Hundetagesstätte

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Eine Hundetagesstätte (Huta) ist eine Tierpension, die – ähnlich wie bei Kindern in einer Kindertagesstätte – als Tagesbetreuung für Hunde dient. Das ursprüngliche Konzept stammt aus den USA.

Konzept[Bearbeiten]

Berufstätige können bei Bedarf ihren Hund in der Hundetagesstätte abgeben und am Abend wieder abholen. Das Tier selber wird entweder in geräumigen Zimmern oder Zwingern untergebracht. Auch Scheunen, Hallen oder Freilaufflächen werden angeboten. Die Gasthunde werden einzeln, in Paaren oder im Rudel betreut.

Viele Hundetagesstätten setzen auf Rudelhaltung. Diese birgt aber auch ein großes Problempotenzial in sich, wenn zum Beispiel die unterschiedlichen Verhaltensweisen der einzelnen Hunde nicht genau bekannt sind. Daher sind jeweils entsprechende Auflagen in Städten mit einer Hundetagesstätte zu beachten. Eine Ausbildung als Tierpfleger oder Sachkundenachweis ist Pflicht für die Betreiber.

Die Zahl der Hunde in der Gruppe (Rudel) variiert. Viele bieten dies im privaten Rahmen an. Dort ist die Anzahl der Hunde meist durch die Räumlichkeiten auf etwa 8 bis 10 Tiere begrenzt. Einige wenige Einrichtungen betreuen 30 bis 40 Hunde in der „offenen Gruppe“. Diese Rudelhaltung erfreut sich immer mehr Beliebtheit unter den Hundebesitzern, da diese dem Bild der oben erwähnten artgerechten Haltung entspricht. Allerdings ist nicht jeder Hund für diese Art der Unterbringung geeignet.

Neben der Tagesbetreuung bieten viele Einrichtungen auch einen Urlaubsservice in Form von Übernachtungsmöglichkeiten für den Urlaub ohne Hund oder über das Wochenende.