren nach Humboldt benannten Schiffen siehe: Alexander von Humboldt (Begriffsklärung)
Humboldt
BAP Humboldt.jpg
p1
Schiffsdaten
Flagge PeruPeru Peru
Schiffstyp Forschungsschiff
Rufzeichen OASC
Heimathafen Callao
Eigner Instituto del Mar del Perú (IMARPE)
Bauwerft SIMA-PERÚ S.A.
Baunummer 32
Kiellegung 3. Januar 1977
Stapellauf 13. Oktober 1978
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
75,2 m (Lüa)
66,0 m (Lpp)
Breite 12,6 m
Tiefgang max. 4,2[1] m
Verdrängung 1731[2]
Vermessung 1980 BRT[3]
 
Besatzung 40[1]
Maschine
Maschine 2 × B&W-Dieselmotoren
Maschinen-
leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat
1.450 PS (1.066 kW)
Geschwindigkeit max. 14[1] kn (Err km/h)
Propeller 2 × Verstellpropeller
Transportkapazitäten
Tragfähigkeit 600 tdw
Zugelassene Passagierzahl 40 Wissenschaftler[1]
Sonstiges
Registrier-
nummern

IMO-Nr. 7607376

Die Humboldt ist ein peruanisches Fischereiforschungsschiff.

Geschichte[Bearbeiten]

Das als Fischtrawler konzipierte Schiff wurde auf der peruanischen Werft SIMA-PERÚ S.A. mit technischer und finanzieller Hilfe der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit gebaut. Die Kiellegung fand am 3. Januar 1977, der Stapellauf am 13. Oktober 1978 statt. Die Fertigstellung des Schiffes erfolgte 1980.

Namensgeber des Schiffes ist der Naturforscher Alexander von Humboldt. Das Schiff war in die Feierlichkeiten in Peru zum Andenken an Humboldts amerikanische Forschungsreise eingebunden. Zu diesem Anlass erschien 2002 auch eine Briefmarke, die neben einem Porträt Humboldts auch das Schiff zeigt.[4]

Aufgaben[Bearbeiten]

Zu den Hauptaufgaben des Schiffes gehören die Überwachung der Fischbestände, insbesondere die der Sardellen und Sardinen im Humboldtstrom sowie meereskundliche Forschung vor der peruanischen Küste. Im Südsommer wird das Schiff auch für Forschungsfahrten in der Antarktis eingesetzt.[3]

Technische Daten und Ausstattung[Bearbeiten]

Das Schiff wird von zwei B&W-Dieselmotoren mit einer Leistung von 1450 PS angetrieben. Für die Stromversorgung stehen zwei Deutz-Generatoren mit einer Leistung von 388 bzw. 188 kW zur Verfügung. Das Schiff ist mit einem Bugstrahlruder ausgerüstet.

Das Schiff verfügt über eine Reichweite von bis zu 10.000 Seemeilen. Es kann rund 37 Tage ununterbrochen auf See bleiben.[1]

An Bord befinden sich mehrere Labore sowie ein Laderaum mit 100 m³ Fassungsvermögen. Das Schiff bietet 40 Besatzungsmitgliedern und 40 Wissenschaftlern Platz.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Vessel Data and Contact Information for the Humboldt, Research Ship Schedules & Information. Abgerufen am 19. November 2012.
  2. Carcacteristicas Técnicas, Instituto del Mar del Perú (IMARPE). Abgerufen am 19. November 2012.
  3. a b Gerhard Kortum: Das peruanische Fischereiforschungsschiff „Humboldt“, „Alexander von Humboldt“ als Name für Forschungsschiffe vor dem Hintergrund seiner meereskundlichen Arbeiten, 2002. Abgerufen am 19. November 2012.
  4. 200 Años de la llegada Alexander von Humboldt. Abgerufen am 19. November 2012.

Weblinks[Bearbeiten]