Hundsheim
| Hundsheim | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Niederösterreich | |
| Politischer Bezirk: | Bruck an der Leitha | |
| Kfz-Kennzeichen: | BL | |
| Fläche: | 13,45 km² | |
| Koordinaten: | 48° 7′ N, 16° 51′ O48.11666666666716.85233Koordinaten: 48° 7′ 0″ N, 16° 51′ 0″ O | |
| Höhe: | 233 m ü. A. | |
| Einwohner: | 603 (1. Jän. 2012) | |
| Bevölkerungsdichte: | 45 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 2405 | |
| Vorwahl: | 0 21 65 | |
| Gemeindekennziffer: | 3 07 15 | |
| NUTS-Region | AT127 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Gemeindestraße 42 2405 Hundsheim |
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| Politik | ||
| Bürgermeister: | Gerhard Math (SPÖ) | |
| Gemeinderat: (2010) (15 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Hundsheim im Bezirk Bruck an der Leitha | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Hundsheim ist eine Gemeinde mit 603 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Bruck an der Leitha, dem östlichsten Bezirk Niederösterreichs an der Grenze zur Slowakei.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Hundsheim gehört zum niederösterreichischen Industrieviertel, ist aber agrarisch und durch seine Lage am Südhang des Hundsheimer Berges (480 m) geprägt. Die Fläche der Gemeinde umfasst 13,42 Quadratkilometer. 28,02 Prozent der Fläche sind bewaldet.
Der Ort hat die Form zweier kompakter, leicht ansteigender Häuserzeilen, in deren Mitte die kleine Kirche steht. Am Ostende beginnt der Wanderweg zum Weißen Kreuz und auf den Hundsheimerberg. In den Klippen über dem Dorf befindet sich ein Fliegerdenkmal und die Günterhöhle. 1 km westlich entstand am Fuße des Hexenberges die Neue Siedlung und ein Sportzentrum.
Die tektonisch vielfältige Geologie zwischen Hundsheimer- und Spitzerberg, wo sich ein Segelflugzentrum befindet, wird durch einige Steinbrüche wirtschaftlich genützt. An den sanften Südhängen wird etwas Weinbau betrieben, die daran grenzenden Felder werden von Windschutzstreifen gegen die Erosion geschützt.
Geschichte [Bearbeiten]
Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Pannonien. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs. Im Gebiet wurden auch Funde aus dem Altpaläolithikum gemacht, nämlich etwa 800.000 Jahre alte Geröllgeräte-Steinwerkzeuge des Homo erectus.[1]
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 544 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 569 Einwohner, 1981 558 und im Jahr 1971 537 Einwohner.
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister der Gemeinde ist Gerhard Math.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 12, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 34. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 238. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 44,48 Prozent. Arbeitslose gab es am Ort im Jahresdurchschnitt 2003 80.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Johann Sanitzer (1904–1957), leitender Beamter der Geheimen Staatspolizei Wien während der Zeit des Nationalsozialismus
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Archaeologia-Austriaca. Band 88/2004.
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