Hvide Sande

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Dänemark Hvide Sande
Wappen fehlt
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Hvide Sande (Dänemark)
Hvide Sande
Hvide Sande
Basisdaten
Staat: Dänemark
Verwaltungsbezirk: Midtjylland
Kommune (seit 2007): Ringkøbing-Skjern
Koordinaten: 56° 0′ N, 8° 8′ O55.9961111111118.1261111111111Koordinaten: 56° 0′ N, 8° 8′ O
Gegründet: 1931
Einwohner: (2011[1]) 3.110
Postleitzahl: 6960 Hvide Sande
Website: www.hvidesande.dk/de
Helligåndskirken
Helligåndskirken

Hvide Sande [ˈviːðə ˈsanə] ist eine Hafenstadt der Ringkøbing-Skjern Kommune in der Region Midtjylland mit 3110 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011[1]) an der dänischen Nordseeküste Jütlands, gelegen an der Mündung des Ringkøbingfjords. Vor der Kommunalreform 2007 war der Ort Bestandteil der Holmsland Kommune, die mit den Kommunen Ringkøbing, Skjern, Videbæk und Egvad zur Ringkøbing-Skjern Kommune zusammengeschlossen

Die Stadt ist als fünftgrößter Fischereihafen Dänemarks überwiegend durch die Fischereiindustrie sowie den Tourismus geprägt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Der Ort wurde 1931 im Zusammenhang mit der Fertigstellung des Hvide-Sande-Kanals gegründet. Nachdem sich die Verbindung des Ringkøbingfjords zum Meer seit dem 17. Jahrhundert immer weiter nach Süden verlagert hatte und der Fjord zu einem Binnensee zu werden drohte, schuf man ungefähr in der Mitte des Dünenstreifens Holmsland Klit diesen Durchbruch. Nachdem ein erster Versuch einige Jahre zuvor vom Meer zerstört worden war, legte man dieses Mal eine Schleuse an. Um diese Schleuse herum entstand dann der Ort.

Als die Hebebrücke im Frühjahr 2007 aus etwa drei Meter Höhe abstürzte, konnte sie eine Zeit lang nicht mehr für den Schiffsverkehr geöffnet werden, die im Bild sichtbare Mechanik wurde vollständig abgebaut. Mittlerweile ist die Hebebrücke wieder in Betrieb.

[Bearbeiten] Sehenswertes

Markantes Wahrzeichen der Stadt ist die Hebebrücke an der Schleuse, die den Hafen vom weiteren Verlauf des Ringkøbingfjordes trennt.

Touristisch interessant ist die tägliche Fischauktion am Hafen jeweils morgens um sieben Uhr. Im ortsansässigen Fischereimuseum „Fiskeriets Hus“ werden auf circa 400 m² regional vorkommende Fische und andere Meerestiere gezeigt.

Einige Kilometer nördlich befindet sich der zu Hvide Sande gehörige Ort Nørre Lynvig, in dem sich der im Jahre 1906 erbaute Leuchtturm „Lynvig Fyr“ befindet. Dieser ist mit 38 m der höchste Leuchtturm Dänemarks. Aufgrund der speziellen Lage auf einer Düne beträgt die Turmhöhe 53 m über dem Meeresspiegel. Der Leuchtturm wird seit 1965 automatisiert betrieben.

In südlicher Richtung befindet sich das Museum „Abelines Gaard“. Hierbei handelt es sich um ein regional typisch vorkommendes Gehöft aus dem Jahre 1854. Das Museum vermittelt einen Eindruck der Lebensumstände in der Region Holmsland Klit in früheren Zeiten. Im Jahre 1996 wurde das Museum für herausragende Leistungen im Bereich der Erhaltung von Kulturerbe mit dem Europa-Nostra-Preis ausgezeichnet.[2]

[Bearbeiten] Galerie

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Statistikbanken -> Befolkning og valg -> BEF44: Folketal pr. 1. januar fordelt på byer (dänisch)
  2. Stråtækt gård får pris. Abgerufen am 9. März 2011 (dänisch).

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Hvide Sande – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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