Huub Stevens
| Huub Stevens | ||
Huub Stevens (2010) |
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| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Hubertus Jozef Margaretha Stevens | |
| Geburtstag | 29. November 1953 | |
| Geburtsort | Sittard, Niederlande | |
| Größe | 181 cm | |
| Position | Innenverteidiger | |
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 1970–1975 1975–1986 |
Fortuna Sittard PSV Eindhoven |
104 (4) 293 (15) |
| Nationalmannschaft | ||
| 1979–1985 | Niederlande | 18 (1) |
| Stationen als Trainer | ||
| 1993–1996 1996–2002 2002–2003 2004–2005 2005–2007 2007–2008 2008–2009 2009–2011 2011– |
Roda JC Kerkrade FC Schalke 04 Hertha BSC 1. FC Köln Roda JC Kerkrade Hamburger SV PSV Eindhoven FC Red Bull Salzburg FC Schalke 04 |
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| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. | ||
Hubertus („Huub“) Jozef Margaretha Stevens (* 29. November 1953 in Sittard) ist ein ehemaliger niederländischer Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer, der seit 1996 für mehrere Vereine in der deutschen Fußball-Bundesliga tätig war. Zwischen 2005 und 2007 sowie zwischen 2008 und 2011 war er in den Niederlanden und in Österreich tätig. Mit dem FC Red Bull Salzburg wurde Stevens 2010 Österreichischer Meister. Seit dem 27. September 2011 ist Huub Stevens Trainer des FC Schalke 04, mit dem er bereits 1997 den UEFA Cup gewonnen hatte. Er gilt als Trainer, der großen Wert auf Disziplin und eine strenge taktische Ordnung legt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Spielerkarriere
Als Spieler war er für Fortuna Sittard und PSV Eindhoven in der Innenverteidigung aktiv. 1978 gewann er mit Eindhoven den UEFA-Pokal.
Von 1979 bis 1985 wurde er 18 Mal in die niederländische Fußballnationalmannschaft berufen.
[Bearbeiten] Trainerkarriere
Zu Beginn der 1990er Jahre absolvierte Stevens in Köln seine Trainerausbildung und hospitierte unter anderem bei Jörg Berger.
1993 begann er seine Trainerlaufbahn bei Roda JC Kerkrade und führte den Verein mehrmals in den UEFA-Cup.
[Bearbeiten] FC Schalke 04
Am 9. Oktober 1996 wurde er Trainer des FC Schalke 04. In seiner ersten Saison reichte es in der Bundesliga zwar nur zu Platz 12, doch Schalke 04 konnte den UEFA-Cup gewinnen. Die beiden Finalspiele gegen Inter Mailand sind legendär, und die Schalker Mannschaft um den Belgier Marc Wilmots wurde als „Eurofighter“ bekannt. 1997/98 erreichte der FC Schalke 04 in der Bundesliga einen UEFA-Cup-Platz und schied im Viertelfinale des UEFA-Pokals aus. Es folgten zwei Jahre ohne Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb (Platz 10 und 14). In der Saison 2000/2001 gelang es Stevens, ein neues Team mit Spielern wie Andreas Möller und Ebbe Sand aufzubauen. Schalke verpasste die Deutsche Meisterschaft erst in den letzten Sekunden des letzten Spieltages. Zudem wurde der DFB-Pokal 2001 gewonnen. Stevens und Schalke konnten diesen Erfolg 2002 wiederholen, doch Schalke schied in der Vorrunde der Champions League aus und landete in der Bundesliga nach einer schwachen Hinrunde auf Platz 5. Bereits in der Winterpause gab Stevens bekannt, dass er zum Saisonende zum Ligakonkurrenten Hertha BSC wechseln würde.[1] Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Vereins im Jahr 2004 wählten mehr als 10.000 Anhänger des FC Schalke 04 ihre Mannschaft des Jahrhunderts.[2] Zum Trainer dieses Teams erkoren sie Huub Stevens.[3]
[Bearbeiten] Hertha BSC
In der Saison 2002/03 erreichte Stevens mit Hertha BSC nach einigen Startschwierigkeiten Platz 5 in der Bundesliga und qualifizierte sich so für den UEFA-Cup. Der Start in die Saison 2003/04 misslang jedoch und Stevens wurde wegen anhaltender Erfolglosigkeit am 4. Dezember 2003 entlassen.[4]
[Bearbeiten] 1. FC Köln
Zur Saison 2004/2005 unterschrieb Stevens einen Vertrag beim Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln[5], mit dem er zum Saisonende als Tabellenerster in die Bundesliga aufstieg. Stevens verließ jedoch den Verein, um öfter bei seiner schwer kranken Ehefrau in den Niederlanden zu sein.[6][7]
[Bearbeiten] Roda JC Kerkrade
2005 kehrte Stevens zu seinem Stammverein Roda JC Kerkrade in die Niederlande zurück.[8] Die Saison 2005/06 wurde auf Platz 8 der niederländischen Eredivisie abgeschlossen. Die neue Saison verlief ähnlich, und am 2. Februar 2007 löste Huub Stevens seinen Vertrag auf, um zum deutschen Bundesligisten Hamburger SV zu wechseln.
[Bearbeiten] Hamburger SV
Am 2. Februar 2007 wurde Stevens Trainer des Hamburger SV, den er innerhalb von 15 Spielen vom letzten Platz über den UI-Cup in den UEFA-Pokal führte. Sein Vertrag lief bis zum Ende der Saison 2007/08. In seinem letzten Spiel als HSV-Trainer wurde der Karlsruher SC mit 7:0 geschlagen – der zweithöchste Sieg der Hamburger in der Bundesliga.
[Bearbeiten] PSV Eindhoven
Ab der Saison 2008/2009 wurde Stevens Trainer des PSV Eindhoven. Er verlängerte nicht in Hamburg, um in die Niederlande zu seiner kranken Frau zurückzukehren. Stevens unterschrieb in Eindhoven einen Zweijahresvertrag bis 2010, von dem er jedoch bereits am 28. Januar 2009 zurücktrat. Zu diesem Zeitpunkt stand Eindhoven lediglich auf Platz fünf der Eredivisie, 15 Punkte hinter dem Spitzenreiter. Grund der Erfolglosigkeit sei gewesen, dass es zwischen ihm und der Mannschaft „nicht ‚klick‘ gemacht“ habe, sagte Stevens.[9]
[Bearbeiten] Red Bull Salzburg
Ab Anfang der Saison 2009/10 arbeitete Stevens als Trainer bei Red Bull Salzburg, wo er einen Zweijahresvertrag bekam. Als ersten großen Erfolg feierte er am 4. August 2009 den Sieg in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation über Dinamo Zagreb, der für den Verein in der Ära „Red Bull“ das erstmalige Einziehen in einen internationalen, europäischen Bewerb bedeutete. Denn auch wenn er in den anschließenden Play-Offs der Champions League scheiterte, war die Teilnahme an der Europa League sicher. Dort gewann das Team in seiner Gruppe alle sechs Spiele und zog damit als Gruppensieger in die Runde der letzten 32 Teams ein, schied dort jedoch anschließend gegen Standard Lüttich aus. Mit Salzburg beendete Stevens die Saison 2009/10 als Tabellenerster und wurde damit zum ersten Mal in seiner Trainerlaufbahn Meister in einer obersten Spielklasse. Dieser Erfolg bescherte ihm die Auszeichnung als Trainer des Jahres 2010 in Österreich. Am 8. April 2011 kam es neun Runden vor Ende der Meisterschaft zur einvernehmlichen Trennung zwischen Stevens und dem Verein. Zu diesem Zeitpunkt lag die Mannschaft auf dem 3. Platz und hatte fünf Punkte Rückstand auf den Erstplatzierten FK Austria Wien. Nachfolger wurde Ricardo Moniz, der vor der Saison vom Hamburger SV gekommen war und bis dahin die Tätigkeit des Technik-Coachs ausgeübt hatte.[10]
[Bearbeiten] FC Schalke 04
Nachdem Ralf Rangnick wegen eines Burnout-Syndroms am 22. September 2011 als Trainer des FC Schalke 04 zurückgetreten war, wurde Stevens am 27. September 2011 als dessen Nachfolger vorgestellt und mit einem Vertrag bis 2013 ausgestattet.[11]
[Bearbeiten] Erfolge
[Bearbeiten] Als Spieler
- KNVB-Pokal: 1976
- Niederländischer Meister: 1976, 1978, 1986
- UEFA-Pokal: 1978
[Bearbeiten] Als Trainer
PSV Eindhoven:
- Johan-Cruyff-Schaal: 2008
[Bearbeiten] Auszeichnungen
- Trainer des Jahres 2010 in Österreich
[Bearbeiten] Literatur
- Ingo Schiweck, Kicken beim Feind? Der ganz alltägliche Friede hinter dem deutsch-niederländischen Fußballkrieg, Düsseldorf 2006, S. 169–182. ISBN 3-9810957-4-X
- Theo Vaessen, Huub Stevens, riva Verlag München 2009, ISBN 978-3-86883-008-8
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Huub Stevens zu Hertha, kicker online
- ↑ Fußballportal.de
- ↑ Ralf Köttker, „Held im falschen Film“, WamS, 28. September 2003, (Online-Version gesichtet 2. Februar 2007)
- ↑ Thom übernimmt für Stevens, kicker online
- ↑ Stevens beerbt Koller, kicker online
- ↑ Stevens verläst den FC, kicker online
- ↑ Aufstieg und Tschüss: Stevens hört zum Saisonende auf, kicker online
- ↑ [1]
- ↑ PSV en Huub Stevens per direct uit elkaar, Website des PSV vom 28. Januar 2009
- ↑ Neustart bei den roten Bullen
- ↑ Vertrag bis 2013: Huub Stevens wird neuer Chef-Trainer des FC Schalke 04, Pressemitteilung des FC Schalke 04, 27. September 2011.
[Bearbeiten] Weblinks
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Trainer: Huub Stevens
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stevens, Huub |
| ALTERNATIVNAMEN | Stevens, Hubertus Jozef Margaretha (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | niederländischer Fußballspieler und -trainer |
| GEBURTSDATUM | 29. November 1953 |
| GEBURTSORT | Sittard |