Huthi-Konflikt

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Sa'dah-Aufstand
Houthi map.png
Datum Juni 2004 bis Februar 2015
Ort Gouvernmente des Nordjemen
Casus Belli Konflikt zwischen zaiditisch-schiitischen Klerikern und der jemenitischen Regierung
Ausgang Huthi-Rebellen reißen Macht an sich.
Konfliktparteien
JemenJemen Jemen Regierungstreue Stämme[1]
Saudi-ArabienSaudi-Arabien Saudi-Arabien
mutmaßlich:
JordanienJordanien Jordanien[2]
MarokkoMarokko Marokko[3]
PakistanPakistan Pakistan[4]
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten[5]
Dhulfiqar.png Huthi (asch-Schabab al-Muminin)

angeblich:
IranIran Iran (al-Quds-Einheit)
Hisbollah[6]
Flag of the Islamic Courts Union crossed swords.svg Harakat asch-Schabaab Mudschahedin[7]
Flag of al-Qaeda in Iraq.svg al-Qaida[8]

Befehlshaber
Flag of Yemen.svg Ali Abdullah Saleh
JemenJemen Ali Mohammed Mudschur
Flag of Yemen.svg Amr Ali Musa al-Uuzali[9]
Flag of Yemen.svg Ali Salem al-Ameri[10]
Flag of Yemen.svg Ahmed Bawazeir[10]
Flag of Yemen.svg Ali Mohsen al-Ahmar[11]
Flag of Saudi Arabia.svg Salman ibn Abd al-Aziz
Flag of Saudi Arabia.svg Chalid ibn Sultan
Flag of Saudi Arabia.svg Saleh al-Muhaya
Dhulfiqar.png Hussein Badreddin al-Huthi
Dhulfiqar.png Abdul-Malik al-Huthi
Dhulfiqar.png Yahia Badreddin al-Huthi
Dhulfiqar.png Abdul-Karim al-Huthi
Dhulfiqar.png Badr Eddin al-Huthi
Dhulfiqar.png Abdullah al-Ruzami #
Dhulfiqar.png Yousuf al-Madani
Dhulfiqar.png Mohammad Abd al-Salam
Truppenstärke
Jemen:
30.000 im Schauplatz[12]
66.700 total[13]
3.000 Stammeskrieger[1]

Saudi-Arabien:
199.500 Gesamt[13]
Verbündete:
Jordanien: 2.000[3]

2.000-10.000 Rebellen[14]
Verbündet
200 Somalische Kämpfer[7]
Verluste
Jemen:
1.000-1.300 Zivilisten getötet
6.000 verwundet[15][16][17]
2.200-2.800 Soldaten getötet
8.000 verwundet[18]
217 gefangen
(117 freigelassen)[18][19]
Saudi-Arabien:
133 Gefallene[20][21]
470 Verletzte[21]
6 Vermisste/Kriegsgefangene[20]
3.700-5.500 Rebellen und Verbündete getötet[18] (einschließlich 187 Kinder)[22]

Der Huthi-Konflikt war ein Bürgerkrieg im Jemen, der im Juni 2004 begann, als der regierungskritische Geistliche Hussein Badreddin al-Huthi, Oberhaupt der schiitischen Zaiditengruppe, einen Aufstand gegen die jemenitische Regierung startete. Trotz eines Waffenstillstands im Februar 2010 wurden die Konflikte bis 2015 fortgesetzt. Die meisten der Gefechte hatten im Gouvernement Sa'da im nordwestlichen Jemen stattgefunden, wenngleich sich die Kampfhandlungen teilweise in die benachbarten Gouvernements Haddscha, ʿAmrān und al-Dschauf und die saudische Provinz Dschāzān ausbreiteten.

Die jemenitische Regierung behauptete, die Huthis seien darauf aus, sie zu stürzen und schiitisches religiöses Recht einzuführen. Die Rebellen entgegneten, sie "verteidigten ihre Gemeinschaft gegen Diskriminierung" und Regierungsaggression.[23] Die jemenitische Regierung hatte den Iran beschuldigt, den Aufstand zu führen und zu finanzieren.[24]

Im August 2009 startete das jemenitische Heer eine neue Offensive gegen schiitische Rebellen in der Provinz Sa'ada. Hunderttausende Menschen wurden durch die Kampfhandlungen vertrieben. Der Konflikt nahm internationale Dimensionen an, als es am 4. November entlang der Grenze zu Zusammenstößen zwischen den nördlichen Rebellen und saudischen Sicherheitskräften kam. Die Saudis starteten daraufhin eine Anti-Huthi-Offensive. Huthi-Führungspersönlichkeiten behaupten, dass die US-Beteiligung am Krieg am 14. Dezember begonnen habe, als die Vereinigten Staaten 28 Luftangriffe durchführten.[5]

Im Februar 2015 übernahmen die Huthi-Milizen offiziell die Macht über den Jemen und lösten das Parlament auf.[25]

Hintergrund[Bearbeiten]

Logo der Huthis

1962 beendete eine Revolution im Nordjemen die über tausendjährige Herrschaft der zaiditischen Imame, eines Zweiges der Schia, die die Abstammung vom Propheten des Islam, Mohammed, behaupteten. Sa'da, im Norden des Landes gelegen, war ihre Hochburg und seit ihrem Sturz wurde die Region weitgehend wirtschaftlich ignoriert und blieb unterentwickelt. Die jemenitische Regierung hatte wenig Einfluss in Sa'da.[26]

Während des Bürgerkriegs im Jemen 1994 halfen die Wahhabiten, eine islamische Gruppe, die einer strengen Version des sunnitischen Islams anhängt und in Saudi-Arabien dominiert, der Regierung bei ihrem Kampf gegen den sezessionistischen Süden. Saudi-Arabien sorgt sich für seinen Teil, dass ein von Schiiten so nahe der Grenze des Jemen mit Saudi-Arabien angestifteter Kampf Gruppen in Saudi-Arabien selbst aufstacheln könnte.[26]

Obwohl er wenig internationale Berichterstattung erhalten hat, stehen sich im Konflikt im Wesentlichen die überwiegend sunnitische Regierung des Jemen schiitischen Kämpfern gegenüber, ein Konflikt, der für viele über den wachsenden Einfluss des Schia-regierten Iran besorgte arabische Länder erhöhte Bedeutung hat.[26]

Die letzten Jahre Kampf gegen die bewaffnete Huthi-Gruppe wurden 2004 durch den Versuch der Regierung ausgelöst, Hussein al-Huthi zu verhaften, einen saiditischen religiösen Chef der Schabab al-Mu'minen und ehemaligen Parlamentarier, auf dessen Kopf die Regierung ein Kopfgeld von 55.000 $ gesetzt hatte.[26]

Saudi-Jemenitische Allianz mit Al-Qaida[Bearbeiten]

In einem Interview mit Press TV, Iran, sagte Yahya al-Huthi, jemenitischer Flüchtling und Bruder des Huthi-Aufstandsführers Abdul-Malik al-Huthi[27][28], dass die jemenitische Regierung Al-Qaida-Terroristen rekrutiere um die Huthis zu bekämpfen.[29]

Huthi-Kämpfer haben Jemeniten und Saudis beschuldigt, sich mit Al-Qaida zu verbünden.[30]

Örtliche Quellen haben auch berichtet, dass dschihadistische Veteranen, die in Irak und Afghanistan gekämpft hatten, sich für das jemenitische Militär angemeldet hatten, um Huthis zu bekämpfen.[31]

Ausländische Beteiligung[Bearbeiten]

Iran und Libanon[Bearbeiten]

Es gab eine Reihe angeblicher iranischer Verwicklungen in den Konflikt, um den Huthis zu helfen, darunter:

  • Die saudische und jemenitische Regierungen werfen dem Iran vor, heimlich Waffen über das Rote Meer zu transportieren. Im Oktober 2009 hat die jemenitische Marine ein iranisches Schiff abgefangen, das Waffen geladen hatte. Jemens' staatlich kontrollierte Presse behauptet, Huthi-Rebellen wurden jenseits des Roten Meeres geschult - in einem vom Iran unterhaltenen Lager nahe Eritrea. Jemens' Präsident Ali Abdullah Saleh sagte, Mitglieder der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz aus dem Libanon würden sie unterrichten. Die jemenitischen Behörden behaupteten, dass der langjährige Führer der Huthis, Hussein al-Huthi, welcher 2004 getötet wurde,Qom zu besuchen pflegte, eine der heiligsten Städte des schiitischen Iran.[14] Keiner dieser Vorwürfe wurde von unabhängigen Beobachtern bestätigt und die Iraner bestreiten jede Beteiligung.
  • Alarabiya.net zitierte, dass gut informierte Quellen äußerten, der Präsident der ehemaligen Hauptstadt des Südjemen, Ali Salim al-Bidh, habe der libanesischen Hauptstadt Beirut im Oktober des Jahres 2009 einen geheimen Besuch abgestattet und versucht, die Hisbollah um Unterstützung für die Huthi-Rebellen zu bitten. Er habe damit anscheinend jedoch keinen Erfolg gehabt. Ibrahim al-Mussawi, Leiter der Hisbollah Media Unit, bestritt gegenüber Alarabiya.net diesen Besuch.[32]
  • Hochrangige Beamte der iranischen Revolutionsgarden äußerten, im Jemen träfen sich Huthi-Rebellen und Hisbollah heimlich, um gemeinsame militärische Operationen gegen Saudi-Positionen entlang der Grenze zu koordinieren. Die Pan-Arabische Zeitung Asharq al-Awsat führte aus, arabische und ägyptische Quellen hätten dies aufgedeckt, worin ein Beweis für die direkte iranische Beteiligung bei der finanziellen, militärischen und logistischen Unterstützung der Huthi-Rebellen erkannt werden könne.[33]
  • Am 25. Mai startete der Iran seinen ersten Kriegsschiffeinsatz am Golf von Aden zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias.[34] Am 18. November (oder 20. Januar 2010?) kam eine zweite Gruppe von iranischen Kriegsschiffen hinzu. Zur gleichen Zeit blockierte Saudi-Arabien die von den Huthi kontrollierten Küsten, um die Waffenlieferungen an die Huthis zu unterbinden.[34] Iran entsandte die 5. Flotte in den Golf von Aden.[35] Einige behaupteten, die iranische Marine versorgte die Huthis mit Waffen und beobachtete die saudischen Schiffe, anstatt die somalischen Piraten zu bekämpfen.[34]

Vereinigte Staaten[Bearbeiten]

Im Dezember 2009 hatten die Vereinigten Staaten der jemenitischen Regierung Waffen und logistische Unterstützung zur Verfügung gestellt. Diese dienten der Bekämpfung mutmaßlicher Verstecke der Huthi-Rebellen.[36] Huthi behauptete in einer Erklärung, dass in der USA-Offensive moderne Kampfjets und Bomber gegen jemenitische Kämpfer eingesetzt wurden.[5] Mindestens 120 Leute wurden durch die mutmaßlichen US-Luftangriffe getötet sowie 44 verletzt.

Jordanien, Marokko, Pakistan[Bearbeiten]

  • Berichte von jordanischen Verwicklungen wurden erstmals von der iranstämmigen arabischen Zeitung Sada-Najdhejaz am 21. November 2009 veröffentlicht. Die Zeitung behauptete, Jordanische Kommandos aus der Saudischen "Tabuk Military Base" wären Huthis in den Nordjemen gefolgt und hätten sie dort bekämpft. Jordanien würde darüber hinaus Hilfseinheiten bereitstellen, um das saudische und jemenitische Militär zu unterstützen.[3] Es wird geschätzt, dass Jordanien 2000 Soldaten im Jemen stationiert hat.[3]
  • Das marokkanische Engagement wurde im Dezember 2009 bekannt. Es wurde geschätzt, dass hunderte von marokkanischen Elitetruppen, überwiegend Fallschirmjäger und Kommandoeinheiten, welche für Aufstandsbekämpfungsoperationen trainiert wurden, in den Jemen geschickt wurden, um die jemenitisch-saudische Offensive gegen die Huthis zu unterstützen.[3]
  • Informierte Politiker, ebenso wie die Pakistanische Tageszeitung Jang, berichteten davon, dass Pakistan eine Einheit von 300 Spezialkräften in den Jemen stationiert hat, um dem Kampf gegen die Huthis zu unterstützen.[4]

Deutschland[Bearbeiten]

Die Bundesregierung verteidigt im November 2013 erneut ihre milliardenschweren Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien. Dies begründete Regierungssprecher Steffen Seibert mit dem Engagement des Golfstaates, den Jemen zu stabilisieren.[37]

Humanitäre Auswirkungen[Bearbeiten]

Im April 2008 schätzte das UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge, dass der Konflikt 77.000 interne Vertriebene (IDP) in der Nordregion Saada geschaffen habe.[38][39][40][41]

Einsatz von Kindersoldaten[Bearbeiten]

UNICE und Islamic Relief-Worldwide berichteten vom Missbrauch von Kindern durch die Huthi-Rebellen als Kindersoldaten.[42][43] Im November 2009 gingen über 400 Kinder zum UNDP-Büro in Sana'a, um gegen Huthi-Missbrauch der Rechte des Kindes zu protestieren.[44]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Government reinforces army to eradicate Houthis
  2. Jordanian commandos join war on Houthi fighters. In: Press TV. 21. November 2009, abgerufen am 29. Dezember 2009.
  3. a b c d e Pedro Canales: Marruecos y Jordania envían tropas de élite para ayudar a los saudíes en Yemen. In: El Imparcial. 3. Dezember 2009, abgerufen am 29. Dezember 2009 (spanisch).
  4. a b Press TV Pakistan joins war against Houthis in Yemen: Report, 27 January 2009
  5. a b c 'US fighter jets attack Yemeni fighters'. In: Press TV. 14. Dezember 2009, abgerufen am 29. Dezember 2009.
  6. Olivier Guitta: Iran and Saudi Arabia drawn to Yemen. Asia Times Online, 11. November 2009, abgerufen am 15. November 2009.
  7. a b Yemeni Rebels Receiving Assistance From Somali Fighters In Battle With Saleh Regime
  8. Yemeni government: Air force targets al Qaeda hideout. In: CNN. Abgerufen am 23. Mai 2010.
  9. Februar 2010
  10. a b presstv.com
  11. Jane Novak: Yemen's Internal Shia Jihad. In: Global Politician. 21. März 2007, abgerufen am 23. Mai 2008.
  12. Arrabyee-2007
  13. a b Center for Strategic and International Studies The Middle East Military Balance (PDF; 704 kB), 2005
  14. a b Yemen's war: Pity those caught in the middle
  15. Yemeni Authorities Set Conditions for Ending Military Operations in Sa'ada- Yemen Post English Newspaper Online. Yemenpost.net, abgerufen am 9. November 2009.
  16. Ahmed al-Hadsch: Clashes in Yemen Kill More Than 100. Fox News, 19. Februar 2007, abgerufen am 29. Dezember 2009.
  17. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatYemeni military battles Shi'ite rebels. In: The Age. 20. März 2007, abgerufen am 29. Dezember 2009.
  18. a b c ploughshares1
  19. Middle East | Country profiles | Rebel video 'shows Yemeni POWs'. BBC News, 2. September 2009, abgerufen am 9. November 2009.
  20. a b Februar 2010
  21. a b Heavy Saudi casualties in war with Houthis. Press TV, 22. Dezember 2009, abgerufen am 22. Dezember 2009.
  22. 187 children killed in Yemen war, report says
  23. Deadly blast strikes Yemen mosque. In: BBC News. 2. Mai 2008, abgerufen am 23. Mai 2008.
  24. Gregory D. Johnsen: Yemen Accuses Iran of Meddling in its Internal Affairs. (PDF) In: Terrorism Focus. 4, Nr. 2, 20. Februar 2007, S. 3–4. Abgerufen am 7. April 2007.
  25. http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-02/huthi-jemen-machtuebernahme
  26. a b c d Profile: Yemen's Houthi fighters. In: al-Dschasira. 12. Juli 2009, abgerufen am 22. Dezember 2009.
  27. Abdul-Aziz Oudah: Parliament discusses Sa’ada War. In: Yemen Today. 24. November 2009, abgerufen am 29. Dezember 2009.
  28. Nasser Arrabyee, Mohammed al Qiri: Yahya al-Houthi put on trial. In: Yemen Observer. 27. Oktober 2009, abgerufen am 29. Dezember 2009.
  29. Saudi, al-Qaeda support Yemen crackdown on Shias. Press TV, 29. August 2009, abgerufen am 29. Dezember 2009.
  30. Yemeni gov, deal with al-Qaeda to crush Shia fighters. Shabestan News Agency, 28. Oktober 2009, abgerufen am 29. Dezember 2009.
  31. Al-Qaeda Fighting for Yemeni Government Against Houthi Shia Rebels… 29. Dezember 2009, abgerufen am 1. Februar 2010.
  32. Hizbullah Denies Report about Former South Yemen President Visiting Beirut to Demand Support for Huthis
  33. Secret Meeting in Yemen between Iran, Huthi, Hizbullah Officials
  34. a b c http://www.foxnews.com/story/0,2933,521730,00.html
  35. http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=116618&sectionid=351020101
  36. Thom Shanker, Mark Landler: U.S. Aids Yemeni Raids on Al Qaeda, Officials Say. In: New York Times. Abgerufen am 18. Dezember 2009.
  37. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesregierung-verteidigt-ruestungsexporte-nach-saudi-arabien-a-934734.html
  38. YEMEN: Rebel leader calls for international aid. In: IRIN. 6. Mai 2008, abgerufen am 23. Mai 2008.
  39. Saudi king visits area of Yemen border conflict. al-Arabiya, 2. Dezember 2009, abgerufen am 29. Dezember 2009.
  40. 10,000 houses for Jazan displaced. In: Arab News. 3. Dezember 2009, abgerufen am 29. Dezember 2009.
  41. Saudi king orders construction of 10,000 houses for displaced people in south. Kuwait News Agency, 2. Dezember 2009, abgerufen am 29. Dezember 2009.
  42. Issue of child soldiers raised in Yemen
  43. Yemen child soldier tells of his hatred for al-Houthi rebels
  44. Yemen children renews protest al-Houthi-related child abuse.